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“Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger!”

Bundeswulff: Neger, Islam, Goethe

Bundeswulff: Neger, Islam, Goethe

Viel ist im Land der Dichter und Denker über die Rede des Bundeswulffs gesprochen, gesendet und geschrieben worden, die dieser am Tag der Deutschen Einheit hielt. Der Islam gehöre zu Deutschland, ließ sich der im neuen Amt überfordert wirkende Niedersachse dort ein. Und damit gar nicht erst Zweifel an dieser von ihm gewonnenen Erkenntnis aufkomme, berief er Johann Wolfgang von Goethe zum Kronzeugen für diese beschwichtigende These.

„Vor fast 200 Jahren hat es Johann Wolfgang von Goethe in seinem West-östlichen Divan zum Ausdruck gebracht: ‚Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.’“

Nun wäre es sicherlich etwas zu viel verlangt, vom Herren Bundespräsidenten und seinem Stab zu erwarten, dass sie Kenntnis davon haben, dass diese Passage nicht aus dem West-Östlichen Divan selbst, sondern aus einem Nachtrag hierzu, dem „Buch des Sängers“ stammt.

Was man aber erwarten darf ist, dass die Einbettung des Zitats nicht in einer beschämenden Weise den Gedanken Goethes aus seinem Werk zuwider läuft.

Im eigenen Kommentar zum Divan bezeichnet Goethe den Koran zwar  als „groß“, aber er ist auch „streng und furchtbar“. Es ist vor allem diese Einsicht in den dogmatischen Charakter des Korans mit allen hieraus resultierenden Folgen bis zum Fundamentalismus, die man dem Divan entnehmen soll und kann.

„Auf seiner geistigen Morgenlandreise (vor allem in das von den Arabern seit 642 eroberte Persien) verbündet sich Goethe poetisch-konspirativ mit jenen islamischen Denkern und Dichtern, die bereits versucht haben, die Dogmen des Islams zu flexibilisieren…Vor allem rühmt Goethe Hafis, den großen persischen Dichter und Mystiker, der es im islamischen Mittelalter bereits freisinnig ketzerisch gewagt hat, den Eros, den Wein, die Liebe, den Rausch poetisch zu feiern. Ein früher Salman Rushdie, der die dogmatisch Frommen empörte und den Goethe im Divan gegenüber der islamischen Inquisition verteidigt“. Manfred Osten

Die Parallelen, die Goethe zieht, sind nicht etwa eine Einheit von Orient und Okzident im Wulffschen Sinne. Goethe sah sie vielmehr in der beiderorts herrschenden Drangsalierung des frei denkenden Dichters durch weltliche oder kirchliche Autoritäten (wobei diese Trennung im Islam nicht existiert).

Goethe übt mit dieser Gleichsetzung also scharfe Kritik am Koran.

Der im von den Arabern eroberten Persien verfolgte Hafis war für ihn ein  willkommener Bundesgenosse. Jemand, der das freie Denken gegenüber den Dogmatismen des Koran verteidigte.

Die Poesie war für den Propheten von jeher das reine Gift, wie es sich ja schon aus der zweiten Sure ergibt, die jeden Zweifel am Koran verbietet. Der Prophet gibt vor, dass über die Dinge nicht nachgedacht werden darf, der Poet tut eben dies. Hinter Goethes Anmerkung steckt also perfide Ironie.

Und als Goethe schon vor 200 Jahren die bis heute vergebliche Hoffnung auf eine Flexibilisierung und Humanisierung des Islam hegte, war Hafis für ihn der ideale Protagonist eines zukünftigen Dialogs. Dies steckt als Grundgedanke hinter dem West-östlichen Divan.

Mithin ist eine totale Erosion des kulturellen Gedächtnisses des neuen Bundespräsidenten und seiner inkompetenten Funktionärselite zu beurkunden. Goethe war Gegner und kein Freund einer solchen Sozialromantik und auch kein Beschwichtigungsapostel.

Wulff hatte seinen Lübke-Moment!

© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2010

Heute geführte Gespräche mit den Goethe-Gelehrten Matthias Matussek und Manfred Osten trugen wesentlich zu den hier veröffentlichten Erkenntnissen bei.

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Oktober 2010

Autor: Steinhöfel | Kommentare: 81 | Print This Post Print This Post

Thema: Allgemein, Innenpolitik, Islam, Sozialdemokratisch-medialer Komplex
  1. Lothar Herzog schreibt am 20. Oktober 2010 um 17:45

    So jung und schon jetzt kranker als Heinrich Lübke. Wer hätte
    das gedacht?

  2. Rainer Beel schreibt am 20. Oktober 2010 um 18:15

    Herrlich!

    Ich setze einen Link zu diesem Post auf meinem Blog.

  3. Chaim Levinson schreibt am 20. Oktober 2010 um 19:25

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie schlecht Berater von Regierenden und Präsidenten sein können. Daß Herr Wulff nicht sehr belesen oder gar klug ist, konnte man schon zu Zeiten der JU des jetzigen Leitwulffs erleben, ich bin ja sozusagen sein Kommilitone, allerdings unter ganz anderen Farben.

    Dritte Garnitur ist dieser Knilch, höchstens. - Ach was, der Mann ist sowas von daneben, daß schon seine Kanzlerin klug gegen ihn wirkt.

  4. Losungswort: Freiheit » Blog Archive » “Rede von Wulff” wird zum Schimpfwort schreibt am 21. Oktober 2010 um 00:34

    [...] “Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger!” -von Joachim Nikolaus Steinhöfel von 20-10-2010 [...]

  5. Wb schreibt am 21. Oktober 2010 um 07:44

    Das ist kein Divan-Zitat, sondern stammte aus dem Goethe Nachlass und wurde dem Divan zugeordnet.

    Und beim Nachlass weiß man dann nie, ob es wirklich zur Veröffentlichung vorgesehen war oder ob “Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.” sich zwar schön gereimt hat, aber in der Zeit der Türkenkriege nicht doch ein wenig zu “doof” gewesen ist, um veröffentlicht werden zu können.

