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Kaltschnäuzig, verlogen, unappetitlich


German translation follows:

The way that Obama praised Israel in the third presidential debate as most important U.S. ally in the region, how he visited – before he became president -  the Holocaust Memorial of Yad Vashem in Jerusalem to remind himself of  the nature of evil and then went to the town of Sderot, hit by Qassam rockets of Hamas from the Gaza-Strip, where he thought of how it would be if his daughters lived there, was, in terms of his callous treatment of Israel  during his tenure and the fact that he visited Cairo, Turkey, Iraq and several other countries in the region but not Israel, the most unsavory and mendacious moment of all three debates.

Die Art und Weise, wie Obama in der dritten Präsidentschaftsdebatte Israel als wichtigsten Verbündeten der USA in der Region lobpries, wie er Yad Vashem besucht habe um sich an die Natur des Bösen zu erinnern und dann Sderot, heimgesucht von Kassam-Raketen der Hamas, wobei der daran gedacht habe, wie es wäre, wenn seine Töchter dort wohnten, war, in Hinblick auf sein kaltschnäuziges Abservieren der Israelis während seiner gesamten Amtszeit und der Tatsache, dass er zwar Kairo, die Türkei, den Irak und diverse andere Länder der Region, nicht aber Israel besuchte, der wohl unappetitlichste und verlogenste Moment aller drei Debatten.

© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2012

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Oktober 2012

Autor: Steinhöfel | Kommentare: 26 | Print This Post Print This Post

Thema: Allgemein, Naher und Mittlerer Osten, USA
  1. Dieter Dohmen schreibt am 24. Oktober 2012 um 00:50

    Lieber Herr Steinhöfel,
    vielen Dank für Ihren Blog und die Gedanken, die sie darüber vermitteln.
    Ich teile Ihre Auffassung voll und ganz.
    Hoffentlich gibt es am bzw. nach dem 6.11. kein böses Erwachen. Ich verdränge den Gedanken daran, was Hussein Obama damit meinen könnte, was er nach der Wahl mit der entsprechenden “Flexibilität” alles machen könnte.
    Ihnen alles Gute!

    DD

  2. Andreas Moser schreibt am 24. Oktober 2012 um 01:09

    Ich fand es eine sehr gute Replik auf Romney, der nur nach Israel geflogen war um Wahlkampfspenden einzusammeln.
    Bei welcher konkreten Frage hat Präsident Obama denn Israel “abserviert”? Es gibt weiterhin amerikanische Militärunterstützung, es gibt weiterihin eine enge Zusammenarbeit der Geheimdienste, eben findet das bisher größte gemeinsame Manöver zwischen Israel und den USA statt, und die USA haben sich aktiv gegen den palästinensischen Antrag auf Aufnahme in der UNO gewandt.

  3. Bullterrier schreibt am 24. Oktober 2012 um 05:20

    Sicherlich sieht Obama seine Felle davon schwimmen und redet Unsinn.
    Die Zielgruppe, die er damit erreichen wollte, wird sicherlich sein negatives Verhalten in den letzten Jahren gegenüber Israel nicht vergessen haben.
    Man liest schließlich auch israelische Zeitungen und hat Verwandte in Israel.
    Vielleicht hat Obama sich, durch diese Äußerung, selbst ein Bein gestellt

  4. Michael Bender schreibt am 24. Oktober 2012 um 07:32

    Uebrigens fuer alle zum mitlesen. Wir wollen ja fair and balanced sein. In der heurigen NYT ein Kommentar zu diesem Thema Von Efraim Halevy Mossad Chef von 98 bis 02 und dann bis 03 Chef des nationalen Sicherheitsrsts.

    Vielleicht koennte JS mir helfen und den Artikel hier verlinken.

    Und JS hier einfach die Talking Points von Romney wieder holen geht Doch auch nicht Oder Sind Sie jetzt ein campaign Surrogate ?

  5. A.Bundy schreibt am 24. Oktober 2012 um 10:02

    “Und JS hier einfach die Talking Points von Romney wieder holen geht Doch auch nicht Oder Sind Sie jetzt ein campaign Surrogate ?”

