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Das Wort zum Sonntag
“Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym für den Prozess des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt.”
Friedrich August von Hayek, 1899 - 1992, Österreichischer Ökonom und Nobelpreisträger
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Autor: Steinhöfel | Kommentare: 4 |
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Erinnert mich auffallend an das derzeitige Regime u. die Politik die es betreibt. Zum erbrechen…
Erbitte Korrektur: Statt “Nobelpreisträger” muss es richtiger Bank-Preisträger heißen - ganz ausführlich heisst es: “Träger des von der schwedischen Reichsbank in Erinnerung an Alfred Nobel gestifteten Preises für Wirtschaftswissenschaften”.
Aber ich vermute, das taugt dann nicht mehr so richtig zur Heldenverehrung.
Bedauernde Grüße,
der Matze
Warum eigentlich der Schimpf gegen Friedr. August v. Hayek. Eines der rennomiertesten Ökonomen unserer Zeit. Ob der Preis in Gedenken an Friedr. Nobel von der schwedischen Reichsbank gestiftet wurde ist doch unerheblich. Diesen Mann versuchen auf diese Art zu diskreditieren , schmälert in keiner Weise seine volkswirtschaftlichen Kenntnisse.
Hallo Herr Steinhöfel,
was schlagen Sie den als Alternative zur Demokratie vor? Und über Hayek und die Chicago Boys kann man trefflich streiten.