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Romney hat Obama abgeschossen

Romney schlägt Obama

Romney schlägt Obama

Einer Umfrage von CNN / ORC zufolge, die direkt nach der ersten Debatte zwischen Amtsinhaber Obama und Herausforderer Romney erfolgte, sagten 67% der Befragten, Mitt Romney habe die Debatte gewonnen. In der Tat ist wohl zu keiner Zeit ein amtierender Präsident in einer Debatte so vollständig entzaubert worden wie Obama. Bis heute abend waren viele Konservative keine grossen Anhänger von Romney. In dieser Debatte hat er die große Masse der amerikanischen Kommentatoren überrascht, wenn nicht begeistert. Alte Schlachtrösser des Politbetriebs in den Staaten loben Romney und bewerteten seinen Auftritt als die beste Debattenperformance seit Kennedy gegen Nixon im Jahr 1960.

“Mr. President, you’re entitled to your own house and your own airplane, but not your own facts.”

Romney argumentierte logisch, attackierte die zahlreichen Schwächen Obamas aggressiv, ohne jedoch unter die Gürtellinie zu zielen. Im Gegenteil. Er erschütterte einen schwachen, müden, teilweise stotternden Amtsinhaber. Der selbst dabei Mühe hatte, seine wesentlichen politischen Errungenschaften, wie die von der Mehrheit der Amerikanern abgelehnte Krankenversicherung (Obamacare) zu verteidigen. Romey war brilliant und wirkte präsidial. Obama war erschöpft und möchte nach Hause nach Hawaii.

„I’ve been in business for 25 years. I have no idea, what you are talking about”. Mitt Romney

Obamas Kampagnenmanager mögen damit Erfolg gehabt haben, Romney in Fernsehspots als reichen Freund der Reichen und Feind der Mitteschicht zu diffamieren. Es ist allerdings etwas anderes, wenn man Angriffe dem Herausforderer gegenüber vortragen muss. Das ist Obama in keinem Fall gelungen.

“Mr. President, I have five sons. I’m used to people saying something that’s not always true but just keep on repeating it and ultimately hoping I’ll believe it.” Romney zu Obama, als dieser zum dritten Mal eine von Romney bestrittene Behauptung bzgl. Romneys Steuerplänen aufstellte.

Es ist schwer vorstellbar, wie die Debatte für Romney hätte besser verlaufen können. Er kontrollierte das Geschehen, dominierte den Moderator und den Präsidenten nach Belieben.

Der Mythos des silberzüngigen Obama dürfte nach der heutigen Debatte ein für allemal beerdigt sein. Das Publikum bekam den echten Obama zu Gesicht. Schwerfällig, unfähig schnell genug zu denken und zu reagieren und regelrecht plump, ohne seinen geliebten Telepromter. Er argumentierte wie ein verblasstes Thesenpapier aus dem Wahlkampf 2008. Planlos, unzusammenhängend, teilweise stotternd.

Romney hat Obama als den entblößt, der er ist. Eine blosse Laune der Geschichte, die in einem für ihn glücklichen Moment in 2008 in ein Amt gespült wurde, in dem er nichts zu suchen hat und in dem er in jeder erdenklichen Weise gescheitert ist.

Diesmal hat kein ergebenes Presse-Corps Obama gerettet. Seine Körpersprache zeigte von Anfang an, dass er dieser Debatte wie auch immer entgehen wollte. Dass er sich geschlagen gab. Dass er etwas, seine Job-Performance, verteidigen musste, was nicht zu verteidigen ist.

Diesmal ging es um Innenpolitik, Steuern, die Rolle der Regierung, Arbeitsplätze. So schlecht wie heute wird Obama nicht noch einmal auftreten. Wie er allerdings seine kläglich gescheiterte Aussenpolitik verteidigen will, bleibt vielen hier in den USA ein völliges Rätsel.

Zwei weitere derartige Debatten und Obama ist Geschichte.

Nach der Debatte sind obamafreundliche Kommentatoren wegen der miserablen Performance des Präsidenten regelrecht ausgeflippt.

© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2012, Missoula/Montana

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Oktober 2012

Autor: Steinhöfel | Kommentare: 12 | Print This Post Print This Post

Thema: Allgemein, USA
  1. L. v. Nettelbeck schreibt am 4. Oktober 2012 um 18:26

    Wie schon gesagt ist Obama ein Blender, Sprücheklopfer. Sein Straflager existiert immer noch, die Schulden der USA vergrößert, die Leistungsbilanz weiterhin negativ, Reformen durchgezogen, obwohl die Mittel dabei komplett fehlen. immer das gleiche mit den Sozis.

