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US-Wahl: Steinhöfel zu Gast bei Lanz im ZDF

Verlangt es beinahe suizidale Züge, in einem Land, in dem sich über 90% für Obama aussprechen, am Wahlabend in eine Talk-Show zu gehen um den Standpunkt zu vertreten, er sei ein Versager, ein Zwergenpräsident? Ich denke nein und freue mich daher auf den Disput heute abend und denke an Asterix. Auch 99% Zuspruch machen aus einer völlig gescheiterten Präsidentschaft keinen Erfolg. Die zurückliegenden vier Jahre zeigen dies. Wer möchte, schaut sich die Debatte heute abend an. Entweder live im ZDF heute, am 06.11.2012, ab 22.45 Uhr bei „Markus Lanz“ oder online im livestream. Hier die Besetzung:

Botschafter Philip D. Murphy
Seit über drei Jahren ist er als US-Botschafter in Deutschland - Philip D. Murphy. Von Präsident Barack Obama wurde Murphy 2009 zum politischen Botschafter ernannt. Bei “Markus Lanz” erklärt der 55-Jährige, wie der amerikanische Wahlkampf genau abläuft, spricht über die Kosten und beschreibt sein Verhältnis zu Präsident Obama.

Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel
Mit viel Leidenschaft verfolgt Joachim Steinhöfel die US-Wahl. Für den Rechtsanwalt steht fest: “Obama hat ein Riesen-Ego, er hat aber keinerlei Errungenschaften.” Bei “Markus Lanz” erklärt Steinhöfel, wie er das meint, sagt, was er an Barack Obama kritisiert und verrät, was er von Mitt Romney erwartet.
Journalist Michael Spreng
Er beobachtet als Journalist seit über 30 Jahren den internationalen Politikbetrieb - Michael Spreng. Im Jahr 2002 war Spreng Edmund Stoibers Wahlkampfmanager. Bei “Markus Lanz” gibt der 64-Jährige seine Einschätzung zur Wahl des amerikanischen Präsidenten und erklärt, was entscheidend ist, um eine Wahl zu gewinnen.

Journalistin Georgia Tornow
Sie ist bekennender Obama-Fan - Georgia Tornow. Die ehemalige Chefredakteurin der “taz” ist sich sicher, dass Obama auch weiterhin Präsident sein wird. Bei “Markus Lanz” zieht die Journalistin nach vier Jahren Obama Bilanz und erklärt, warum Herausforderer Mitt Romney “kein Gesellschaftsgefühl” hat.

Autor und Satiriker Eric T. Hansen
Der amerikanische Autor, Journalist und Satiriker Eric T. Hansen sagt: “Obama ist ein überdurchschnittlich guter Präsident. Er hat unsere Probleme zwar nicht gelöst, es ist aber auch nicht schlimmer geworden.” Bei “Markus Lanz” erklärt der 52-Jährige, wie er die beiden Präsidentschaftskandidaten im Wahlkampf aus der Ferne erlebt und verrät, wer von beiden seine Stimme per Briefwahl erhalten hat.

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November 2012

Autor: Steinhöfel | Kommentare: 84 | Print This Post Print This Post

Thema: Allgemein, Sozialdemokratisch-medialer Komplex, USA
  1. Skandalos schreibt am 6. November 2012 um 13:20

    1:3

    Ist das nicht ein bischen unfair? Da werden die drei aber noch kräftige Mithilfe der Moderation brauchen, um gegen Sie anzustinken.

  2. andrej schreibt am 6. November 2012 um 17:17

    Falls man Wünsche äussern darf:
    Fragen Sie doch bitte die Dame von der TAZ, was eigentlich die Definition eines “Gesellschaftsgefühl”s ist. Mein Gott, die Linken und Ihr Geschwafel immer,,,

    Wahrscheinlich würde die auch diesen Herrn als Präsidenten ganz, ganz toll finden, bei so viel gefühlvoller Emotionalität:
    „Vom Feeling her hab ich ein gutes Gefühl!”

    Andy Möller

  3. andrej schreibt am 6. November 2012 um 17:36

    Also, wenn “Gesellschaftsgefühl” das wichtigste Kriterium ist, dann ist hier der ideale Präsidentschftskandidat. Mehr Gefühl für die Gesellschaft geht nun wirklich nicht mehr:
    http://www.youtube.com/watch?v=1XBEqyu5Mck

  4. Tom Bola schreibt am 6. November 2012 um 17:43

    Sehr Gut!!! Die Dame von der “taz” wäre damit neutralisiert. Fragt sich also noch, wo der Rest (inkl. Moderation) steht..

  5. Eddie schreibt am 6. November 2012 um 18:47

    “Bekennender Obama-Fan” (= Gloria Tornow) klingt in meinen Ohren fast so MUTIG wie “bekennender Antifaschist”.

  6. sicherheit schreibt am 6. November 2012 um 21:31

    Gesellschaftsgefühl bei der taz ist davon abhängig, in welcher Gesellschaft man lebt - bzw. nicht mehr leben soll:

    “So etwa die oberkruden Ansichten des leider erfolgreichen Buchautors Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten. ”

    Auf taz online heute http://www.taz.de/!104949/

  7. andrej schreibt am 6. November 2012 um 23:42

    “Wenn Sie meinen, dass das dasselbe ist” war grosses Kino. Respekt!

  8. jan schreibt am 6. November 2012 um 23:43

    Sie sind ja ein aufgeblasener Gockel, mein Gott. Ernst nehmen kann ich Sie in Ihrer ganzen Arroganz nicht.

  9. Klaus schreibt am 7. November 2012 um 00:40

    Unerträglicher Auftritt von Ihnen.

  10. Alexis von Croy schreibt am 7. November 2012 um 01:19

    Das mit dem Ego halte ich für ein Eigentor - von Ihnen. Von der Ferne aus betrachtet scheint Ihre wesentliche Qualifikation für die Beurteilung der Leistungen von Barrack Obama zu sein, dass Sie “oft nach Amerika reisen”. Was Sie dort tun (shoppen? Harley fahren?) konnte ich nicht herausfinden. Außerdem können Sie amerikanische Namen mit beeindruckendem amerikanischem Akzent aussprechen. Kann ich aber auch. Ihr Obama-Bashing ist jedenfalls peinlich in seiner Kleinkariertheit und Voreingenommenheit, und noch konnten Sie nicht erklären, wieso eine außenpolitische Null wie Romney (der nicht mal Iran und Irak auseinanderhalten kann - vielleicht sollte er bei Palin oder GWB Geografieunterricht nehmen?) eine Bereicherung für die US-Außenpolitik sein soll.

    Meine Meinung: Ganz sicher braucht Amerika keinen elitären 250-fachen Mullionär, der 47 Prozent der Bürger seines Landes schon abgeschrieben hat, als Anführer. Als Governor - okay, kann ich mir vorstellen. Für einen Präsidenten hat er nicht das Format. Die USA brauchen einen Präsidenten, der “Sweet Home Chicago” singen kann. Das ist meine Meinung, und ich bin auch oft in Amerika ;-)

  11. Igor Resch schreibt am 7. November 2012 um 01:29

    Herr Steinhöfel, sie müssen sich wie ein richtiger Held fühlen. Sich so gegen die öffentliche Meinung zu stellen.
    Sie machen einen guten Job als republikanischer Hysteriker. Sie lügen durch ständiges herunterbeten von Halbwahrheiten (besten Bsp.: Solyndra, da Einzelfall. Was ist mit allen anderen Firmen in die investiert worden ist?)
    Bei FOX News wären sie am besten aufgehoben.

    Wie können sie eigentlich in Deutschland leben wenn sie die Philosophie der Republikaner teilen? Wie ertragen sie das Leben hier?
    Hat ihr Dasein als Jurist sie zu ihrer Bigotterie geführt? (das sage ich als angehender Jurist).

    Es ist aber gut zu wissen dass es auch in Deutschland noch rückwärtsgewandte Ideologen gibt, die Vorstellungen aus den 50er Jahre noch heutzutage für das richtige Rezept halten.

  12. Clemens Hüner schreibt am 7. November 2012 um 02:17

    Mr. Resch!

    Sie sind also der USa Experte !? Nein! Sie schmeißen um sich mit simplen platitüden und reden nur in die Luft.

    Vielen Dank für nix!

  13. Igor Resch schreibt am 7. November 2012 um 02:34

    Mr. Hühner!

    Ihnen gegenüber muss ich meine Kenntnisse sicherlich nicht Beweisen.
    Wenn sie mich zum USA-Experten erklären möchten nehme ich das dankbar an, mich selber als solcher bezeichnen werde ich nicht!

    Ist Herr Steinhöfel der große Experte wenn er die Sätze von konservativen Kommentatoren nachbetet? Wenn sie US-Medien verfolgen würden wüssten sie dass Herr Steinhöfel nichts anderes tut, als uns “FOX News-Spin” in die deutsche Sprache zu übersetzen.

  14. Clemens Hüner schreibt am 7. November 2012 um 02:49

    Mr. Räscht,

    es gibt halt Menschen wie Sie, die weiter im Dunkeln treiben müssen. Die weisheit liegt nicht auf ihrer Seite. Herr Steinhöfel hat recht und spricht die Wahrheit. Ich hoffe diese Erkenntnis kommt bald zu ihnen.

  15. 210po schreibt am 7. November 2012 um 09:05

    @ J. Steinhöfel:
    Von meiner Seite Danke für Ihre fundierten Statements. Dies umso mehr angesichts der knappen Redezeit und einiger (Regie bedingten, logo) verzichtbar gewesenen Sequenzen (Herr Spreng, ZDF-Kleber-Einblendung und/oder die Rolle der Ehefrauen, gähn). Ebenso würdigen möchte ich den Auftritt Ihres Sitznachbarn (Eric T. Hansen), der - obwohl dieser letztlich eher der Gegenseite zugeneigt war - ebenso Interessantes beizusteuern hatte. Herr Hansen und Sie, im Rahmen eines ausführlicheren Austausches von Argumenten (lebend gern mit einer Prise Humor), wünschte ich mir: Inwieweit die öffentlich rechtliche Volkserziehungsanstalt hierzu bereit wäre, ist allerdings mehr als fraglich. Bei Georgia Tornow fiel mir auf, dass sie blaue Strümpfe mag und vordergründig emotionale Aspekte präsentierte - beides reicht kaum aus, um komplexe Zusammenhänge zu erklären resp. die Welt zu verbessern.