    Habe dieses Satzungetüm mehrmals durch meine neueste Bullshitenschlüsselungs-App gejagt. Kam jedesmal nur die Meldung:
    “Undefinierbares Gebrabbel. Vermutlich abgesondert von selbstverliebtem Schnappatmer mit chronischer Rechthaberitis.”
    Tja, kann man nichts machen.:D

  6. Peter Schmidt schreibt am 24. Oktober 2012 um 10:05

    @Andreas Moser:

    Sie schreiben Romney wäre nur wegen seinem Wahlkapf nach Isreal gefolgen. Das ist eine dreiste LÜGE und zeigt entweder Ihre bewusste Unkenntnis, oder eine Bösartihkeit die seines Gleichen sucht!
    Mitt Romney und Benjamin Netanjahu verbindet eine lange Freundschaft, die seit über 35 jahren andauert und ganz sicher nicht 35 jahre vorausgeplant war um sie für einen Wahlkapf zu nutzen, damals waren beide Männer noch nicht mal in der Nähe von hohen politischen Ämtern!
    Mitt Romney stand zu Israel als NIEMAND der politischen Elite der Welt zu Israel stand, alle Staatschefs meiden Bibi wie die Pest!
    Bibi wurde von Sarkosy, von Obama, fast allen europäischen Regierungen und vom islamistischen Regierungs-Abschaum (Ägypten,Türkei, Syrien, Iran etc.) verleumdet und beleidigt und das ganz besonders während Obamas Amtszeit. Also wenn Sie nach einem Lügner suchen, schauen Sie sich Obama an, oder aber schauen Sie in den Spiegel, wenn Sie das überhaupt wagen! Mit unmessbarer Verachtung. Peter Stefan Schmidt

  7. colt45 schreibt am 24. Oktober 2012 um 12:03

    @Peter Schmidt

    Sie schreiben “…alle Staatschefs meiden Bibi wie die Pest!…”, womit sie auch Recht haben. Das Gespann Netanjahu-Lieberman stolpert von einen aussenpolitischen Fiasco zum nächsten, was bei einem Rechtsradikalen, Religiösfanatischen Koalition nicht weiter verwundert.

    Die offene, aktive Einflußnahme der US Likudlobby gegen den demokratisch gewählten Präsident der USA in dessen eigenes Land ist ein geschichtlich einmaliger Vorgang und zutiefst besorgniserregend. Das letzte was dieser Welt braucht ist ein Supermacht Führer der seine Aussenpolitik vom Likud diktieren läßt.

  8. Michael Bender schreibt am 24. Oktober 2012 um 12:23

    @ colt 45 sehr schoen gesagt !

  9. Bright Knight schreibt am 24. Oktober 2012 um 14:30
  10. Bright Knight schreibt am 24. Oktober 2012 um 14:31

    und das sollte sich JEDER anhoeren, der denkt, er wuesste alles ueber den failure-in-chief:

    http://www.mailmagazine24.com/videos/10-2012/shocking-secrets-and-verifiable-facts-about-barack-obama-the-msm-refuses-to-report.html

  11. Bright Knight schreibt am 24. Oktober 2012 um 14:34

    und noch mehr ueber dumb-o, das u-boot

    http://www.mailmagazine24.com/videos/10-2012/obama-wears-ring-30-years-there-is-no-god-but-allah.html

    uebrigens:
    auch die beghazi sache stinkt zum himmel.schade, dass romney den verbrecher im weissen haus da nicht an die wand genagelt hat…

  12. Michael Bender schreibt am 24. Oktober 2012 um 17:14

    Dear Dark Knight, thanks for your insights.

    Jesus how much of Ann Coulters Kool-Aid did you drink ?

    I really enjoyed that story about the bayonet training.
    Looking forward to your next posts.

  13. Peter Böttcher schreibt am 24. Oktober 2012 um 17:40

    Hallo Herr Steinhöfel,
    wie ist Ihre Einschätzung.
    Wer wird Präsident??

    Anm.: Romney hat realistische Chancen, lieber Herr Böttcher.
    Aber das Rennen ist noch völlig offen. Sollten die Gallup-Zahlen
    allerdings richtig sein, wäre es wohl gelaufen.

  14. Hans Müller schreibt am 24. Oktober 2012 um 18:34

    Was für ein Schrott, auch Romney wird Israel nicht stärker unterstützen als Obama. Vielleicht sollten sich die Israelis mal fragen, wie sie mit ihren Verbündeten umgehen. Es hatte schon einen Grund warum der französische Präsident den israelischen Regierungschef als Lügner bezeichnete.