  2. susi bibelmaus schreibt am 4. Oktober 2012 um 18:41

    Ich sehe die Unsicherheit des amtierenden Herrn im freien Wortduell eher nicht als politische Aussage zu seinen bisherigen schaffen sondern vordergründig nur in der rein profanen Unfähigkeit auch nur einen handfesten Satz „ohne“ Unterstützung des Telepromters frei zu sprechen! Obama wird nicht ohnehin als erster Präsident wahrgenommen der die Technik, wenn man das als solche überhaupt so nennen kann, vorgekauter Manuskripte links und rechts vor seinem Angesicht durch gläserne Bildschirme zur absoluten Perfektion gebracht hat. Insider sprechen überdies vom „Tennisblick“ des Herrn der wie beim Match immer monoton hin und her geht. Es kursieren sogar Livemitschnitte im Web die jenen Herrn beim plötzlichen Ausfall oder ruckendem Nachladend er Texte jener „Souffleusen-promter“ als stammelnden Jungen zeigen. Ein Politiker der aus eigenem Antrieb heraus zu keiner freien Konversation fähig ist und dem zwei links und rechts vorgesetzte Bildschirme alles an eigener Rhetorik bedeutet, kann eben in so einem freien Rededuell völlig überfordert sein. Mit Müdigkeit oder sonst was wird seine Unsicherheit weniger zu tun gehabt haben. Obama ist ein Beispiel wie uns Mitmenschen gecastete Figuren vorgesetzt werden deren Aufgabe es im Front Office ist unsere Aufmerksamkeit sicherzustellen um die profilierten Darsteller im Backroom bestmöglichst abzuschirmen.
    .
    .
    susi

  3. Daniel Signer schreibt am 4. Oktober 2012 um 23:27

    @Andreas Moser:
    Wissen Sie eigentlich, was eine der Hauptvoraussetzungen zur Wahl in dieses Amt ist? Der Kandidat hat in den USA geboren zu sein. Aber bis heute hat dieser sogenannte Präsident keine gültige Geburtsurkunde vorweisen können und jeglichen Versuch an irgendwelche Informationen zu gelangen gerichtlich unterbinden lassen. Am peinlichsten war noch die gefälschte Urkunde die offizielle auf whitehouse.gov präsentiert und in vielen youtube Videos öffentlich dokumentiert in die Einzelteile zerlegt wurde.
    Für diesen Versager und Blender sind selbst diese Worte noch viel zu freundlich. Die Islam-Arschkriecherei mit seiner Kairoer Rede war schon bezeichnend für den weiteren Verlauf seiner sogenannten Amtszeit. Überall wo der sogenannte “Arabische Frühling” mit Obamas Beihilfe etabliert wurde, herrscht mittlerweile schon islamischer Winter im Übergang zur Muslimbrüder-Eiszeit!
    Da kann dann sein Freudscher Versprecher (auch auf diversen youtube Videos dokumentiert) sehr erhellend sein, in dem er von seinem “muslim faith” spricht und vom Interviewer “korrigiert” wird.

  4. Michael Bender schreibt am 5. Oktober 2012 um 01:11

    Mensch J.S. das ist Doch wirklich billing. Wochenlang hat man nichts von Ihnen gehoert zum Wahlkampf in den USA und jetzt wo Romney, angeblich von den Toten wieder auferstanden sein soll bloggen Sie wieder zum Thema. Sicherlich hat Obama bei dieser Debatte schlecht ausgesehen. Na und es gibt noch zwei weitere,und Sie haven offensichtlich das Schoene Sprichwort : “It ain’t over till the fat lady sings” vergessen. Es ist ja auch immer einfacher fuer ein Herausforderer gut auszusehen, Romney Muesste sich nichts rechtfertigen, und Obama hat es verpennt Punkte zu machen (47 per cent, revenue neutral tax cut, Romneycare). Auf jeden Fall vergessen Sie auch, dass Presidrnt Obama die maechtigste politische Maschine in der Geschichte der USA abserviert hat naemlich Hillary in 2008. Ich denke er wird da noch mit Romney fertig werden. Und Ich denke Romney hat sein Pulver schon verschossen waehrend President Obama in der town Hall nachlegen kann. Und vielleicht koennen Sie Mir erklaeren warum Romneycare gut fuer die Wirtschaftsteil Von Mass. war, aber Obamacare schlecht fuer die testily he Wirtschaft der USA sein soll.
    Tatsachen ist Romney kann nur gewonnen, wenn er Nach der Wahl den Supreme Court anruft, in der Hoffnung, dass die Wie im Jahr 2000 die Wahl entscheidenden. Und wass heisst Laune der Natur, der Mann hat due Eahl gewonnen fair and square!