  16. Max schreibt am 7. November 2012 um 09:47

    Interessant, dass der Kommentar von “laser” nach Ihrer Ansicht nicht unter “unsachliche persönliche Attacken oder Beleidigungen” fällt. Ansonsten ein sehr lustiger Auftritt von Ihnen gestern, schade, dass die humoristische Komponente nicht von jedem verstanden wurde - aber was will man erwarten, heutzutage. Selten ist das Zitat “ich habe eine Meinung, belästigen Sie mich nicht mit Fakten” so virtuos demonstriert worden wie gestern von Ihnen. Leider wollten die übrigen Teilnehmer nicht recht mitspielen, und so verflachte das Ganze dann doch ziemlich rasch. Wie gesagt, schade.

  17. Max schreibt am 7. November 2012 um 09:49

    Gleich die Korrektur, erfreulicherweise wurde besagter Kommentar entfernt. Vielen Dank.

  18. Michael Bender schreibt am 7. November 2012 um 10:19

    Das schoenste ist der grinsende sich um Kopf und kragend redende Joe Biden bleibt Vice President. Und President Obama darf weiterhin Richter zum Supreme Court ernennen. Und Elisabeth Warren gewinnt den sits Von teddy zurueck

  19. andrej schreibt am 7. November 2012 um 10:53

    Herr Bender, da Sie solchen Menschen wie der ehemaligen TAZ-Tante ja wesentlich näher stehen dürften als ich:
    Da erklärt uns gestern eine ehemalige TAZ-Chefredakteurin, dass das Ausschalten Bin Ladens ein Riesenerfolg Obamas sei.
    So weit, so gut. Aber ich dachte, man denkt so bei der TAZ:
    “Das legendäre Foto aus dem Situation Room des Weißen Hauses, auf dem Obama und sein Team sich die Ermordung bin Ladens ansehen, ”
    http://www.taz.de/!70619/

    Wie ist das, Herr Bender? Wenn man seinem Anti-Amerikanismus Zucker gibt als Linker, dann war es Mord. Wenn man Obama lobhudeln will, dann war es aber ein Riesenerfolg?
    Fällt Euch Linken das eigentlich noch auf, oder muss das schon als Split Personality Syndrome behandelt werden?

  20. Alexis schreibt am 7. November 2012 um 10:54

    @Igor Resch: Thumb up!

  21. andrej schreibt am 7. November 2012 um 11:17

    “Wie können sie eigentlich in Deutschland leben wenn sie die Philosophie der Republikaner teilen? Wie ertragen sie das Leben hier?”
    Herr Resch, das wird Sie jetzt wahrscheinlich sehr traurig stimmen, aber seit Ende 89 ist es sehr viel schwerer geworden, Leute, denen ein linker Einheitsbrei partout nicht schmecken will, einfach auszubürgern.

    Aber, Herr Resch, ich bin zwar nicht JS, aber ich muss einräumen: In einem Punkt haben Sie recht. Manches in D ist nur schwer zu ertragen. Wenn z.B. die Kassiererin bei Aldi Steuern von ihrem kargen Salär dafür zahlen muss, dass in Berlin Spielplätze darauf abgeklärt werden, dass sie “gendergerecht” (jetzt muss ich erstmal würgen…) sind.

    Die genaue Definition von Sozialer Gerechtigkeit bleiben Linke ja immer schuldig. Aber wenigstens liefern sie Musterbeispiele für soziale Ungerechtigkeit. Wie hier. wo mit sauer verdientem Geld anderer Scharlatane einer Bogus-Wissenschaft bei Laune und bei der Urne gehalten werden. Widerlich.
    Gut, dass ich mittlerweile in der Schweiz lebe.

  22. Thomas Apel schreibt am 7. November 2012 um 11:18

    Die FAZ bringt es auf den Punkt:
    “..Steinhöfels Auftritt verband Aggressivität mit Inkompetenz…”

    Jedes Wort mehr ist überflüssig!

    Q: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/faz-net-fruehkritik-zur-wahl-in-amerika-die-sendezeit-totschlagen-11952619.html

    Thomas Apel

  23. Michael Bender schreibt am 7. November 2012 um 11:31

    @ Andrej ganz kurz erstmal. Ich gebe Ihnen ein wenig Recht, mit der split personality. Das Problem ist dass man in der Politik das kleinere übel wählen muss. Und was die Ermordung Von Bin Laden anbelangt. Natuerlich haette man Ihn vor ein Gericht Stellen Muessen, und die Drohnenangriffe sind auch voelkerrechtswidrig. Aber ironischerweise wuerde Jay S beides loben wenn es ein Republikanischer Praesident angerednt haette.

    Aber das ist das Los der Linken, dass man Kompromisse eingehen muss, die zu einer gewissen Schizophronie fuehren.

  24. Michael Bender schreibt am 7. November 2012 um 11:38

    Hey Thomas in diesem Blog gehört die FAZ doch zur linken Kampfpresse !!

  25. andrej schreibt am 7. November 2012 um 12:03

    Herr Apfel, auch die FAZ hielt etwas für extrem überflüssig: Und zwar offenbar jedes Argument für die behauptete Inkompetenz.
    Dafür informiert der wirklich höchst informative Artikel aber darüber, dass Kleber “auf seiner Irrfahrt durch Washington eine Pizza genoss und im Taxi die Krawatte ablegte”
    Bei so viel Pulitzerpreis-würdigem Spitzenjournalismus kann man schon mal auf Kinkerlitzchen wie schlüssige Argumentation verzichten. Wir wollten schliesslich alle schon immer wissen, ob auch Kleber mal Nahrung aufnimmt.

  26. andrej schreibt am 7. November 2012 um 12:10

    Aber ich sehe natürlich ein: Wenn man bzgl. Obama 90% der Deutschen gegen sich hat, ist man automatisch inkompetent. So, wie man im Mittelalter inkompetent war, wenn man die Meinung anzweifelte, die Erde sei eine Scheibe. Auch dieser etwas flache Standpunkt dürfte von mind. 90% der Deutschen damals geteilt worden sein,

  27. Astrid Mohr schreibt am 7. November 2012 um 12:30

    Endlich einer der den Hintern in der Hose hat und sagt wie es den Tatsachen entspricht.

  28. Astrid Mohr schreibt am 7. November 2012 um 12:38

    @Sicherheit,
    sie sind so etwas von geschmacklos und versündigen sie sich nicht an ihren Worten.

    Egal was ein Mensch für eine Meinung vertritt,das muss man aushalten können. Wir sind immer noch eine Demokartie oder sind wir schon in der EU-Diktatur angekommen.
    Herr Steinhöfel hatte am Schluss der Sendung auch denen die Hand gereicht, die nicht seiner Meinung waren.

    Der eine hat Manieren und bei ihnen “Sicherheit” habert es noch gewaltig.

    Wahrscheinlich sind sie jemand der nicht seine Meinung nach aussen hin vertritt, mehr im stillen Kämmerlein.

    Nur damit sie es wissen, ich bin seit einem Jahr auf der Strasse !!

  29. Michael Bender schreibt am 7. November 2012 um 12:55

    Na Astrid das ist ja toll das Jay S die Hand reicht. Das ist ja wohl selbstverstaendlich. Und es geht doch bei
    Jay S nicht um eine Meininug,sondern um Die Verachtung gegenüber dem Presidenten die aus all seinen Beitraegen deutlich wird.

  30. Moe DaHool schreibt am 7. November 2012 um 13:11

    @astrid Mohr: Zum einen hat ‘Sicherheit’ aus einem Text der taz zitiert, die Aussagen bzgl. Sarrazin sind daher nicht seiner Feder entsprungen, zum anderen kann man auch sagen, dass die anderen Diskutanten Steinhöfel die Hand gereicht haben, alles hängt von der Sicht des Betrachters ab.

    Enttäuschend fand ich, dass Steinhöfel wie ein Wahlkämpfer argumentiert hat, im Grunde hätte er auch ein Mitglied der Republikaner sein können. Auch wenn das eine oder andere Argument mich zum Nachdenken inspiriert hat, ein kleines bisschen mehr Neutralität hätten seine Argumentationen für mich zugänglicher gemacht.

  31. andrej schreibt am 7. November 2012 um 13:28

    Eine Selbstverständlichkeiut, Herr Bender? Ich dachte, gerade in sozialdemokratischen Kreisen wäre es das nicht:
    “Willy Brandt, der den Dilettantismus seiner „Enkel“ bis dahin – zumindest öffentlich – schweigend verfolgt hatte, rechnete mit Lafontaine ab. Schon anlässlich der Einheitsfeierlichkeiten in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober vor dem Berliner Reichstagsgebäude hatte der Ehrenvorsitzende der SPD seinem Kanzlerkandidaten den mitternächtlichen Handschlag verweigert.”
    http://www.b-republik.de/archiv/uneinig-in-die-einheit

    Eigentlich heisst es ja “de mortuis nil nisi bene”, aber: Wie muss ich denn nun Ihre Ikone Brandt einstufen?

  32. Jürgen schreibt am 7. November 2012 um 13:31

    Was mich interessieren würde:
    Wer hat Sie, Herr Steinhöfel zur Gesprächsrunde eingeladen und für wen sind Sie kurzfristig eingesprungen?

  33. andrej schreibt am 7. November 2012 um 14:11

    Herr Bender, ich hab noch ne Aufgabe für Sie, wo Sie die FAZ erwähnten. Als 1968 linke Studenten mit dem Ruf “Enteignet Springer” die Pressefreiheit abschaf…pardon, neu denken wollten, da gab es auch Versuche, die Auslieferung eben jener FAZ zu verhindern. Bestimmt nicht, weil die denen zu “links” war.
    Heute dagegen erklärt die FAZ einen Romney-Anhänger, nur weil er eben für den konservativen Kandidaten Romney ist, mir nichts, dir nichts ohne jeden Beleg für inkompetent.
    Was sagt uns das über den Wandel des politischen Standpunktes der FAZ-Redakteure zw. 1968 und 2012? Naaaaaaaaaaaaaa?