    Also, nochmal: Wulffs Zitat ist nicht aus dem Divan.

  6. Wb schreibt am 21. Oktober 2010 um 08:17

    … dass diese Passage nicht aus dem West-Östlichen Divan selbst, sondern aus einem Nachtrag hierzu, dem „Buch des Sängers“ stammt.

    Sr, Wb noch einmal, vermutlich alle Goethes dieser Zeit sind bei Google Books eingescannt, OCR erfasst und somit durchsuchbar.

  7. Wb schreibt am 21. Oktober 2010 um 08:26

    Gerne mal die zitierte Stelle genau benennen. Dabei am besten auch auf eine Werk hinweisen, das zu Lebzeiten erschien. Nach eigenen (stundenlangen) Recherchen bin ich mir sehr sicher, dass wir es hier vielleicht mit einem Stück Papier zu tun haben, das aus dem Nachlass heraus dem Divan als “Epigrammatisches” oder “Paralipomena” (das Fachwort), vgl. auch:
    => http://de.wikipedia.org/wiki/Paralipomena
    => http://de.wikipedia.org/wiki/West-%C3%B6stlicher_Divan (Wulffs Redenschreiber Quelle, höhö)

    MFG
    Wb

  8. Fact - Fiction » Blog Archive » Joachim Steinhöfel: “Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger!” schreibt am 21. Oktober 2010 um 09:20

    [...] Groß-Mufti Wulff und Goethes West-östlicher Divan! [...]

  9. Wolfgang Schmid schreibt am 21. Oktober 2010 um 11:12

    Danke für die Klarstellung!

    Wulff ist und bleibt dritte Wahl. Und er ist nicht vom Volk gewählt.
    Das darf man nicht vergessen!

  10. Wb schreibt am 21. Oktober 2010 um 11:32

    Naja, Wulff ist wohl nicht der beste denkbare Bundespräsident, aber immerhin hat er in der “befreundeten rechtsstaatlichen” Türkei folgendes gesagt:

    “Gleichzeitig erwarten wir, dass Christen in islamischen Ländern das gleiche Recht haben, ihren Glauben öffentlich zu leben, theologischen Nachwuchs auszubilden und Kirchen zu bauen. In allen Ländern müssen Menschen die gleichen Rechte und Chancen genießen, unabhängig von ihrer Religion. Hier in der Türkei hat auch das Christentum eine lange Tradition. Das Christentum gehört zweifelsfrei zur Türkei.”

    Es war von einem Muss die Rede immerhin - ob man jetzt Salafisten, schiitische Apokalypktiker und andere offenkundig schwersten Problemfällen Religionsfreiheit gewähren muss, ist natürlich eine andere Frage…

    Aber in D sind erst 1.000 gewaltbereite Islamisten, man wills halt ausprobieren mit der Religionsfreiheit. Ca. 50 RAF-Leute mit ca. 30 Morden hat man ja auch in den Griff bekommen. Dumme Optimisten halt…

    MFG
    Wb

  11. VS schreibt am 21. Oktober 2010 um 12:20

    Für mich ist dieser Herr (lächerlich) nichts weiter als eine Marionette der lieben Frau Merkel (Osttante).Niemals kann ich einen dumm “schwätzenden” Präsidenten seiner Kategorie ernst nehmen.Schade für Deutschland.Wenn er einen höheren IQ hätte würde er freiwillig hinschmeißen.

  12. Wulffs wunder Punkt « Ralfschuler's Blog schreibt am 21. Oktober 2010 um 12:21

    [...] der Türkei gibt es genau deshalb (gern geduldet von Erdogans Partei) einen religiösen Roll Back. Wulff zeigt mit dieser plumpen Allegorie auf seine Einheitsrede lediglich, dass er die Tiefenprägun… (Der Link führt zu einem weiteren Missverständnis, das an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt [...]

  13. Experte schreibt am 21. Oktober 2010 um 12:45

    @Blogger: SUPERBEITRAG!

    Der rotarische Präsident meinte auch:

    “Wir können zudem von der Türkei viel lernen über den Dialog der Religionen.”

    Is’ klar, wa? Das geht so:

    „Es ist bereits mitgeteilt worden, daß die Regierung beschlossen hat, alle Armenier, die in der Türkei wohnen, gänzlich auszurotten. Diejenigen, die sich diesem Befehl und diesem Beschluß widersetzen, verlieren ihre Staatsangehörigkeit.
    Ohne Rücksicht auf Frauen, Kinder und Kranke, so tragisch die Mittel der Ausrottung auch sein mögen, ist, ohne auf die Gefühle des Gewissens zu hören, ihrem Dasein ein Ende zu machen.“
    - 15. September 1915 Minister des Innern Talaat

    “Unter dem Vorwande, sie durch die Deportations-Verwaltung zu versorgen, sind, ohne Verdacht zu erwecken, die auf den Befehl des Kriegsministeriums durch die Etappenkommandos angesammelten und versorgten Kinder der bekannten Personen en masse aufzugreifen und auszurotten. Wir erwarten Meldung.”
    7. März 1916 Minister des Innern Talaat

    http://www.armenien.am/forum/index.php?page=Thread&threadID=6996

  14. Experte schreibt am 21. Oktober 2010 um 12:57

    Zitat, was “echte Türken” sehen:

    “Jaaa habe die Schnauze sogar gestrichen voll
    von Erdogan dem Hurenssohn:)

    Du solltest wissen mein Freund, Atatürk hat den Staat von der Religion getrennt,
    all die Mullahs, Bettler und Hassprediger hat er damals nach der Staatsgründung hängen lassen ! Er hat Turban und Schleier Verboten und hat die Türkei schon 1923 modernisiert !

    Leider sind in den letzten Jahren bei uns die Fundamentalisten immer stärker geworden und haben dank der Eu, die Druck auf die Türkei gemacht hat, diese Saubande und deren Schweinepriester an die Macht gelassen !