  5. Michael Bender schreibt am 5. Oktober 2012 um 01:35

    Und noch was Lieber J.S. : Immer schoen Zitate aus dem Zusammenhang reissen:
    ” I have no idea what you are talking about” natuerlich wusste Romney wovon President Obama sprach naemlich der moeglichkeit die Verlagerung Von Fabriken (auch ins Ausland) Von der Steuer abusetzen. Hat Doch der Romney glatt gelogen. Aber das hat er Von seinem 5 Soehnen wohl gelernt. Und was die Ablehung Von Obamacare anbelangt, warten wir Doch mal an ob die Mehrheit in acht Jahren immer noch dagegen ist. Soweit Ich Weiss will die Nehrheit der Amis Medicare und Medicaid nicht voucherizen, deswegen wird Romney ja auch Florida verlieren (Ohio hat er schon abgeschrieben). Und vielleicht koennte Romney endlich mal wenigstens ein Schlupfloch bennenen dass er schluessiger will. Aber da wird es ihm Wie Rick Perry gehen, da wird ihm keiner einfallen.

  6. Michael Bender schreibt am 5. Oktober 2012 um 01:57

    Und eine letzte Sache in ihrem Blog aus 2008 schreiben Sie dass Sie McCain verraten und Obama verachten. Verachten Sie dann auch Dick Cheney der sich Fuenfmal hat zurueckstellen lassen vom Vietnamkrieg oder auch Nr. 43 der nur zur National Guard ging damit er nicht in Vietnam dienen musste. Ich hoffe Sie Sind da “equal opportunity”

  7. laser schreibt am 5. Oktober 2012 um 17:10

    Sehe Ich genauso Herr J.S.

    Die Mimik von Hussein zu sehen war ein pures vergnügen.

    Ein Blender/Fake wurde enttarnt,zwar nicht für mich(sah ihn nie anders) aber hoffentlich für die,die wählen werden.

    Ein Glück entscheiden es nicht Leute wie der erste poster hier oder
    Michael Bender,wobei Ich ehe vermute das der Ostap Bender heißt
    (aus Das Goldene Kalb von Ilf und Petrow).

  8. Michael Bender schreibt am 5. Oktober 2012 um 18:50

    @ Laser der Blender ist Doch Romney ernsthaft . Wenn die Repyblikaner Huntsmann auf gestellt haetten, dann wuerde Ich sogar sagen dass die USA in Guten Haenden ware, aber Sie stelken jemanden auf der erst fuer eine krankenversicherung war und jetzt dagegen ist. Was soll das demm

  9. Michael Bender schreibt am 6. Oktober 2012 um 01:13

    Ich bitte die Rechtschreibfehler zu entschuldigen. Gebe zu geht gar nicht. Aber auf die Schnelle geantwortet als Ich in der Bahn sass. Obama Rules 2012

  10. laser schreibt am 6. Oktober 2012 um 04:15

    To discuss with Hussein german supporters is beneath my dignity.
    Bleiben Sie doch besser in dem Bahn,steht Ihnen gut.

    One
    Big
    Ass
    Mistake
    America!!!

  11. Michael Bender schreibt am 6. Oktober 2012 um 12:28

    Oh laser below your dignity, why did you start posting here in the first place?

  12. Michael Bender schreibt am 10. Oktober 2012 um 00:26

    Und hier muss ich auch ich was schreiben. Angesichts der Tatsache, dass mehrere amerikanische Präsidenten Mordanschlägen zum Opfer gefallen sind, und andere mit viel Glueck ueberlebt haben (Reagan in 81 ” I Hope you Guss are Republican”) ist es einfach kindisch von einem Abschuss des amtierenden Praesidenten zu sprechen.
    Mensch Ja wollten Sie diesmal Limbaugh uebertreffen ?

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