  34. Peter Zwiesel schreibt am 7. November 2012 um 15:34

    Guten Tag Herr Steinhöfel,

    ich musste Sie gestern abend in einer journalistischen Informationsendung des öffentlich rechtliche Fernsehen zur Präsidentschaftswahl in den USA als sogenannten Talkgast ertragen. Weshalb bzw. auf welche oder wessen Veranlassung man Sie zu dieser Runde eingeladen hat, entzieht sich nicht nur meiner Kenntnis, sondern auch meinem völligen Verständnis.

    Der Informationsgehalt Ihrer Gesprächsbeiträge war ganz einfach gesagt gleich null. D.h., nicht einmal im geringsten wichtig. Ich glaube, die Erkenntnis, einfach nichts wichtiges beitragen zu können, ist der Motor Ihres für Informationssuchende unerträglichen Agressionsverhalten.

    Oder aber die geschäftliche Strategie für Ihren ebenso unwichtigen Blog.

  35. Joachim Bernstorff schreibt am 7. November 2012 um 16:41

    Wie war das? Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden. Von daher sollte man selbstverständlich respektieren, dass Sie eine andere Meinung haben, als die Mehrheit hier, zu der ich übrigens auch gehöre. Ich bin kein bedingungsloser Obama-Fan. Aber ehrlich gesagt, habe ich gestern abend auch nicht so ganz verstanden, was Sie sich von Rommney versprochen hätten. Nach meiner Beobachtung hat er sich in seinen Positionen entweder nicht wesentlich von Obama unterschieden, oder er stand für nichts wesentlich anderes. Jedenfalls nicht für mich erkennbar. Einige Teile seiner Partei stehen leider, leider für einen extremen Sozialdarwinismus, der auch noch als gottgewollt angesehen wird. Das musste er auch noch bedienen und das war schwierig für Rommney. Warum man Obama die Spätfolgen von acht Jahren Defizitpolitik von George W. zurechnet, der wiederum sämtliche Errungenschaften von Bill Clinton in Rekordzeit in Schutt und Asche gelegt hat, kann ich nicht verstehen, aber es ist nun mal so. Ich freue mich über Obamas Wahlsieg und glaube, dass er eine zweite Amtszeit verdient hat. Lassen Sie uns in vier Jahren sehen, was er erreicht hat.

  36. Alexis schreibt am 7. November 2012 um 18:48

    @andrej
    wenn sie schon so seltsame analogien verwenden wollen - dann passen romney & ryan allerdings besser zur ansicht, die welt sei eine “scheibe”. AUFKLÄRUNG und geistige renaissaance passen zu den frömmelnden und bigotten republikanern am allerwenigsten. weshalb auch geschätzte 90% der us-nobelpreisträger und prakisch JEDER aus der geistigen und kulturellen elite der USA OBAMA wählte. ob dylan oder springsteen, bill gates oder der chef von sony music … alles obama. allein die listen der unterstützer sprechen eine deutliche sprache.

  37. Alexander Geilhaupt schreibt am 7. November 2012 um 18:53

    bei allem Respekt, Herr Steinhöfel. Ich habe Sie eloquenter und besser vorbereitet in Erinnerung. Wenn Sie so auch vor Gericht auftreten, wäre ich gern die Gegenseite. Der Schilderung im oben verlinkten FAZ-Artikel ist nichts hinzuzufügen. Und hier geht’s nicht um links oder rechts oder Obama oder Romney. Ihr Auftritt war eine einzige Farce. Leider.

  38. andrej schreibt am 7. November 2012 um 20:08

    Niedlich, Alexis:
    Darf ich präsentieren, ta ta,
    http://economistsforromney.com/

    Unterstützer:
    Gary Becker, Nobel laureate
    James Buchanan, Nobel laureate
    Robert Lucas, Nobel laureate
    Robert Mundell, Nobel laureate
    Edward Prescott, Nobel laureate
    Myron Scholes, Nobel laureate

    Nochmal, Alexis, for Romney, not for Obama.

    Worum geht es bei so einer Wahl? Mehr um Wirtschaft, oder um die Leitung eines Labors?

    Und, uihh, Springsteen und Dylan. Die würden auch ‘Donald Duck wählen, wär der Demokrat.
    Als nächstes kommen Sie mir noch mit Ko(ks)nstantin Wecker und Martin 30 Jahre Vorstrafe Semmelrogge als Vorbild und moralischer Instanz.

  39. andrej schreibt am 7. November 2012 um 20:19

    Ich hab jetzt 6 Nobelpreisträger pro Romney, Alexis. Bei 90% pro Obama können Sie ja den Rest des Abends die ca. 54 pro Obama in der Sparte Wirtschaft zusammentragen, die es dann ja wohl auch geben muss, damit es wenigstens in dieser Sparte hinkommt mit 90 zu 10.
    Viel Spass dabei .

  40. Michael Bender schreibt am 7. November 2012 um 21:31

    Mensch Andrej also da war Willy Brandt eben auch mal unhöflich. Mensch was wollen Sie damit sagen. Und ich sag’s ja die FAZ gehört zur linken Kampfpresse. Und was die Nobelpreistraeger anbelangt: da kann man den ganzen Abend drüber streiten. So weit ich weiß waren die Steuern in den USA unter Bill höher, und da ging es dem Land wirtschaftlich gesehen besser. Mann Reagan hat sogar angeblich sogar Steuern erhöht. Auch Nobelpreisträger haben politische Überzeugungen wie z.b. Krugmann oder Stieglitz. Es läuft immer wieder auf Keynes hinaus, aber man muss auch wie Keynes sagte die Staatsausgaben Drosseln, wenn es der Wirtschaft besser geht, und den Aspekt vergessen nicht nur Demokraten sondern auch Republikaner.

  41. andrej schreibt am 7. November 2012 um 23:19

    “Und was die Nobelpreistraeger anbelangt: da kann man den ganzen Abend drüber streiten.”
    Stimmt, könnte man. Oder man schlägt die alle, wie Alexis, per ordre mufti Obama zu. Wider besseres Wissen, oder wil man ganz unarrogant ein Weltbild sein eigen nennt, indem alle Romney-Wähler auif dem Baum hocken und Bananen mümmeln.
    Aber eines würde mich dann doch noch interessieren:
    Wo ich ja Obama toll finden soll, wg. der Nobelpreisträger…ach ne, die sind ja eben wieder zurückgezogen worden, weil doch nur 89 % für den Obamaessias waren.
    Gut, wo ich also Obama toll finden soll wegen Bill Gates: Darf ich dann auch die Deutschen wegen des Ausstiegs aus der Kernenergie für völlig verrückt halten, oder aber soll ich das Denken nur beim Thema Obama an Bill outsourcen?
    „Alle Technologien, die sich erneuerbar nennen, sind nicht verlässlich, da sich nicht an allen Orten in ausreichender Menge vorhanden sind”, sagte Gates im Interview.
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bill-Gates-verteidigt-Forschung-an-neuen-Atomkraftwerken-1098375.html

    Also, meine lieben Obama-Jünger: Wenn Ihr Euch alle Bill Gates anschliesst, und hierzulande schön gegen den nutzlosen, teuren erneuerbare Energie-Blödsinn protestiert, dann bin ich geneigt, Bill beim Thema Obama zu folgen.

  42. laser schreibt am 8. November 2012 um 00:27

    Ich kann nachvollziehen warum mein Kommentar von gestern,heute fehlt:
    als Bestätigung für mein 90% Argument,sind heute viele Vertreter der 90% hier
    versammelt(bestimmt erste/letzte mal aber man muß doch eigene Empörung los werden)

    Als Beispiel über Unterstützer/supporter (nicht Nobelpreisträger aber US Army):

    Obama’s Endorsements from the Military:

    General Wesley Clark, USA, (Ret)
    General Colin Powell, USA (Ret)
    Major General Paul Eaton, USA (Ret)
    Admiral Donald Gutter, USN, former JAG of the Navy, (Ret)
    Admiral John Nathman, USN, (Ret)

    Mitt Romney’s Endorsements from the Military:

    Admiral James B. Busey, USN, (Ret.)
    General James T. Conway, USMC, (Ret.)
    General Terrence R. Dake, USMC, (Ret)
    Admiral James O. Ellis, USN, (Ret.)
    Admiral Mark Fitzgerald, USM, (Ret.)
    General Ronald R. Fogleman, USAF, (Ret)
    General Tommy Franks, USA, (Ret)
    General Alfred Hansen, USAF, (Ret)
    Admiral Ronald Jackson Hays, USN, (Ret)
    Admiral Thomas Bibb Hayward, USN, (Ret)
    General Chuck Albert Horner, USAF, (Ret)
    Admiral Jerome LaMarr Johnson, USN, (Ret)
    Admiral Timothy J. Keating, USN, (Ret)
    General Paul X. Kelley, USMC, (Ret)
    General William Kernan, USA, (Ret)
    Admiral George E.R. Kinnear II, USN, (Ret)
    General William L. Kirk, USAF, (Ret)
    General James J. Lindsay, USA, (Ret)
    General William R. Looney III, USAF, (Ret)
    Admiral Hank Mauz, USN, (Ret)
    General Robert Magnus, USMC, (Ret)
    Admiral Paul David Miller, USN, (Ret)
    General Henry Hugh Shelton, USA, (Ret)
    General Lance Smith, USAF, (Ret)
    Admiral Leighton Smith, Jr., USN, (Ret)
    General Ronald W. Yates, USAF, (Ret)
    Admiral Ronald J. Zlatoper, USN, (Ret)
    Lieutenant General James Abrahamson, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Edgar Anderson, Jr., USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Marcus A. Anderson, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Buck Bedard, USMC, (Ret.)
    Vice Admiral A. Bruce Beran, USCG, (Ret.)
    Vice Admiral Lyle Bien, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Harold Blot, USMC, (Ret.)
    Lieutenant General H. Steven Blum, USA, (Ret.)
    Vice Admiral Mike Bowman III, USN, (Ret.)
    Vice Admiral Mike Bucchi, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Walter E. Buchanan III, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Richard A. Burpee, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General William Campbell, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General James E. Chambers, USAF, (Ret.)
    Vice Admiral Edward W. Clexton, Jr., USN, (Ret.)
    Lieutenant General John B. Conaway, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Marvin Covault, USA, (Ret.)
    Vice Admiral Terry M. Cross, USCG, (Ret.)
    Vice Admiral William Adam Dougherty, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Brett Dula, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Gordon E. Fornell, USAF, (Ret.)
    Vice Admiral David Frost, USN, (Ret.)
    Vice Admiral Henry C. Giffin III, USN, (Ret.)
    Vice Admiral Peter M. Hekman, USN, (Ret.)
    Vice Admiral Richard D. Herr, USCG, (Ret.)
    Lieutenant General Thomas J Hickey, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Walter S. Hogle, Jr., USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Ronald W. Iverson, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Donald W. Jones, USA, (Ret.)
    Vice Admiral Douglas J. Katz, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Jay W. Kelley, USAF, (Ret.)
    Vice Admiral Tom Kilcline, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Timothy A. Kinnan, USAF, (Ret.)
    Vice Admiral Harold Koenig, M.D., USN, (Ret.)
    Vice Admiral Albert H. Konetzni, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Buford Derald Lary, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Frank Libutti, USMC, (Ret.)
    Vice Admiral Stephen Loftus, USN, (Ret.)
    Vice Admiral Michael Malone, USN, (Ret.)
    Vice Admiral Edward H. Martin, USN, (Ret.)
    Vice Admiral John J. Mazach, USN, (Ret.)
    Vice Admiral Justin D. McCarthy, USN, (Ret.)
    Vice Admiral William McCauley, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Fred McCorkle, USMC, (Ret.)
    Lieutenant General Thomas G. McInerney, USAF, (Ret.)
    Vice Admiral Joseph S. Mobley, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Carol Mutter, USMC, (Ret.)
    Lieutenant General Dave R. Palmer, USA, (Ret.)
    Vice Admiral John Theodore “Ted” Parker, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Garry L. Parks, USMC, (Ret.)
    Lieutenant General Charles Henry “Chuck” Pitman, USMC, (Ret.)
    Lieutenant General Steven R. Polk, USAF, (Ret.)
    Vice Admiral William E. Ramsey, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Joseph J. Redden, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Clifford H. “Ted” Rees, Jr., USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Edward Rowny, USA (Ret.)
    Vice Admiral Dutch Schultz, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Charles J. Searock, Jr., USAF, (Ret.)
    Lieutenant General E. G. “Buck” Shuler, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Alexander M. “Rusty” Sloan, USAF, (Ret.)
    Vice Admiral Edward M. Straw, USN, (Ret.)
    Lieutenant General David J. Teal, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Billy M. Thomas, USA, (Ret.)
    Vice Admiral Donald C. “Deese” Thompson, USCG, (Ret.)
    Vice Admiral Alan S. Thompson, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Herman O. “Tommy” Thomson, USAF, (Ret.)
    Vice Admiral Howard B. Thorsen, USCG, (Ret.)
    Lieutenant General William Thurman, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Robert Allen “R.A.” Tiebout, USMC, (Ret.)
    Vice Admiral John B. Totushek, USNR, (Ret.)
    Lieutenant General George J. Trautman, USMC, (Ret.)
    Lieutenant General Garry R. Trexler, USAF, (Ret.)
    Vice Admiral Jerry O. Tuttle, USN, (Ret.)
    Lieutenant General Claudius “Bud” Watts, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General William “Bill” Welser, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Thad A. Wolfe, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General C. Norman Wood, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Michael W. Wooley, USAF, (Ret.)
    Lieutenant General Richard “Rick” Zilmer, USMC, (Ret.)
    Major General Chris Adams, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Henry Amos, USN (Ret.)
    Major General Nora Alice Astafan, USAF, (Ret.)
    Major General Almon Bowen Ballard, USAF, (Ret.)
    Major General James F. Barnette, USAF, (Ret.)
    Major General Robert W. Barrow, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral John R. Batlzer, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Jon W. Bayless, USN, (Ret.)
    Major General John E. Bianchi, USA, (Ret.)
    Major General David F. Bice, USMC, (Ret.)
    Rear Admiral Linda J. Bird, USN, (Ret.)
    Rear Admiral James H. Black, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Peter A. Bondi, USN, (Ret.)
    Major General John L. Borling, USMC, (Ret.)
    Major General Tom Braaten, USA, (Ret.)
    Major General Robert J. Brandt, USA, (Ret.)
    Rear Admiral Jerry C. Breast, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Bruce B. Bremner, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Thomas F. Brown III, USN, (Ret.)
    Major General David P. Burford, USA, (Ret.)
    Rear Admiral John F. Calvert, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Jay A. Campbell, USN, (Ret.)
    Major General Henry Canterbury, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral James J. Carey, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Nevin Carr, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Stephen K. Chadwick, USN, (Ret.)
    Rear Admiral W. Lewis Chatham, USN, (Ret.)
    Major General Jeffrey G. Cliver, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Casey Coane, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Isaiah C. Cole, USN, (Ret.)
    Major General Stephen Condon, USAF, (Ret.)
    Major General Richard C. Cosgrave, USANG, (Ret.)
    Rear Admiral Robert Cowley, USN, (Ret.)
    Major General J.T. Coyne, USMC, (Ret.)
    Rear Admiral Robert C. Crates, USN, (Ret.)
    Major General Tommy F. Crawford, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral James P. Davidson, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Kevin F. Delaney, USN, (Ret.)
    Major General James D. Delk, USA, (Ret.)
    Major General Robert E. Dempsey, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Jay Ronald Denney, USNR, (Ret.)
    Major General Robert S. Dickman, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral James C. Doebler, USN, (Ret.)
    Major General Douglas O. Dollar, USA, (Ret.)
    Major General Hunt Downer, USA, (Ret.)
    Major General Thomas A. Dyches, USAF, (Ret.)
    Major General Jay T. Edwards, USAF, (Ret.)
    Major General John R. Farrington, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Francis L. Filipiak, USN, (Ret.)
    Rear Admiral James H. Flatley III, USN, (Ret.)
    Major General Charles Fletcher, USA, (Ret.)
    Major General Bobby O. Floyd, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Veronica Froman, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Vance H. Fry, USN, (Ret.)
    Rear Admiral R. Byron Fuller, USN, (Ret.)
    Rear Admiral George M. Furlong, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Frank Gallo, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Ben F. Gaumer, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Harry E. Gerhard Jr., USN, (Ret.)
    Major General Daniel J. Gibson, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Andrew A. Giordano, USN, (Ret.)
    Major General Richard N. Goddard, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Fred Golove, USCGR, (Ret.)
    Rear Admiral Harold Eric Grant, USN, (Ret.)
    Major General Jeff Grime, USAF, (Ret.)
    Major General Robert Kent Guest, USA, (Ret.)
    Major General Tim Haake, USAR, (Ret.)
    Major General Otto K. Habedank, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Thomas F. Hall, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Donald P. Harvey, USN, (Ret.)
    Major General Leonard W. Hegland, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral John Hekman, USN, (Ret.)
    Major General John A. Hemphill, USA, (Ret.)
    Rear Admiral Larry Hereth, USCG, (Ret.)
    Major General Wilfred Hessert, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Don Hickman, USN, (Ret.)
    Major General Geoffrey Higginbotham, USMC, (Ret.)
    Major General Jerry D. Holmes, USAF, (Ret.)
    Major General Weldon F. Honeycutt, USA, (Ret.)
    Rear Admiral Steve Israel, USN, (Ret.)
    Major General James T. Jackson, USA, (Ret.)
    Rear Admiral John S. Jenkins, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Tim Jenkins, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Ron Jesberg, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Pierce J. Johnson, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Steven B. Kantrowitz, USN, (Ret.)
    Rear Admiral John T. Kavanaugh, USN, (Ret.)
    Major General Dennis M. Kenneally, USA, (Ret.)
    Major General Michael Kerby, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral David Kunkel, USCG, (Ret.)
    Major General Geoffrey C. Lambert, USA, (Ret.)
    Rear Admiral Arthur Langston, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Thomas G. Lilly, USN, (Ret.)
    Major General James E. Livingston, USAF, (Ret.)
    Major General Al Logan, USAF, (Ret.)
    Major General John D. Logeman Jr., USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Noah H. Long Jr, USNR, (Ret.)
    Rear Admiral Don Loren, USN, (Ret.)
    Major General Andy Love, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Thomas C. Lynch, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Steven Wells Maas, USN, (Ret.)
    Major General Robert M. Marquette, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Larry Marsh, USN, (Ret.)
    Major General Clark W. Martin, USAF, (Ret.)
    Major General William M. Matz, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Gerard Mauer, USN, (Ret.)
    Rear Admiral William J. McDaniel, MD, USN, (Ret.)
    Rear Admiral E.S. McGinley II, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Henry C. McKinney, USN, (Ret.)
    Major General Robert Messerli, USAF, (Ret.)
    Major General Douglas S. Metcalf, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral John W. Miller, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Patrick David Moneymaker, USN, (Ret.)
    Major General Mario Montero, USA, (Ret.)
    Rear Admiral Douglas M. Moore, USN, (Ret.)
    Major General Walter Bruce Moore, USA, (Ret.)
    Major General William Moore, USA, (Ret.)
    Major General Burton R. Moore, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral James A. Morgart, USN, (Ret.)
    Major General Stanton R. Musser, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral John T. Natter, USN, (Ret.)
    Major General Robert George Nester, USAF, (Ret.)
    Major General George W. Norwood, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Robert C. Olsen, USN, (Ret.)
    Major General Raymund E. O’Mara, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Robert S. Owens, USN, (Ret.)
    Rear Admiral John F. Paddock, USN, (Ret.)
    Major General Robert W. Paret, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Robert O. Passmore, USN, (Ret.)
    Major General Earl G. Peck, USAF, (Ret.)
    Major General Richard E. Perraut Jr., USAF, (Ret.)
    Major General Gerald F. Perryman, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral W.W. Pickavance, USN, (Ret.)
    Rear Admiral John J. Prendergast, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Fenton F. Priest, USN, (Ret.)
    Major General David C. Ralston, USA, (Ret.)
    Major General Bentley B. Rayburn, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Harold Rich, USN , (Ret.)
    Rear Admiral Roland Rieve, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Tommy F. Rinard, USN , (Ret.)
    Major General Richard H. Roellig, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Michael S. Roesner, USN, (Ret.)
    Rear Admiral William J. Ryan, USN, (Ret.)
    Major General Loran C. Schnaidt, USAF, (Ret.)
    Major General Carl Schneider, USAF , (Ret.)
    Major General John P. Schoeppner, Jr., USAF, (Ret.)
    Major General Edison E. Scholes, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Robert H. Shumaker, USN, (Ret.)
    Rear Admiral William S. Schwob, USCG, (Ret.)
    Major General David J. Scott, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Hugh P. Scott, USN, (Ret.)
    Major General Richard Secord, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral William H. Shawcross, USN, (Ret.)
    Major General Joseph K. Simeone, USAF and ANG , (Ret.)
    Major General Darwin Simpson, ANG , (Ret.)
    Rear Admiral Greg Slavonic, USN , (Ret.)
    Rear Admiral David Oliver “D.O.” Smart, USNR, (Ret.)
    Major General Richard D. Smith, USAF, (Ret.)
    Major General Donald Bruce Smith, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Paul O. Soderberg, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Robert H. “Bob” Spiro, USN, (Ret.)
    Major General Henry B. Stelling, Jr., USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Daniel H. Stone, USN, (Ret.)
    Major General William A. Studer, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Hamlin Tallent, USN, (Ret.)
    Major General Hugh Banks Tant III, USA, (Ret.)
    Major General Larry S. Taylor, USMC, (Ret.)
    Major General J.B. Taylor, USA, (Ret.)
    Major General Thomas R. Tempel, USA , (Ret.)
    Major General Richard L. Testa, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Jere Thompson, USN (Ret.)
    Rear Admiral Byron E. Tobin, USN, (Ret.)
    Major General Larry Twitchell, USAF, (Ret.)
    Major General Russell L. Violett, USAF, (Ret.)
    Major General David E.B. “DEB” Ward, USAF, (Ret.)
    Major General Charles J. Wax, USAF, (Ret.)
    Rear Admiral Donald Weatherson, USN, (Ret.)
    Major General John Welde, USAF, (Ret.)
    Major General Gary Whipple, USA , (Ret.)
    Rear Admiral James B. Whittaker, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Charles Williams, USN, (Ret.)
    Rear Admiral H. Denny Wisely, USN, (Ret.)
    Rear Admiral Theodore J. Wojnar, USCG, (Ret.)
    Rear Admiral George R. Worthington, USN, (Ret.)
    Brigadier General Arthur Abercrombie, USA, (Ret.)
    Brigadier General John R. Allen, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Loring R. Astorino, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Richard Averitt, USA, (Ret.)
    Brigadier General Garry S. Bahling, USANG, (Ret.)
    Brigadier General Donald E. Barnhart, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Charles L. Bishop, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Clayton Bridges, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Jeremiah J. Brophy, USA, (Ret.)
    Brigadier General R. Thomas Browning, USAF, (Ret.)
    Brigadier General David A. Brubaker, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Chalmers R. Carr, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Fred F. Caste, USAFR, (Ret.)
    Brigadier General Robert V. Clements, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Christopher T Cline, USA, (Ret.)
    Brigadier General George Peyton Cole, Jr., USAF, (Ret.)
    Brigadier General Richard A. Coleman, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Mike Cushman, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Peter Dawkins, USA, (Ret.)
    Brigadier General Sam. G. DeGeneres, USAF, (Ret.)
    Brigadier General George Demers, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Howard G. DeWolf, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Arthur F. Diehl, USAF, (Ret.)
    Brigadier General David Bob Edmonds, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Anthony Farrington, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Norm Gaddis, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Robert H. Harkins, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Thomas W. Honeywill, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Stanley V. Hood, USAF, (Ret.)
    Brigadier General James J. Hourin, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Jack C. Ihle, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Thomas G. Jeter, USAF, (Ret.)
    Brigadier General William Herbert Johnson, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Kenneth F. Keller, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Wayne W. Lambert, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Jerry L. Laws, USA, (Ret.)
    Brigadier General Thomas J. Lennon, USAF, (Ret.)
    Brigadier General John M. Lotz, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Robert S. Mangum, USA, (Ret.)
    Brigadier General Frank Martin, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Joe Mensching, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Richard L. Meyer, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Lawrence A. Mitchell, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Michael P. Mulqueen, USMC, (Ret.)
    Brigadier General Ben Nelson, Jr., USAF, (Ret.)
    Brigadier General Jack W. Nicholson, USA, (Ret.)
    Brigadier General Maria C. Owens, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Dave Papak, USMC, (Ret.)
    Brigadier General Gary A. Pappas, USANG, (Ret.)
    Brigadier General Robert V. Paschon, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Allen K. Rachel, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Jon Reynolds, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Edward F. Rodriguez, Jr., USAFR, (Ret.)
    Brigadier General Roger Scearce, USA, (Ret.)
    Brigadier General Dennis Schulstad, USAFR, (Ret.)
    Brigadier General John Serur, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Joseph L. Shaefer, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Graham Shirley, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Raymond Shulstad, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Stan Smith, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Ralph S. Smith, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Donald Smith, USA, (Ret.)
    Brigadier General David M. Snyder, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Michael Joseph Tashjian, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Richard Louis Ursone, USA, (Ret.)
    Brigadier General Earl Van Inwegen, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Terrence P. Woods, USAF, (Ret.)
    Brigadier General Mitchell Zais, USA, (Ret.)
    Brigadier General Allan Ralph Zenowitz, USA, (Ret.)