    Genau dieses Schwein Erdogan treibt ein doppeltes Spiel,
    uns erzählt er die Christen wollen uns nicht und stärkt damit die Islamisten,
    und dann kommt er in Europa angeschlichen und will in die EU nur damit er Europa mit seinen Islamisten unterwandern kann !”

  15. Experte schreibt am 21. Oktober 2010 um 13:06

    Blogger: “Was man aber erwarten darf ist, dass die Einbettung des Zitats nicht in einer beschämenden Weise den Gedanken Goethes aus seinem Werk zuwider läuft.”

    Korrekt. Exakt das wirft man Menschenrechtlern vor, die gültige blutrünstige Koranverse zitieren. “Aus dem Zusammenhang gerissen. …” Dann verzichtet die Islamophilia allerdings gerne auf den “Zusammenhang”.

    Sure 54,17: “Der Koran soll leicht verständlich und für jedermann zu begreifen sein.”

    Da brauchen wir jetzt multikulturelle KompetentInnen, die uns diesen Vers auslegen, oder wie?

  16. Experte schreibt am 21. Oktober 2010 um 13:18

    @Chaim Levinson:

    Was haben Goethe und Sarrazin gemeinsam?
    Die Elite liest sie nicht.
    Tröstlich: Alles wird gut!
    Erdogan: “Wir nehmen, anders als die vorangegangenen Regierungen, den Republikgründer Atatürk beim Wort und versuchen, das Land auf den Stand der zeitgenössischen Zivilisation zu bringen.”
    spiegel.de/spiegel/0,1518,686135,00.html

    Ein Mann, ein Wort!

    “Seit über fünf Jahrhunderten haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs und die unsinnigen Auslegungen von Generationen schmutziger und unwissender Pfaffen in der Türkei (bzw. Osmanisches Reich) sämtliche Einzelheiten des Zivil- und Strafrechts festgelegt.
    Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten im Leben eines jeden Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt seiner Kleidung, was er in der Schule lernt, seine Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken.
    Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.
    Er ist nichts anderes als eine entwürdigende und tote Sache.
    Die Bevölkerung der türkischen Republik, die Anspruch darauf erhebt, zivilisiert zu sein, muss ihre Zivilisation beweisen, durch ihre Ideen, ihre Mentalität, durch ihr Familienleben und ihre Lebensweise.”

    - Mustafa Kemal Pâscha “Atatürk”

  17. Dr. Knölge schreibt am 21. Oktober 2010 um 13:46

    Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
    zu meinem Leidwesen las ich in letzter Zeit einige ehrabschneidende Witze über ihre Person, die ich hier nicht wiedergeben will. Inhaltlich unterstellen sie Ihnen, ein -verzeihen Sie mir meine Offenheit- Arschkriecher und Waschlappen zu sein. Ich betone ausdrücklich, daß ich in keiner Weise einen solch respektlosen Umgang mit dem höchsten Repräsentanten unseres Landes billige.
    Jetzt hat auch noch das Magazin Focus Sie als “türkischen Präsidenten” auf der Titelseite verunstaltet. Auch dies erachte ich als eine inakzeptable Respektlosigkeit. Ich kann mich nicht erinnern, daß je ein Bundespräsident so behandelt wurde, geschweige denn, daß miese Witze über ihn gerissen wurden. Es ist empörend!
    Ihr Vorgänger, der sehr verehrte Horst Köhler, trat von seinem Amt zurück wegen “mangelndem Respekt vor seinem Amt”, ohne daß er das je präzisiert hätte.
    Wenn ich mir nun die geschilderte Entwicklung im Zusammenhang mit Ihrer Person betrachte, komme ich zu dem Schluß, daß Ihnen eigentlich gar nichts anderes übrigbleibt, als Ihr Amt niederzulegen, wenn Sie noch einen letzten Rest Respekt vor dem höchsten Amt erhalten wollen. Sollten Sie sich zu diesem Schritt entschließen, werden viele Menschen, die jede Achtung vor Ihrem Amt und Ihrer Person verloren haben, Sie in respektvoller Erinnerung behalten. Treten Sie zurück! Sie sind ein verkannter Politiker und Präsident, der ungewollt in widrige Ereignisse verstrickt wurde und daraus die Konsequenz ziehen sollte.
    Mit besonderer Hochachtung
    Dr. Knölge

  18. crackerjack schreibt am 21. Oktober 2010 um 14:24

    Hoppla !! Goethe?? Der islamobhobischer “kultur”kampf gerät immer mehr zur dauerlachnummer. Jetzt soll frei/feingeist, cosmopolit goethe in die reihen der stammtischxenophoben, judeo-christlich erweckungskreuzzügler und sarazzinesische genpooldarwinisten eingegliedert werden? LOL.
    Dazu bedarf es natürlich interpretationshilfen seitens “experten” und “goethe gelehrten” wie matussek und osten, welche sich anscheinend nahtlos beim genpoolexpertentum des sarazzin einreiht. Also auf zu fröhlichen analysieren bis planet islamobhobe wieder ruhig ihre kreise zieht.
    Und heureka!! Jetzt wissen wirs. Schreibt der dichterfürst ” Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen , ists im bezug auf den orient “kritik am koran” und “perfide ironie”, im bezug auf den oxident natürlich “freisinnig, ketzerisch”. Hat johann nur vergessen zu erwähnen, aber alles in reimform schreiben ist auch arg anstrengend. ;-)

    Wer sich so ein mist zusammenkritzelt wird bei jeder deutschabi scheitern. Die deutsche kultur ist wahrlich gefährdet, aber beileibe nicht von den muselmannen. Da reichen unsere “expert” zur vollauf.

  19. Chaim Levinson schreibt am 21. Oktober 2010 um 14:38

    @Experte in #17

    Sicher ist Goethe ebenso wenig gelesen wie Sarrazin, was für die beiden spricht und gegen ihre Boykotteure.