  15. Bright Knight schreibt am 24. Oktober 2012 um 18:38

    michael bender, faktenresistent wie immer. gut dass, dass der failure-in-chief ein “o” als zeichen fuer seine sozialistisch-islamische partei gewaehlt hat (der esel der inzwischen politisch heimatlos gewordenen democrats war ja schon bei der convention nirgends mehr zu sehen), denn dieses “o” passt so schoen auf die rosarote brille - dummerweise verhindert diese den durchblick…

  16. Michael Bender schreibt am 24. Oktober 2012 um 20:44

    Hey JS die Gallup zahlen sind Doch eine landesweite Erhebung. Das sagt Doch ueber das electoral college gar nichts aus. Sicherlich hat Romney momentum, aber stand heute haelt die Firewall Ohio ! Und denken Sie Dran Obama hat Ohio mit ca. 260.000 gewonnen. Bush in 04 nur mit 120.000, stimmen gewonnen. Das heisst President Obama hat dort noch Spielraum wobei Ich zu gebe, dass er in den letzten drei Wochen erheblich verloren hat bei den Umfragen die Ohio bettreffen. Tatsache ist keiner kann voraussagen es aus geht. Aber Herr Boettcher, damit Sie eine weitere Meinung hören : David Gergen ehemaliger Berater von Pappa Bush und Clinton sagt dass President Obama immer noch eine etwas groessere Chance hat zu gewinnen als Romney. Aber das kann am Montag wieder anders aussehen.

    Und Jay S warum Antworten Sie nie auf meine Fragen?

  17. Michael Bender schreibt am 24. Oktober 2012 um 21:51

    Mensch JS koennen Sie mir bitte helfen. In der heutigen online Ausgabe der NYT ist wieder eine dieser herrlichen Diskussionen zwischen Gail Collins und David Brooks über den Wahlkampf. Ich sage nur :
    America at it’s best.

    Ich kann es wirklich nicht verlinken, wenn Ich es koennte wuerde es hier stehen. Sorgen Sie Doch bitte dafuer, dass die Leser dieses Blogs diese Schoene “Debatte” learn koennen. Und Ich Versichere Ihnen die Gute Gail erwaehnt nicht einmal die Geschichte Von dem Trip nach Canada und Seamus. Kommen Sie auch wenn es die NYT ist geben Sie sich den Ruck!!

  18. roman schreibt am 25. Oktober 2012 um 01:03

    Was für ein Heuchler Obama ist sieht man an diesem Beispiel:

    er forderte Israel auf eine Strasse auch wieder für die Palis. zu öffnen(wurde gesperrt da es immer wieder zu Anschlägen kam)als Israel die Strasse freigab gab es sofort ein VERBOT AUS DEN USA für US Diplomanten diese Strasse zu benutzen!Selbstverständlich gab es nach paar Tagen wieder einen Anschlag…

  19. 210Po schreibt am 25. Oktober 2012 um 13:07

    @colt45:

    Wenn Sie das “Gespann Netanjahu-Lieberman” in helle Erregung versetzt, dann sollten Sie sich zumindest ebenso vertiefende Gedanken über die bizarre Zusammensetzung der berufsmäßigen Israel-Hetzer in der UNO machen.
    Lobby-Arbeit ist bekanntlich nichts Außergewöhnliches, die gibt es auch hierzulande. Indem Sie der sog. US-Likud-Lobby zutrauen, die Strippen für das Amt des Präsidenten zu ziehen, müssten Sie sich ebenso fragen, warum diese bis dato nicht einfach den Obermacker im Iran abserviert (und in einem Aufwasch die UN komplett gleich mit “reformiert”) hat.

    Obama trägt schnieke Klamotten, will vermutlich seinen Landsleuten Gutes angedeihen lassen und glaubt an die Allmacht guter Manieren (vorzugsweise gegenüber arabischen Wortführern, versteht sich). In der Praxis hat er sich bestenfalls Sporen als unterhaltsamer Gast in Talk Shows verdient, außenpolitisch ist er eine Null geblieben:

    http://medforth.wordpress.com/2012/10/23/obamas-aussenpolitik-uberwinden/

  20. Michael Bender schreibt am 26. Oktober 2012 um 12:54

    Uebrigens noch ein bisschen red meat fuer alle PresidentObama Hasser hier.

    Er hat Doch tatsaechlich I’m Interview mit Rolling Stone gesagt dass Romney ein
    Bullshitter ist. How unpreseidental, wie kann er das Amt so beschmutzen.

    President Obama wird gewinnen Weil er ein verdammt cooler MF ist, da koennen die Koch Brueder und Adelson noch so viel Geld in die Hand nehmen.