  43. laser schreibt am 8. November 2012 um 00:33

    The numbers would probably be greater, but they have to be retired to openly endorse a political candidate…

  44. Andreas schreibt am 8. November 2012 um 04:18

    Sehr geehrter Herr Steinhöfel,

    das war wirklich ein extrem unhöflicher und unsympathischer Auftritt bei Markus Lanz. Sie fallen Ihren Diskussionsfeinden regelmäßig ins Wort. Sie haben sich meiner Meinung nach schlechmöglichst dargestellt. Sorry.

  45. Roland Fischer schreibt am 8. November 2012 um 07:36

    Sehr geehrter Herr Steinhöfel
    Sie waren der Einzige, der bei Markus Lanz logisch argumentierte. Die Aussage von Romney, bei der er Irak und Iran verwechselte, wurde von vielen als fehlendes geografisches Wissen betrachtet (siehe Bush: Slowenien, Slowakei). Wenn das richtig wäre, hätte Obama null Ahnung von Ökonomie, denn er hat in der letzten Debatte gesagt: …we’ll develop renewable energies - that will cut our exports…! Leider scheint das niemandem aufgefallen zu sein.
    Übrigens, wenn ein republikanischer Präsident eine ähnlich schlechte Bilanz nach vier Jahren vorzuzeigen hätte, wäre er von den amerikanischen Wählern aus dem Amt gejagt worden. Nicht in allem sind die USA führend, inzwischen haben sie sicherlich eine Sache von Europa (speziell von Deutschland) gelernt: Der Linksdruck, der sich seit den 60igern in Deutschland breitgemacht hat, ist nun aufgrund der Immigration auf die USA übergeschwappt. Daher sieht es nun wirklich so aus, als wäre George W. Bush der letzte republikanische Präsident auf absehbare Zeit gewesen. Außerdem trägt die Republikanische Partei nicht das Wort „demokratisch“ in ihrem Namen.

  46. MosheT schreibt am 8. November 2012 um 08:43

    Tja, im ZDF gut gebrüllt, Löwe.
    Ich präzisiere:
    schlecht gebellt, Pitbull.
    Aber Herrchen ist sicher zufrieden.

  47. eberhard Jahn schreibt am 8. November 2012 um 11:37

    Sie erwarten einen “zivilen” Diskurs”?

    warum fangen Sie nicht bei sich selber an? Ihr Auftreten bei Marcus Lanz konnte einen nur noch anwidern. Man kann schon sagen, ein von regelrechtem Haß gegen Obama geprägtem rüpelhaftem Benehmen und Sie schämen sich nicht einmal, das amerikanische Wählervolk zu beleidigen.

    E. Jahn

  48. Michael Bender schreibt am 8. November 2012 um 11:43

    Also Boys was soll dieses nachkarten. Es ist Doch egal Wie viel Nobelpreistraeger Oder Militaers sich fuer Romney aus gesprochen haben. Die Mehrheit der Buerger hat sich fuer President Obama ausgesprochen, und damit hat es sich. Und er Muss jetzt MIT den Republikanern zusammenarbeiten und die mit Ihm. End of Story.

  49. Dr. Knölge schreibt am 9. November 2012 um 15:31

    Zuerst einmal will ich feststellen, ich habe die Sendung nicht gesehen. Ich äußere mich hier auch nicht zu Obama oder Romney, auch wenn ich durchaus eine Meinung dazu habe. Mein Thema ist der Umgang mit Herrn Steinhöfel in diesem Blog.
    Gut, Herr Steinhöfel gehört sicher zu den Menschen, die man als gute Selbstdarsteller bezeichnen könnte, vielleicht hat er auch eine narzißtische Ader. Dennoch ist das Verhalten von einigen Leuten hier nicht in Ordnung. Er ist zweifellos ein kluger Mann und wir sollten froh sein, daß er den Mut hat, sich öffentlich einzubringen. Ich kenne einige ebenfalls kluge Leute, die sich aber sofort wegducken, sowie sie klar Stellung beziehen müssen. Darunter sind sogar pensionierte Beamte, die mir weismachen wollen, ihr Beamtenverhältnis erlaube ihnen auch im Ruhestand keine öffentlich geäußerte unkorrekte Meinung. Diese Feiglinge! Und sie sind in der Mehrzahl. Also gebührt Herrn Steinhöfel schon deshalb Dank, auch von denjenigen, die nicht mit ihm übereinstimmen. Wie schäbig der Umgang mit noch selbst denkenden Leuten in diesem Land manchmal ist, wissen wir doch spätestens seit Sarrazin.
    Ich denke, es gibt viel zu wenig Menschen wie Herrn Steinhöfel, und ich wünsche allen die Fähigkeit, Botschaften und Inhalte von Personen zu trennen, das wäre ein würdiger und anständiger Umgang und würde diesem Land sehr gut tun. Nur dumme Menschen krallen sich an der Person fest.