    Das Atatürk-Zitat ist jedoch, soweit ich weiß, nicht bestätigt, sondern ihm zugeschrieben. Dennoch: ein hübscher Text! :)

  20. Experte schreibt am 21. Oktober 2010 um 14:42

    @cracker: Stellungnahme zum Klartext vom islamofoben Staatsgründer fehlt.

    “Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.
    Er ist nichts anderes als eine entwürdigende und tote Sache.”

    Wer von sog. “islamofobie” labert, einem Konstrukt kleine-Mädchen-freundlicher iranischer Mullahs, hat sich schon diskreditiert.

  21. Experte schreibt am 21. Oktober 2010 um 14:55

    @ Chaim:

    Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954

    Von Aghet, dem jungtürkischen Armenier-Holocaust, hat DITIB-Wulff schön die Klappe gehalten. Ob er wohl Palâts Mausoleum besichtigt hat?

    Wohldokumentiert:

    - Der hier gegebene deutsche Text ist eine Übersetzung des in der Schrift von Aram Andonian
    “Documents officiels concernant les Massacres armeniens“, Paris 1920, Imprimerie H. Turabian 227, Boulevard Raspail, wiedergegebenen französischen Textes.

    Die Übertragung aus dem türkischen erfolgte in London und ist hinsichtlich der, von der Verteidigung überreichten fünf Originaldepeschen hier von sprachkundiger Seite nachgeprüft.
    Bei den von Andonian in Faksimile wiedergegebenen (besonders wichtigen) Depeschen kann sie von jedem der türkischen Sprache Kundigen auf ihre Richtigkeit hin kontrolliert werden. -
    http://www.armenien.am/forum/index.php?page=Thread&threadID=6996

    Vorbestrafter Holocaustleugner:

    “So etwas wie ein Genozid liegt unserer Gesellschaft fern. Wir werden einen solchen Vorwurf niemals akzeptieren.”

    “Erdogan und seinesgleichen stehen gegen eine historische Wahrheit auf, die außerhalb der Türkei keinem Zweifel unterliegt
    - “Aghet”, der Film des in Australien gebürtigen NDR-Redakteurs Eric Friedler, hätte allein volle Beweiskraft.”

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1160799/

  22. Experte schreibt am 21. Oktober 2010 um 15:07

    @Dr. Knölge: Sehr gut!

  23. Chaim Levinson schreibt am 21. Oktober 2010 um 15:11

    @Experte: Danke, zu Jacques Benoist-Méchin war ich schon vorgedrungen, allein, mir fehlte der Originaltext, auf die Schnelle hatte ich nur die Spuren per Google gefunden. Und bei Wikipedia/Wikiquote scheinen eifrige Musels und die üblichen Gutmenschen ja ein wenig zu zensieren, wie man auf der entsprechenden Diskussionsseite zu Atatürk sieht.

  24. Reffke schreibt am 21. Oktober 2010 um 15:19

    Moment mal, kurzes Flashback:
    Am 5. August 1990 bekräftigten 45 Außenminister im Namen der Mitglieder der Konferenz Islamischer Staaten mit der Kairoer Erklärung ihre eingeschränkte Sicht der Menschenrechte unter der Vorbedingung der Gültigkeit der Scharia. Obwohl fast alle islamische Staaten die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 unterschrieben haben, vertritt die Konferenz Islamischer Staaten die Auffassung, dass Muslime alleine göttlichem Gebot, also der Scharia Folge zu leisten hätten, die Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen hingegen menschliches Werk und damit für Muslime nicht bindend seien.

    Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) kritisiert, dass damit Nicht-Muslime in islamischen Ländern vor dem Gesetz zu Bürgern zweiter Klasse würden, die Gleichberechtigung von Mann und Frau abgeschafft sei und die freiwillige Entscheidung, seinen Glauben zu wechseln, mit Hinweis auf die Menschenrechte im Islam verhindert werde, ja sogar mit langjährigen Haft und sogar mit der Todesstrafe geahndet werden könnte.
    http://www.igfm.de/Detailansicht.384+M5c98e287511.0.html
    Dazu:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erklärung_der_Menschenrechte_im_Islam

    Warum ist das - auch dem BP - scheinbar wenig oder gar unbekannt?!

  25. Chaim Levinson schreibt am 21. Oktober 2010 um 17:50

    Scharia und Menschrechte sind ein unauflösbarer Widerspruch in sich selbst.

  26. Chaim Levinson schreibt am 21. Oktober 2010 um 17:56

    Der Mohammed-Kult, den Gutmenschen gern als “Islam” verharmlosen, ist an sich eigentlich - nach unseren Gesetzen - eine kriminelle Vereinigung, und zwar allein deswegen, weil er Menschen, die sich von ihm abwenden und lösen wollen, generell mit Mord und Totschlag bedroht. Das gibt es nur bei Mohammed. Denn Christen, Juden, Hindus oder Buddhisten können sich ohne Gefahr für Leib und Leben von ihrer alten Religion abwenden, einer neuen zuwenden oder Atheist werden… - eigentlich auffällig, oder?

    Bei den Aussteigern von “Scientology” oder “Jehovas Zeugen” wird über diesen Punkt gejammert, was das Zeug hält, bei diesem intoleranten und menschenmordenden Kameltreiber-Kult nimmt man es einfach hin….?

  27. crackerjack schreibt am 22. Oktober 2010 um 09:54

    Goethe, wie spinoza, mendelsohn, lessing, herder, stand dem monismus und pantheismus nahe, der alle phänomene der Welt auf ein einziges Grundprinzip zurückführt und gott als eins mit dem kosmos und im inneren des menschen zu finden sei. Nicht umsonst verkauft dr faust seine seele für der erkenntnis über “Was die welt im innersten zusammenhält” ;-)

    Im pantheismusstreit wurde den pantheisten vorgeworfen gott in die welt zu tragen und monethistischen grundsätze zu verlassen. Ich denke hier ist goethes interesse an den islam zu suchen der den abrahamitischen monotheismus streng folgt, in gegensatz zur christentum, der mit seinem jesuskult gott dreifach aufteilt. Darum heißt es im divans …

    «Jesus fühlte rein und dachte
    Nur den Einen Gott im Stillen;
    Wer ihn selbst zum Gotte machte
    Kränkte seinen heil’gen Willen.
    Und so muß das Rechte scheinen
    Was auch Mahomet gelungen;
    Nur durch den Begriff des Einen
    Hat er alle Welt bezwungen.»

    als islamobhobie vordenker ist goethe völlig unbrauchbar….;-).