  21. andrej schreibt am 26. Oktober 2012 um 19:43

    Aha, Herr Bender, ein cooler MF also. Aber wir müssen nicht befürchten, dass Ihr nächster Beitrag im Bushido-”Stil” gerapt daherkommt, oder?

  22. Michael Bender schreibt am 26. Oktober 2012 um 20:56

    Nee Andrej keine Angst, eher ein Slow Jam Wie beim President als er bei Jimmy Fallon war.

    Nein Spass beiseite. Wenn ich sehe welcher Hass President Obama hier auf sich zieht, my man Jay S sprach von Verachtung, sehe ich wirklich keine Veranlassung hier einen gewissen Stil zu wahren. Mann kann klar sagen, dass einem die Politik nicht gefaellt, und natuerlich auch mit einer gewissen Zusputzung. Aber Hass und Verachtung haben nun wirklich bei einem Blog das von einem Organ der Rechtspflege betrieben wird nichts zu suchen.

    Und ich gebe naturerlich auch zu so sehr ich über den Bullshitter gelacht habe, das hätte President Obama natürlich nicht sagen dürfen.

  23. andrej schreibt am 27. Oktober 2012 um 13:12

    Stimmt, Herr Bender, der stilsichere, hassfreie und respektvolle Umgang mit dem politischen Gegner wird ja absolut ausschliesslich von der politischen Linken beherrscht.
    Einn besonders illustres Beispiel. das irgendwie auch zur Überschrift hier passt gefällig ? Bitte sehr:
    “Another stall was selling T-shirts rejoicing at the prospect of Lady Thatcher’s death. One design features a white cross on a grave with ‘Thatcher’ across it, and the words: ‘A generation of trade unionists will dance on her grave.’”

    Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2201886/Margaret-Thatcher-Party-packs-T-shirts-death-condemned.html#ixzz2AafHTRSk
    Follow us: @MailOnline on Twitter | DailyMail on Facebook

    Ach ja, diese Gewerkschafter, die haben Humor und vertehen noch zu feiern….
    Herr Bender, Sie kennen sich doch in diesen Kreisen aus:
    Ich nehme an, aus solchen Gründen treten z.B. gescheiterte Germanistik-Promotionsstudentinnen wie eine gewisse A. Nahles in die IgM ein? Am Hochofen hat sie ja eigentlich nie gestanden.

  24. Michael Bender schreibt am 27. Oktober 2012 um 21:29

    Also Andrej man sollte doch ein bisschen differenzieren, und nicht linke in einem Topf werfen. Obama hat was gesagt was er nicht hätte sagen sollen, wobei man natuerlich Bullshitter auch mit Dampfplauderer oder Hochstapler übersetzen kann. Und ich werfe auch nicht alle konservative mit dieser unsäglichen Coulter in einen Topf die President Obama als Retard bezeichnet hat. Und ich lasse mal Wille Horton auch aus dem Spiel.

    Und was die Thatcher anbelangt. Sie hat als Schulministerin und Ted Heath die Schulmilch gestrichen. Fortan hieß es :
    “Thatcher Thatcher milk schnatcher” Und Sie sagte ja auch mal : There is no such thing as society.
    Das beste an Ihr war Dennis.

    Also wenn die stirbt sage Ich auch : Good Riddance

  25. Hans schreibt am 28. Oktober 2012 um 19:01

    Wer von einem Moslem wie Obama etwas anderes erwartet hatte, mußte einfach enttäuscht werden, aber da die Träumer und Gutmenschen nie ausgehen, wurden diese, was mich sehr erfreut, enttäuscht, zeigt es doch wie richtig ich mit meiner Einschätzung über diesen Betrüger lag.
    Jemand wie er, wird immer nur von Leuten gewählt, die sich wie auch bei uns, Geschenke von der Regierung erwarten, für die andere arbeiten müssen, die noch einen Job haben.
    Dieser Affe führt dort ein, was wir in Deutschland schon seit Jahrzehnten verkehrt machen. Früher haben sich Deutsche die Fehler anderer Länder abgeschaut und nachgemacht, heute sind es andere Länder, die sich unsere Fehler absehen und nachmachen. Der Mensch ist eben ein unbelehrbarer Idiot.

  26. Alexis schreibt am 7. November 2012 um 01:28

    Ach ja, und dass Obama israelische Politiker NICHT devot hofiert und auch bereit ist, Ihnen die Grenzen aufzuzeigen - das ist sogar eine seiner stärksten Seiten.

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