    Anmerkung: Lieber Herr Dr. Knölge, ich danke Ihnen für Ihre netten Zeilen. Ich kann die “Attacken” löschen oder redigieren, wenn sie, wie gelegentlich, zu unpassend sind. Wie Sie richtig erkannt haben, gefällt sich eine bestimmte Klasse vor allem in ad hominem-Angriffen. Das liegt einfach daran, daß sie jede sachliche Debatte in den letzten Jahrzehnten verloren haben. Da bleibt nichts als die Personalisierung. Die Kommentare zeigen diese Leute also so, wie sie sind. Was wollen wir mehr? “BANQUO: It will be rain tonight. FIRST MURDERER:     Let it come down.”

  50. R Utzschmid schreibt am 10. November 2012 um 00:22

    Ich möchte eine psychoanalytische Vermutung anstellen, was Herrn Steinhöfels aggressiven Auftritt motiviert hat: nichts anderes als schlichter Neid. Mit der Politik Obamas nicht einverstanden zu sein, ist eine Sache, die Art wie sie von ihm kritisiert wurde - unsachlich, aggressiv und herablassend - lässt nur den Schluss zu, dass ein sich unterlegen fühlender Mensch Aggressivität als Waffe wählt.
    Und falls diesen Beitrag jemand für unsachlich und beleidigend im Sinne von Herrn Steinhöfels Zensurkriterien hält, dann möge er psychoanalytische Erklärungsmodelle nachschlagen.

  51. andrej schreibt am 10. November 2012 um 10:28

    @Herr/Frau Utzschmid: Sorry, aber gehört zu “schlichtem Neid” (gibt es auch komplizierten) nicht etwas, worauf man neidisch sein könnte? Ausser dem Gemüsegarten am Arbeitsplatz vlt.? Erfolge o. ä.?

  52. R Utzschmid schreibt am 10. November 2012 um 10:50

    @andrej (von Frau Utzschmid): den Ausdruck “schlichter Neid” habe ich benutzt im Sinne von “Es handelt sich hier schlicht und einfach um Neid”. Worauf Herr Steinhöfel neidisch ist/sein könnte? Das stand schon in meinem Beitrag: die Meinung zu Obamas Politik ist persönliche Ansichtssache, aber es gibt inadequates Verhalten anderen Meinungen gegenüber.

  53. andrej schreibt am 10. November 2012 um 11:22

    Ok, Frau Utzschmid, Sie wollen mich offenbar weiterhin im Unklaren lassen, was das Objekt des Neids sein soll. Dann lassen wir das mal, es gibt wohl keines, aber Neidhammel klingt halt gut.
    Was aber ist “inadequates Verhalten anderen Meinungen gegenüber” ? Die Frechheit zu besitzen, sich nicht nur eine eigene Meinung zu leisten, sondern diese auch noch in einem Massenmedium zu äussern?
    Und was soll eigentlich “anders” sein an der Meinung, Obama sei der beste Präsidentschaftskandidat seit dem Urknall ? 90% der Deutschen, wenn nicht der Europäer käuen das brav wieder-vom SED bis zum CSU-Anhänger. Das ist als Meinung so “anders” wie mit Krawatte am Bankschalter arbeiten. Ich würde da nicht mal mehr von “Mein”ung sprechen - Das ist ja schon eine “Uns”ung bei soviel Individualität.

  54. andrej schreibt am 10. November 2012 um 11:42

    Eigentlich kann man Obama nur bedauern bei solchen Anhängern, Auf der arumentativen Ebene völlig einfallslos, aber das mit umso heftigerer Empörung kompensierend, dass es Frevler tatsächlich wagen, den Messias in Präsidentengestalt nicht ganz, ganz dolle lieb zu haben.
    Irgendwie unfreiwillig komisch, das Schauspiel.

  55. Michael Bender schreibt am 10. November 2012 um 11:59

    Also Ich Weiss nicht ob Herr Steinhoefel neudisch ist. Ich Glaube er hatte einfach Angst vor einer weiteren Amtszeit Von President Obama. Denn er weiß auch, wenn die Wirtschaft in den USA wieder anzieht wovon viele Beobachter auszusehen, dass es dann sehr schwer sein wird fuer die Republicans 2016 die Wahl zu gewinnen. Wenn man noch den demografischen Wandel der Waehler beachtet dann kann es durchsus sein dass die Democrats bus 2024 den Presidenten Stellen.

  56. Michael Bender schreibt am 10. November 2012 um 18:40

    Ach Andrej zwei Sachen noch der Gemüsegarten wurde ja von Michelle angelegt. Und wenn Ihr ueberrsgendes aussehen auch darauf zurueckzufuehren ist, dass Sie das Zeug isst,was Sie da anbaut, dann sollten wir uns alle so einen Garten anlegen. Und was die Erfolge President Obamas anbelangt, fuer die Warhler war er erfolgreich genug, und das ist das was zählt. Ich muss da Joe zitieren : Osama bin Laden is dead, and GM is alive.

    Was will man mehr als Amerikaner.

  57. andrej schreibt am 10. November 2012 um 21:54

    Na, dann steht es immer Moment 1:0 für Obama gegen die SPD, was Unternehmensrettungen angeht. Denn Holzmann lebt definitiv nicht. Warten wir mal ab, wann das 0:0 fällt.

  58. andrej schreibt am 10. November 2012 um 22:16

    Noch eine Sache, Herr Bender: Ein gewisser Wowereit wird auch immer wiedergewählt. Nicht mal Sie können behaupten, dass das an “hüstel” irgendwelchen Erfolgen läge. Der Mann braucht in unserer hochtechnisierten Zeit soviel Zeit für den Bau eines simplen Flughafens, dass die alten Ägypter in derselben Zeitspanne 3 Cheopspyramiden inkl. Tiefgarage hochgezogen hätte. Mit blossen Händen.
    Und weiter zu Ws. “Erfolgen”:
    “Marode Heizungen, zugige Fenster, feuchte Deckenplatten: Berlins Schulgebäude sind kaputt. ”
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/sanierungsstau-an-berlins-schulen-fehlen-800-millionen-euro/3707482.html

    Sie fanden es ja angemessen, wenn linke Idioten Thatchers Ableben feiern- wg. der Schulmilch. Was machen Sie denn, wenn der Bandleader von “Einstürzende Schulbauten” mal das zeitliche segnet? Auf Wowis Grab singen und tanzen???

  59. Michael Bender schreibt am 11. November 2012 um 11:03

    Mensch Andrej die Wahl ist gelaufen. Die Amis haben mit einer Doch ziemlich deutlichen Mehrheit angekommen, dass eine zweite Amtszeit Von President Obama erfolgreicher sein wird als die von Romney.

    Und was den Flughafen anbelangt. Sie Wissen doch auch nicht welche Berichte dem Verwaltungsrat vorgelegt worden sind. Und dass der baulichen Zustand der Schulen nicht nur in Berlin sondern bundesweit, teilweise Katastrophal ist, ist ein Skandal der seit langem bekannt ist. Hier in Stuttgart sprach Frau Dr. Eisenmann vor einigen Jahren von einem
    Investitionsstau von 300 Millionen Euro. Und dass im reichen Stuttgart.

    Aber was mich wirklich interresiert. Wie machen Sie das mit den Quellen verweisen. Sie müssen doch eine enorme Datenbank haben. Das ist wirklich beeindruckend.

    Und was die Thatcher anbelangt. Wenn die stirbt werde Ich Mut Sicherheit eine klammheimliche Freude nicht verleugnen koennen.

  60. andrej schreibt am 11. November 2012 um 14:59

    “Sie müssen doch eine enorme Datenbank haben.”
    Gedächtnis plus Google.
    Und das alles ohne freie Schulmilch…

  61. Dr. Knölge schreibt am 12. November 2012 um 14:04

    Michael Bender:
    Und was die Thatcher anbelangt. Wenn die stirbt werde Ich Mut Sicherheit eine klammheimliche Freude nicht verleugnen koennen.

    Und was den Osama betrifft, als der starb, habe ich eine klammheimliche Freude nicht verleugnen können.

    Wo war noch gleich der Unterschied zwischen Maggie und Osama, werter Herr Bender? Klären Sie mich auf!

  62. andrej schreibt am 12. November 2012 um 15:44

    Herr Bender, nur mal interessehalber, auch wenn es zugegebenermassen etwas off topic ist. Bei Ihnen geht ja das Flughafendebakel auf alle, nur nicht Wowi.
    So weit, so gut. Aber das folgendes ein grosser Bockmist war, den Ihre Genossen angerührt haben (wenn auch nur für die SPD selbst), das gestehen Sie dann schon noch ein, oder:
    “Die SPD in Wiesbaden hatte es versäumt, ihren Kandidaten für die Direktwahl des Oberbürgermeisters rechtzeitig anzumelden. Nach bekannt werden der Panne war am Freitag der gesamte Wiesbadener SPD-Vorstand zurückgetreten. ”
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/versaeumte-frist-in-wiesbaden-shit-happens-bei-der-spd-1409473.html

    Oder traf da auch jeden anderen, bloss keine Sozis die Schuld, als die SPD hier ne OB-Wahl mal komplett verpennt hatte (einmalige Leistung, gerade zu göttlich…) ?

  63. Michael Bender schreibt am 12. November 2012 um 15:47

    Hey Herr Dr. Als Osama erschossen wurde habe ich mich sogar sehr gefreut. Und was Maggie anbelangt den Falkland Krieg hat die auch nur begonnen um Ihre Wiederwahl zu gewinnen, und mit Ihrer ruecksichtsloen Politik gegenüber den Miners hat Sie Zahlreiche Existenzen vernichtet, natuerlich nicht Physisch. Deswegen die klammheimliche oder von mir auch offene Freude wenn Sie stirbt.