  28. Chaim Levinson schreibt am 22. Oktober 2010 um 11:14

    crackerjack schreibt am 22. Oktober 2010 um 09:54 “Goethe, wie spinoza, mendelsohn, lessing, herder, stand dem monismus und pantheismus nahe, der alle phänomene der Welt auf ein einziges Grundprinzip zurückführt und gott als eins mit dem kosmos und im inneren des menschen zu finden sei. (…) Ich denke hier ist goethes interesse an den islam zu suchen der den abrahamitischen monotheismus streng folgt, in gegensatz zur christentum, der mit seinem jesuskult gott dreifach aufteilt. (…)” -

    Immerhin mal ein vernünftiger Beitrag von Ihnen; natürlich war und ist Goethe bei Christen eben aus diesen Gründen ungern gesehen, und aus den gleichen Gründen sind die Unitarier geradezu verrückt nach ihm. Aus jüdischer Sicht ist die Kritik Goethes durchaus berechtigt, insofern die Trinität als solche kein reiner Monotheismus ist, im Fall des Katholizismus mit seinem Marienkult wird es noch komplizierter. - Andererseits ist es ein Irrtum zu glauben, der Mohammed-Kult könne sich auf Abraham berufen; das Gerede von den “drei monotheistischen Religionen” ist grober Unfug und Augenwischerei im Dienste eines unsinnigen “interreligiösen Dialogs”. Und schließlich haben die Mohammedaner genau das gemacht, was sie den Christen vorwerfen: sie haben Mohammed so vergöttert wie Christen ihren Jesus.

    So gesehen gibt es eigentlich nur eine echte monotheistische Religion. ;)

  29. Franz schreibt am 23. Oktober 2010 um 00:17

    Lieber Herr Steinhöfel,
    Ihre Beurteilung der Rede vom Bundes-Wulff in Ehren, doch leider muss ich Ihnen an einer Stelle - und dies kommt einer Katastrophe für unser Land gleich - widersprechen: Wulff hat die Goethe’sche Annäherung von Orient und Okzident wohl gar nicht missverstanden (Goethe meinte die Unterdrückung des freien Geistes in beiden Kulturkreisen) - er stimmt ihr in äusserst zynischer Weise zu, das heisst, er applaudiert dem aufkommenden religiösen Fundamentalismus in der Türkei und will ihn auch im Westen haben, wobei mich nicht wundern würde, wenn die Religionen sogar versuchen würden, im Sinne des “endgültigen” Islam zu verschmelzen. Warum denn sonst solche Anbiederungen der evangelischen Kirche an den Islam, wie etwa in Bayern? Wulff gehört der fundamentalistischen Evangelikalen-Strömung ProChrist an, und es geht wohl um eine Machtübernahme der Religiösen in Deutschland und in Europa. In meinen Augen wohl eine Verschwörung der Religiösen, die die Gelegenheit für sich gekommen sehen!!!

  30. Experte schreibt am 23. Oktober 2010 um 15:12

    @#30, Franz

    Wulff ist in erster Linie strammer Rotarier.
    Dieser Sekte hat Wulff ewige Treue geschworen.
    Experten: “Korruptionsnetzwerk” - das umfaßt aber nicht alle Bereiche dieser Eugenik-Globalisierungssekte (”Scientology für Besserverdienende”).

    “Asif Ali Zardari ist Mitglied im US-Club Rotary und nach dem Wahlspruch der Rotarier “Service above self” (selbstloses Dienen) zu höchstem ethischen und moralischen Handeln verpflichtet.” - Das geht so:

    “1990 wurde er wegen Erpressungsvorwürfen festgenommen, da er den pakistanischen Geschäftsmann Murtaza Bukhari zwang, ihm Geld zu geben.[1] Als 1993 die Partei seiner Frau an die Macht kam, wurde die Anklage jedoch fallengelassen. …

    1996 wurde er wegen Mordverdachts verhaftet, aber der Druck der Öffentlichkeit verhinderte eine vollständige Aufklärung des Falles.

    Von 1997 bis 2004 war er wegen Anklagen inhaftiert, die von Korruption bis Mord reichten.” (Wiki) - Echter Rotarier halt, weltoffen und tolerant.
    “selbstloses Dienen” - mag wohl stimmen. WEM eigentlich?

    “Rotarier Christian Wulff wird Bundespräsident
    Nach dem Wahl-Krimi in der Bundesversammlung freuen sich die Mitglieder des RC Hannover-Leineschloss über die Wahl ihres Ehrenmitglieds Christian Wulff zum zehnten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. … ”

    http://rotary.de/aktuell/2010/100630_ChristianWulff.php

  31. Experte schreibt am 23. Oktober 2010 um 15:34

    @28 cracker kommt uns wieder mit dem Kampfbegriff der iranischen Mullahs: “Islamofobie”. Ist eigentlich mittlerweile klar, ob sog “Islamofobie” (Faschismuskritik) nun eine schwere geistige Störung oder ein Kapitalverbrechen ist? :-)) Dein “Islamofobie”-Gebabbel kannst du dir abschminken, der Begriff ist “verbrannt”. À propos iranische Pädo-Mullahs, ewiggültige Fatwa vom gefährlichen SEXUALSTRAFTÄTER resp. islamischen Revolutionsführer:

    “Es ist dem Mann erlaubt, sich mit einem Baby sexuell zu vergnügen. Er sollte es jedoch nicht penetrieren. Falls er es denoch tut und das Kind einen Schaden erleidet, soll er für seinen lebenslangen Unterhalt aufkommen. Allerdings wird das Mädchen nicht unter seine vier (möglichen) Frauen fallen.”
    ‘Tahrirolvasyleh’, Ayatollah Ruhollah Khomeini; Darol Elm, Ghom, Iran, 1990

    (”A man can have sexual pleasure from a child as young as a baby. However he should not penetrate, sodomising the child is OK. If the man penetrates and damages the child then he should be responsible for her subsistence all her life. This girl, however does not count as one of his four permanent wives. The man will not be eligible to marry the girls sister.”)

    PFUI TEUFEL!!

    Von diesem perversen Schwein stammt der Kampfbegriff “Islamofobie”.
    Stellungnahme erspart sich unser cracker-Nebelkerzenwerfer, wetten?
    Der wahre Islam: “sodomising the child is OK”

    “Der Philosoph Piers Benn meint, die Verwendung des Begriffs sei “intellektuell und moralisch ungesund”. Er unterstellt dessen Verfechtern nicht nur Angst vor der kritischen Analyse islamischer Ansprüche und islamischer Praxis, weil die Ergebnisse ihnen nicht zusagen könnten. Analog zur Wortbildung Homophobie sieht er den Begriff als negativ konnotiertes Schlagwort und einer notwendigen Differenzierung im öffentlichen Diskurs hinderlich, er stellt die inhaltliche Berechtigung des Begriffs deswegen in Frage.[9]

    Ali Sina kritisiert den Islam rigoros und sieht ihn als Ideologie.
    Deren Ablehnung oder Kritik könne nicht als Phobie deklariert werden, da dies impliziere, die Kritik sei bereits widerlegt. Auch werde so unterstellt, sowohl die Annahme einer Bedrohung durch den Islam als auch dessen Einordnung als Ideologie werde im Rahmen eines gesellschaftlichen Konsens als irrational und der psychologischen Betreuung würdig angesehen.

    Die Pathologisierung von Widerspruch und Kritik über den Neologismus Islamophobie sei “blanke Arroganz” und ein Symptom des intellektuellen Versagens der islamischen Elite sowie ihrer Unfähigkeit, den Islam rational und argumentativ zu verteidigen.” (Wiki)

    Treffer.

  32. Experte schreibt am 23. Oktober 2010 um 15:46

    @cracker kommt uns mit Lessing, und demnächst mit Nathan dem Weißen vermutlich.
    INFORMATION ist dem Islamfaschismus sein Tod. Experte:

    “(…) In der unhistorischen Verzeichnung der Herrscherpersönlichkeit Saladins wurde die Ringparabel zur Prägeform moderner Realitätsverweigerung, die historische Fakten ausblendet oder umdeutet, um mit dem gleichen Nachdruck Toleranz für alles Fremde fordern zu können, wie sie diese für alles Eigene inkl. die Religion ablehnt.

    Während Lessings Parabelidee die lateinische Übersetzung einer zeitgenössischen Propagandaschrift vorlag, können wir uns im vorliegenden Fall auf den nüchternen Bericht des Saladin-Sekretärs Imad ad-Din stützen, der für seine historisch korrekten Kreuzzugsberichte bekannt ist. Dabei wollte es die Ironie der Geschichte, daß es größtenteils Templer, geistige Teilvorfahren der Maurerbrüder Lessings waren, die hier einem grausamen, aus liberaler Sicht indessen nicht minder verdienten Schicksal zum Opfer fielen:

    Montagmorgen, den 17. Rabi’ II, zwei Tage nach dem Sieg, ließ der Sultan (Saladin) die gefangenen Templer und Hospitaliter suchen und sagte: “Ich will die Erde von den beiden unreinen Geschlechtern säubern.”

    Er setzte 50 Dinar aus für jeden, der einen Gefangenen bringe, und sofort brachte das Heer sie zu Hunderten.
    Er befahl, sie zu enthaupten, denn er zog es vor, sie zu töten und sie nicht zu Sklaven zu machen.
    Eine ganze Schar Gelehrter und Sufis und eine gewisse Anzahl Frommer und Asketen befanden sich bei ihm;
    jeder bat, ob er nicht einen von ihnen umbringen dürfe, zog das Schwert und krempelte die Ärmel auf.
    Der Sultan saß mit frohem Gesicht dabei, während die Ungläubigen finster blickten…
    Es gab solche … die laut lachten und mordeten;
    wieviel Lob ernteten sie, ewigen Lohn sicherten sie sich mit dem vergossenen Blut,
    wie viele fromme Werke vollbrachten sie mit den Hälsen, die sie durchhieben!…
    Wie viele Ungläubige töteten sie, um dem Islam Leben zu geben…
    wieviel Vielgötterei rissen sie nieder, um den Eingottglauben zu bauen … ”

    Zitiert aus:
    H.-P. Raddatz, Dialog mit Saladin - Lessings “Nathan” und die Toleranz
    http://www.moschee-schluechtern.de/texte/raddatz/nathan.htm

    Arabisch-afrikanischer Monotheismus scheint mir die primitivste, sexistischste und menschenverachtendste Form von Aberglauben und Götzenanbetung. Auch Satanismus ist Monotheismus, liebe Freunde. :-)))

    Na, wer ist der “große Täuscher”?

    Sure 3, Vers 54: “Und sie schmiedeten Listen, und Allah schmiedete Listen;
    und Allah ist der beste Täuscher.”

  33. Stoff für’s Hirn! « abseits vom mainstream – heplev schreibt am 23. Oktober 2010 um 22:38

    [...] N. Steinhöfel hat so seine eigene Kritik am Bundespräsidenten und seiner Rede in der Türkei. Vor allem geht es um Wissen und [...]

  34. crackerjack schreibt am 26. Oktober 2010 um 10:02

    @chaim

    …..So gesehen gibt es eigentlich nur eine echte monotheistische Religion. ;) ……

    Falsh. Prophetenkult um mohammed ändert nichts an der singularität allahs.