  64. andrej schreibt am 12. November 2012 um 18:34

    Oh, Herr Bender, wo Sie Frau Thatcher gerade vernichtete Existenzen vorwerfen.
    Interessante Grafik aus unverdächtiger Quelle zu zerstörten Existenzen:
    http://www.einblick-archiv.dgb.de/grafiken/2002/20/grafik03/
    Zeigt Unternehmensinsolvenzen in D.
    Gucken Sie mal, wo das Maximum liegt, und welcher Holzko…pardon, publikumswirsamer Holzmann-”Retter” da regiert hat.
    Darf man dem nun auf sein Grab pinkeln, wenn er denn dereinst neben Putin an der Kreml-Mauer ruht?

  65. andrej schreibt am 12. November 2012 um 18:38

    Herr Bender, das seh ich ja jetzt erst: Thatcher hat den Falkland-Krieg begonnen? Hatten Sie Geschichte bei Eduard von Schnitzler?

  66. andrej schreibt am 12. November 2012 um 18:53

    ” Und dass der baulichen Zustand der Schulen nicht nur in Berlin sondern bundesweit, teilweise Katastrophal ist, ist ein Skandal der seit langem bekannt ist”
    Herr Bender, Sie sollten den SPD-Wahlkampf 2013 leiten. Das Argument “anderswo wird auch nicht besser regiert” ist bestimmt echt der Bringer. Ist übrigens, wie ich Ihnen als (unregelmässiger) Titanic-Leser sagen kann, schon mal erfolgreich ausgetestet worden:
    ” “Bökel – Möglicherweise besser als irgend jemand anderes” oder “Bökel – Bekannt durch diese Karte”, “Weil die SPD keinen anderen hat” und “Mein Motto, ihr Motto” lauteten die Slogans. ”
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/titanic-hausbesuche-in-hessen-gestatten-boekel-boekel-und-boekel-a-232525.html

    Im Original kamen auch Plakate mit Ihrem Motto “SPD /Boekel- auch nicht schlechter als Andere” oder dergleichen vor. Leider ging das Exemplar schon vor Jahren ins Altpapier. Aber bewerben Sie sich doch mal bei der Titanic für zukünftige Aktionen dieser Art!

  67. Michael Bender schreibt am 12. November 2012 um 19:54

    Oh Andrej war mir klar dass sie provizieren wuerde. Also Ich bin Mir sicher dass wahlkampfraktische Aspekte eine Rolle gespielt haben bei der Entscheidung Krieg zu fuehren. 82 dah es nicht so gut aus fuer die eiserene lady. Und danke fuer die Statistik mit den Insolvenzen. Ich denke der Unterschied ist Thatcher hat MIT Absicht die Miners zerschlagen Weil sie die englische Gewerkschaftsbewegung zerstoeren wollte.

    Und noch eine Anmerkung zu allgemeinen Stilfragen bei Koerperfluesdigkeiten ist bei Mir eine Toleranzgrenze des Guten Gescmacks erreicht. Und MIT meinem Hinweise auf die Situation in Stuttgart wollte Ich nur Darauf hinweisrn dass andere staedte ebenfalls unter mangel der Finanzkraft Leiden und dieselben Probleme haben.

  68. andrej schreibt am 12. November 2012 um 22:12

    Herr Bender, Sie rechtfertigen öffentlich das Feiern von Frau Thatchers Tod, und reden allen Ernstes von Stil? Schlagen Sie doch erstmal “scheinheilig” im Duden nach, bevor wir zu Lektion 2 kommen.

  69. andrej schreibt am 12. November 2012 um 22:54

    Und wenn Sie mit der gekünstelten Empörung fertig sind, Herr Bender: Sie wollen mutwillig zerstörte Existenzen aus rot-grüner Hand? Bitte:
    “Die Gentechnikfreiheit der rheinland-pfälzischen Land- und Lebensmittelwirtschaft ist eine Marktchance, die wir erhalten und nutzen.”
    http://www.mulewf.rlp.de/ministerium/begruessung-der-ministerin/
    ->
    “n Limburgerhof und Gatersleben zählt BASF zusammen 214 Mitarbeiter. Davon sollen rund 120 Stellen nach Raleigh verlagert werden, knapp 80 Stellen will die Gentechniksparte in den nächsten zwei Jahren streichen.”[...]
    http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2012-01/basf-gentechnik-usa

    Und wie betroffen zeigt sich die Landesregierung über diesen Verlust von ca. 200 wohlqualifierten Stellen in ihrem Lande?
    “Die Verbraucher in Deutschland und Europa lehnten genmanipulierte Lebens- und Futtermittel ab, sagte Höfken. “Agrogentechnik ist keine Zukunftstechnologie, auf die es sich lohnt zu setzen.”"

    Auf deutsch: Es juckt uns nicht die Bohen

    Na, da werden sich die zukünftigen Arbeitslosen aber freuen, dass nun die Grünen-Wählern, also hauptsächlich Beamten im Gehobenen/Höheren Dienst, und ihre sozialdemokratischen Jünger, beim SUV-Fahren noch ein besseres Gewissen gegenüber der Erdgöttin haben als ohnehin schon, weil Deutschland noch ein bisschen mehr ins Mittelalter zurückkehrt.
    Aber vlt. kann man ja umschulen. Es gibt sicher Bedarf für 200 Imker, und mit dem Export von Honig statt Hi-Tech lässt sich der deutsche Lebensstandard ganz sicher auch halten:
    “„Zudem stehen wir für Gentechnikfreiheit der Land- und Lebensmittelwirtschaft“, betonte Höfken. Von der Bundesregierung habe sie Regelungen gefordert, um den Eintrag von Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen in Imkereiprodukte zu verhindern – was bislang leider nicht gefruchtet habe. ”
    http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2012/september/article/hoefken-setzt-sich-fuer-bienenfreundliche-landwirtschaft-ein-1/

  70. Dr. Knölge schreibt am 13. November 2012 um 11:44

    Herr Bender,
    ohne jetzt mein Gedächtnis zu bemühen, wer zuerst Soldaten auf die Falklandinseln geschickt hat, rechne ich Ihnen an, daß Sie immer denjenigen verurteilen, der “den Krieg begonnen” hat.
    Nur um Sie besser zu verstehen, wie stehen Sie zu den türkischen Soldaten auf Zypern und wie beurteilen Sie es, wenn türkische Kriegsschiffe südlich Zyperns Ansprüche der Türkei auf Gasfelder militärisch sichern sollen, die die griechischen Zyprer zusammen mit Israel beanspruchen und ausbeuten wollen?

  71. andrej schreibt am 13. November 2012 um 20:39

    Ich kann krz einhelfen, Herr Dr:
    “Im April 1982 aber besetzten argentinische Truppen die Inseln und machten sie damit auf einen Schlag weltweit bekannt.[..]n Argentinien regierte indes seit 1976 eine Militärjunta, deren erklärtes Ziel die Rückgewinnung der Malvinas war. Als Großbritannien 1981 ein Patrouillenschiff von den Inseln abzog, wertete das die Junta als Ausdruck eines mangelnden Kampfwillens.”
    http://www.tagesschau.de/ausland/falklandkrieg102.html
    Jetzt mal ein wenig Sarkasmus für unseren Freund Herrn Bender:
    Da besetzt willeine freidliebende Militärdiktatur mal ein wenig Lebensraum, und schon reagieren die Briten äusserst aggressiv. Immer dasselbe mit denen. Genau wie bei der Besetzung Belgiens 1914 und der Besetzung Polens 39. Echte Kriegstreiber…

  72. Michael Bender schreibt am 14. November 2012 um 02:01

    Also Lieber Andrej und Lieber Herr Dr. Knoelge, Jetzt ernsthaft, Sie Sind Doch Beide Lang dabei um zu Wissen, dass die Thatcher damals die Chance beim Schopf gepackt hat um sich Al’s toughe Lady zu profilieren. Niemand selbst nicht der Ami hat Doch damals Verstanden Wie man im 20 jahrhundert Menschen in den tod schicken konnte wegen einer kleinen Insel I’m Atllantik die ca. 6000,00 km Von England entfernt ist. Und das sage Ich als Staatsbuerger eines Commonwealth Landes. Und wie man das ganze mit dem Angriff von Deutschland auf Polen vergleichen kann ist mir vollkommen schleierhaft. Auf den Falklabds waren damals mehr Schafe Al’s Menschen,

  73. Michael Bender schreibt am 14. November 2012 um 02:04

    Und was die Militaerdiktatur anbelangt die waren Doch damals vetbiendete der USA und wenn Ich mich richtig erinnern haben die Amis sich damals aber richtig zurueckgehalten. Aber moeglicherweise findet Andrej eine Fundstelle fuer mich.

  74. Dr. Knölge schreibt am 14. November 2012 um 14:56

    Lieber Herr Bender,
    ich empfinde durchaus Sympathie für die Ansicht, daß eine solche blöde Insel, weit weg vom GB, keine Menschenleben wert ist. Wer so denkt, sollte aber wenigstens denjenigen scharf verurteilen, der zuerst militärisch Fakten schaffen will. Das wäre dann glaubwürdiger.
    Aus meiner Erinnerung heraus sind allerdings nicht allzu viele Menschen umgekommen, die meisten wohl auf dem britischen Kriegsschiff, das von einer “befreundeten” Exocet-Rakete aus französischer Produktion getroffen wurde. Folgerichtig haben sich die Franzosen damals auch sehr gefreut über die Wirkung dieser Waffe, und in Deutschland gab es eine Diskussion über die moralische Bewertung der französischen Haltung. Der Krieg auf der Insel selbst war schnell vorbei. Viel mehr habe ich nicht gespeichert und zum googeln keine Lust.
    Doch noch einmal meine Bitte um Antwort:
    Wie stehen Sie zu den türkischen Soldaten auf Zypern und wie beurteilen Sie es, wenn türkische Kriegsschiffe südlich Zyperns Ansprüche der Türkei auf Gasfelder militärisch sichern sollen, die die griechischen Zyprer zusammen mit Israel beanspruchen und ausbeuten wollen?

  75. Michael Bender schreibt am 14. November 2012 um 16:56

    Hallo Herr Dr.