    Wobei montheismus kein wert an sich darstellt und der judäismus vom glaübigerzahl keineswegs als weltreligion gelten kann. Monothesitisch sekten gab und gibt es viele. Unitariern, jesiden, mandäer, selbst undere freunde von den zeugen jehovahs lehnen die dreieinigkeit als teufelswerk ab.

    Und vater abrahams monotheistische erkenntnisse fielen keineswegs vom himmer herab, sondern wurden während seine zeit in ägypten aufgeschnappt. Ferner gab es zur damaligen zeit monotheistische strömungen in den hochkulturen persien und indien. Hätten die römer den christentum nicht als hervorragendes machtinstrument erkannt und adoptiert, wäre der judäismus heute lediglich eine fußnote der theologiegeschichte.

  35. andrej schreibt am 26. Oktober 2010 um 17:54

    Schön, Cracker, dass Du von Allahs Singularität sprichst. Die Version dieses Gottes, die uns beispielsweise die saudischen Wahabiten oder die iranischen Mullahs schmackhaft machen wollen, hat in der Tat so ungefähr den Charme und die Liebenswürdigkeit eines Schwarzen Lochs. Was ja bekanntermassen auch ein etwas mit Singularität ist:
    http://imagine.gsfc.nasa.gov/docs/ask_astro/answers/010912a.html

  36. Hessenhenker schreibt am 26. Oktober 2010 um 18:19

    Hilfe, ich brauche eine Brille!
    Hab doch glatt im ersten Satz “Beowulf” gelesen, dabei geht es bloß um den Neowulff.

  37. Chaim Levinson schreibt am 26. Oktober 2010 um 19:37

    @ Hessenhenker - Herrlich. Danke auch für die links auf der Henkerseite. ;)

  38. Chaim Levinson schreibt am 26. Oktober 2010 um 19:47

    crackerjack antwortete am 26. Oktober 2010 um 10:02 auf “…So gesehen gibt es eigentlich nur eine echte monotheistische Religion. ;) (…) “

    Falsh. Prophetenkult um mohammed ändert nichts an der singularität allahs. -

    Nun ja. Vielleicht haben Sie das Smiley ja nicht bemerkt. Ich dagegen mußte feststellen, daß Sie morgens um 10 seltsame Fehlerhäufigkeiten produzieren… - woran liegt’s? Brille nicht gefunden? Nächtliche Zecherei? Anlaufschwierigkeiten, so kurz nach dem Aufstehen? Egal…

    Zur Sache: auch der Satanismus ist ein “Monotheismus”, wie neulich jemand so schön schrieb. Halten wir fest, daß die musels den Christen nicht das vorwerfen sollten, was sie selber bis zum Blutvergießen (anderer, versteht sich) betreiben…

    Was die Singularität des Ölgötzen “allah” angeht, hat andrej in #36 Ihnen ja schon Ihre pseudo-intellektuellen Schuppen vom Jackett gebürstet. Ich komme noch drauf zurück, bei Gelegenheit, jetzt allerdings habe ich andere Prioritäten.

  39. Hessenhenker schreibt am 26. Oktober 2010 um 23:35

    @ Chaim Levinson

    Mit Dank zurück!
    Ich würde aber die Brille auf der Chaim-Levinson-Seite lieber verschwinden lassen, wir haben zur Zeit einige aufstrebende Parteien hier, deren Protagonisten dem Brillenträgerausrotter Pol Pot Glückwunschtelegramme schickten.
    Da ist es direkt eine Widerstandshandlung unserer Krankenkassen, daß Brillen keine Kassenleistung mehr sind. Die Kassen tun das nur, um die Brillenträger zu schützen . . .

    Daß dieser Neowulff offenbar die Religion meiner Freundin nicht als Teil Deutschlands betrachtet, ist konsequent: meine Familienzusammenführung muß im Ausland erfolgen, sie ist weder Pirat noch Guantanamo-Insassin und deshalb ist an ein Visum garnicht zu denken. Außerdem hat der beglückwünschte sozialistische Staatsführer Pol Pot die Buddhisten ja auch umbringen lassen, das macht sie dem deutschen Staat verdächtig, wird schon einen Grund gehabt haben!

  40. Chaim Levinson schreibt am 28. Oktober 2010 um 08:22

    crackerjack gefiel sich am 26. Oktober 2010 um 10:02 in #35 als verhinderter Religionswissenschaftler:

    “Prophetenkult um mohammed ändert nichts an der singularität allahs. Wobei montheismus kein wert an sich darstellt und der judäismus vom glaübigerzahl keineswegs als weltreligion gelten kann.” -

    Darüber ließe sich streiten, wie das mit dem “Wert” des Monotheismus aussieht, doch das gehört gar nicht hierher, es ist mal wieder einer Ihrer Nebenkriegsschauplätze. Meine Aussage war, daß die Vergötterung des falschen Propheten Mohammed eben gerade eine Verletzung des (angeblichen) Monotheismus der Mohammedaner ist; deswegen giften sie ja auch so, wenn man sie korrekterweise Mohammedaner nennt, das mögen sie gar nicht… Das sind die Christen ehrlicher, sie stehen zu der theologisch recht schwierigen Konstruktion der Trinität - und Jesus, der jüdische Mensch, wurde für sie eben zum göttlichen Gottessohn. Man muß das ja weder verstehen noch glauben, aber man darf es analysieren und die M-Kult-Anhänger mit der grünen Fahne daran messen.

    ” Wobei … der judäismus vom glaübigerzahl keineswegs als weltreligion gelten kann.” -

    Wieder eines Ihrer Spielchen. Es steht nicht in Ihrem Belieben, gängige Definitionen zu ändern, lesen Sie Gustav Mensching oder Adel Th. Khoury dazu. Die Definition habe ich doch nicht erfunden, lesen Sie es nach, warum das Judentum zu den Weltreligionen gezählt wird, mit Quantität hat das ja gerade nichts zu tun.