    Gebe Ihnen vollkommen Recht, haette natuerlich die Besetzung der Insel Durch die Junta verurteilen sollen und natuerlich war der Einsatz legitim. Eine Sache noch zu den Opfern. Was beim
    Krieg immer schnell vergessen wird , Sind die Verwundeten / und die an psychischen Stoerungen leidenden Soldaten. Und davon gibt es schon einige.
    Y
    Und natuerlich geht es nicht an dass die Tuerkei immer noch Den Norden Von Zypern besetzt haelt. Allein schon deswegen sollten die aus der NATO fliegen. Und natuerlich erst Recht kein EU Beitritt bis die die Insel raeumen.

  76. Dr. Knölge schreibt am 14. November 2012 um 20:06

    Lieber Herr Bender,
    Ihre Antwort überrascht mich aufs Angenehmste. Jetzt muß ich wohl noch einmal darüber nachdenken, wo das Trennende zwischen uns verbleibt. Gruß und schönen Abend an alle.

  77. andrej schreibt am 14. November 2012 um 20:37

    “Niemand selbst nicht der Ami hat Doch damals Verstanden Wie man im 20 jahrhundert Menschen in den tod schicken konnte wegen einer kleinen Insel I’m Atllantik die ca. 6000,00 km Von England entfernt ist. ”
    Der wird es auch nicht verstanden haben:
    “Galtieri, der von Ronald Reagans Sicherheitsberater Richard Allen als „majestätischer General“ bezeichnet worden war, dachte, nicht nur die Inseln, sondern auch die Unterstützung der Bevölkerung gewonnen zu haben. Nur 74 Tage später war beides verloren. Drei Tage nach der Kapitulation, am 17. Juni 1982, musste er zurücktreten.”
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/thatcher-und-galtieri-eiserne-lady-gegen-majestaetischen-general/6460010.html
    Das Regime überlebte ohne Galtieri dann nur noch wenige Monate.

    Und, Herr Bender, wie lange wäre die Junta im Sattel geblieben, hätte statt Thatcher ein bekennender Pazifist in Downing Steet 10 gewohnt?
    Und wieviele Menschenleben hätte das gekostet?

    Ürigens, ich weiss ja nicht, wer “der Ami” ist, aber Thatchers Zeitgenose Ronald Reagan hat durchaus eine kleine Insel im Atlantik (da gehört auch die Karibik zu) für des Kampfes wert gehalten:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14024311.html

  78. andrej schreibt am 14. November 2012 um 20:50

    Und wenn Sie Lust und Interesse haben, Herr Bender, vergleichen Sie mal die Überschrift des Spiegel (”Überfall”) mit den Fakten:
    “Vor einer Gruppe amerikanischer Parlamentarier, die im offiziellen Auftrag des Kongresses nach Grenada gekommen waren, gab General-Gouverneur Sir Paul Scoon zu, daß er die Organisation der Ostkaribischen Staaten (OECS) schon am Freitag (vor der Dienstags-Invasion) um Hilfe gebeten hatte. Am folgenden Montag schickte er über einen „befreundeten Botschafter? zwei schriftliche Hilfsersuchen ab – eines an die Karibik-Staaten, das andere nach Washington.”
    http://www.zeit.de/1983/46/die-wollen-dass-wir-hierbleiben/seite-5

    Der Unterschied zw. einem “Überfall” auf Granada im Spiegel und einer Intervention nach Hilfsersuchen der rechtmässigen Regierung, Herr Bender, hat aber natürlich gar nichts mit einem politischen Standpunkt deutscher Journalisten weit links von Josef Stalin zu tun. “Linke Kampfpresse”(ihre Worte) gibt es natürlich keine in D.

  79. Michael Bender schreibt am 14. November 2012 um 22:42

    Lieber Andrej,

    also diese Episode um Grenada klammere Ich einfach aus. So weit Ich mich erinnern kann, galt das allgemein als eine ganz billinge Nummer Von the “Ray-Gun” um innenpoltisch ein paar Punkte zu sammeln.

    Aber nun zu Argentinien. Das hatte Ich voellig vergessen, dass der Verlust des Krieges gegen GB unmittelbar zum Sturz der Junta geführt hat. Nur das war nie und nimmer die Intention von Maggie. Da verweise Ich nur auf Suedafrika. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Maggie baby etwas dazu beigetragen hat das Mandela das Gefängnis verlassen durfte. Und am Pinochet hatte Sie wohl auch nichts auszusetzen. Aber klar ist auch die Niederlage hat dazu beigetragen das politisch Andersdenkende nicht mehr gefesselt aus Flugzeugen geworfen werden. Nur darum ging es Maggie nicht.

    Und Lieber Herr Dr. Knoelge, danke fuer Ihre freundlichen Worte, und keine Angst wir finden bestimmt wieder ein Thema wo wir gegensaetzlicher Ansicht sein werden. Und das ist auch gut so !

  80. Dr. Knölge schreibt am 15. November 2012 um 17:07

    Die gegensätzliche Ansicht kommt schneller, als Sie denken, werter Herr Bender. Offenbar leiden Sie an einer gewissen Maggiephobie. Sie beurteilen die Dame danach, was sie beabsichtigte und nicht nach dem Erreichten? Ist das nicht auch etwas weltfremd?
    Die Thatcher hatte ein ganz grundsätzliches und uraltes Problem. Wie reagiert ein Staat auf eine militärische Aggression? Er hat zwei Möglichkeiten:
    Er tut nichts, setzt vielleicht darauf, in Verhandlungen die Lage zu verbessern. Nachteil: Er ermutigt den Aggressor möglicherweise, den nächsten Schritt zu gehen oder vollendete Tatsachen zu schaffen (siehe Zypern), vielleicht ermutigt er sogar andere, es auch einmal zu versuchen.
    Zweitens kann man selbst Soldaten schicken. Das hat Maggie getan und dafür verurteile ich sie nicht.
    Ich sage nicht, daß mir das gefällt, aber so ist der Mensch nun einmal.
    Erinnern Sie sich noch an die “Britische Krankheit”? Deshalb wurde Frau Thatcher zuerst gewählt, sie war die Frau zur rechten Zeit, und nach einigen harten Jahren war das Land geheilt.
    Ich würde mir heute lieber eine Maggie für Deutschland wünschen als eine Mutti. Denn auch unser Land ist inzwischen krank.

  81. andrej schreibt am 15. November 2012 um 22:53

    Herr Bender, nachdem Sie, dem linken Gruppenzwang lemminghaft folgend, uns hinreichend Ihre Antipathie gegenüber Thatcher und Reagan nahegelegt haben, mit den nur allzugut bekannten, unreflektierten Standard-”Argumenten”, wie sie auf Kirchentagen, SPD-Ortsvereinssitzungen, GEW-Treffen etc. bis zum Erbrechen heruntergeleiert wurden und werden :
    Kommen wir doch mal zu deren sozialistischem Zeitgenossen Mitterand.
    Erklären Sie uns doch bitte mal, welche hehren Motive ebenden zum Versenken eines Greenpeace-Schiffes brachten, und was dabei eigentlich positives herausgekommen ist. Und dann, abschliessend, bitte Ihre Stellungnahme zu diesem Staatsmann.

  82. Michael Bender schreibt am 28. Dezember 2012 um 21:41

    Lieber Herr Dr. Knoelge,

    Im heutigen Guardian werden Papiere aus dem Falklandkrieg ausgewertet, stellar sich heraus Maggie haette schon gern verhandelt. “Eiserene Lady” dass Ich nicht lache. Meine Mutter hatte mehr Eisen Im kleinen Finger.

  83. andrej schreibt am 30. Dezember 2012 um 19:52

    Herr Bender, ist das nicht lustig? Erst kommt von Ihnen:
    “Niemand selbst nicht der Ami hat Doch damals Verstanden Wie man im 20 jahrhundert Menschen in den tod schicken konnte wegen einer kleinen Insel I’m Atllantik die ca. 6000,00 km Von England entfernt ist.”
    Und nun werfen wir ihr folgendes vor:”Maggie haette schon gern verhandelt. “Eiserene Lady” dass Ich nicht lache.”
    Also das genaue Gegenteil. Das wirft irgendwie den Verdacht auf, dass es ihnen weniger um die Taten der Lady, als vielmehr um ihre blosse Diffamierung geht. Scheissegal, was sie gemacht hat, Herr Bender wäre auch beim Gegenteil garantiert der schärfste Kritiker gewesen, solange wir über Frau Thatcher reden. Muss ich das noch ernstnehmen, bester Herr Bender?

  84. ThomasB schreibt am 9. April 2013 um 00:00

    Ich habe Sie, Herrn Steinhöfel, den deutschen Glenn Beck (wobei Sie dies wohl gar als Kompliment betrachten würden), schon in einer anderen Markus-Lanz-Sendung bewundern können, darauf beharrend, Menschen als “Bestien” zu bezeichnen, was mich schon an der Eignung für den Beruf des Rechtsanwalts zweifeln lässt. Auch anderswo zeigt sich, bspw. in diesem Blog, dass Sie mit besonderer Intensität und Aggresivität die moralisch niedersten Positionen vertreten; allein die Verherrlichung auf falschen, d.h. wissenschaftlich hinreichend widerlegten, Grundannahmen beruhendender Wirtschaftstheorien bzw. des Landes, das jene zugrunde gerichtet haben, bereitet erhebliche Ungemach, wenn nicht das Hetzen gegen Barack Obama, die US-amerikanischen Liberalen oder überhaupt irgendwelche, Idealen folgenden Gruppen nicht derartig abgeneigt hat, dass das Weiterlesen nicht mehr möglich war. Um Ihr reaktionäres Portfolio (und auch Reaktion stellt womöglich keinen für Sie negativ besetzten Begriff dar) zu perfektionieren, Herr Steinhöfel, fehlen lediglich noch klimaskeptische Äußerungen oder ähnliche, von “Ihren” Republikanern wohlbekannte. Die F.A.Z., die nun wirklich kein linkliberales Medium ist, stellt die essentielle Frage nach Ihrer Funktion in der Lanz’schen Wahlsendung: “Sollte er die Idiotie des amerikanischen Konservativismus dokumentieren?”

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