    “Monothesitisch sekten gab und gibt es viele. Unitariern, jesiden, mandäer, selbst undere freunde von den zeugen jehovahs lehnen die dreieinigkeit als teufelswerk ab.” -

    Faktisch korrekt, sagt im Kontext Wulff-Rede allerdings nicht das geringste aus.

    “Und vater abrahams monotheistische erkenntnisse fielen keineswegs vom himmer herab, sondern wurden während seine zeit in ägypten aufgeschnappt. Ferner gab es zur damaligen zeit monotheistische strömungen in den hochkulturen persien und indien.” -

    So what?

    “Hätten die römer den christentum nicht als hervorragendes machtinstrument erkannt und adoptiert, wäre der judäismus heute lediglich eine fußnote der theologiegeschichte.” -

    Hätte, wäre, könnte. - Lassen Sie doch einfach mal Ihre rhetorischen Taschenspielertricks, das wird allmählich öde. Ich kann es doch auch nicht ändern, daß das Judentum eben mehr als “eine Fußnote” ist. Aber mich stört es auch nicht, keineswegs. Allerdings weiß ich, daß dieses Faktum die Antisemiten ganz schrecklich umtreibt. Sie auch?

  41. Chaim Levinson schreibt am 28. Oktober 2010 um 19:19

    TanjaKrienen schreibt am 27. Oktober 2010 um 12:21 “Tatsächlich benötigen wir auch keine “Gegenbewegung” Marke “Abendland in Christenhand”, sondern eine Re-Vitalisierung des aufklärerischen Denkens.” -

    Dazu wäre es nötig, das Denken zu erlernen und einzuüben. Eine Disziplin, die in Deutschland leider noch nie besonders hohen Kurswert hatte…

    “Davon ist die politische Rechte jedoch weit entfernt, zu verworren sind ihre Bezüge.” -

    Eigentlich geht m.E. es gar nicht um die ohnehin verschwommenen Begriffe “rechts” oder “links”, sondern darum, ob das Abendland - das freie und aufgeklärte Europa - sich einer steinzeitlichen Unkultur zu widersetzen in der Lage ist.

  42. crackerjack schreibt am 28. Oktober 2010 um 22:33

    Eigentlich geht m.E. es gar nicht um die ohnehin verschwommenen Begriffe “rechts” oder “links”, sondern darum, ob das Abendland - das freie und aufgeklärte Europa - sich einer steinzeitlichen Unkultur zu widersetzen in der Lage ist.

    …ach chaim…..du mußtest dich schon entscheiden was hier alles zu retten sei. Das “abendland”, deine geliebet “judeo-christlichen-werte” oder das “freie und aufgeklärte europa”. Alles nebulöse sonntagsreden begriffe die zwar das herz erwärmen, aber letzendlich in diesen zusammenhang nie unter einen hut zu bringen sind. Das abendland und deine judeo-christliche-werte sind im religiösen angesiedelt, und wie wir wissen, ist religion der todfeind alles freie und aufgeklärte. Hier wird mitgliedschaft in eine imaginäre wertegemeinschaft als zugangsberechtiguing zur vollwertige staatsbürgerschaft/integration in eine verfassungsstaates verlangt. Eine judeo-christliche “wertegemeinschaft” ersetzt den pluralistischen rechtsstaat als kriterium dafür ob er alle bürger seine verfassungsmäßige rechte gewähren darf oder dieses von religionszugehörigkeit abhängt.

    So gesehen ist deutschland auf dem besten weg in eine religiöse renaissance unter umgekehrten vorzeichen. Eine vermeindliche judeo-christliche wertegemeinschaft rüttelt an den festen des verfassungsstaates um den dritten im abrahamitischen glaubenszirkus als unwürdig der errungeschaften des rechtsstaates erklären zu lassen und erwartet in allen ernst das der rechtsstaat c.a 15% seine bürger als “unverträglich” mit der “leitkultur” behandelt.

    Die kulturalisierung sozialer konflikte unter religiöse vorzeichen. Ob das gutgehen kann und wann der verfassungsstaat die notbremse ziehen muß, das werden wir noch sehen.

  43. blackadder schreibt am 29. Oktober 2010 um 07:21

    @cracker
    du machst noch immer den fehler, den kontext zwischen dem heutigen verfassungsstaat und der “judeo-christlichen wertegemeinschaft” zu übersehen.
    die rechtsphilosophie ist nicht in einem luftleeren raum entstanden. auch nicht autonom vom theologischen prozess in europa. sie ist teil des prozesses bishin zur säkularisierung. insofern beruht sie letzlich auch auf alttestamentarische wurzeln. im islamischen ist es ähnlich: das werteverständnis der koran mündet in die sharia. die rechtssprechung ist das spiegelbild des werteverständnis einer gesellschaft. seine grundlagen fußen auf seine kulturellen/religiösen wurzeln.
    die frage stellt sich doch: wie kommt es, dass andere religiöse minderheiten sich durchaus mit der hiesigen “leitkultur” vertragen und integrativ wirken, während die islamische so auffallend ausschert? und das gleich europaweit.

  44. Chaim Levinson schreibt am 29. Oktober 2010 um 08:35

    crackerjack irrt erneut am 28. Oktober 2010 um 22:33 “Die kulturalisierung sozialer konflikte unter religiöse vorzeichen. Ob das gutgehen kann und wann der verfassungsstaat die notbremse ziehen muß, das werden wir noch sehen.” -

    Da der Mohammed-Kult nicht trennt - auch gar nicht trennen kann - zwischen Religion und Staat, zwischen öffentlich und privat, zwischen Kultur und Religion, gibt es auch keine “Kulturalisierung sozialer Konflikte”. Es sind nämlich keine sozialen Konflikte, die arabische und türkische Immigranten hierher bringen, sondern es sind originär kulturelle Konflikte.

    Und da muß der Rechtsstaat in der Tat einen Riegel vorschieben, z.B. durch einen Einwanderungsstopp für Türken und Araber.

  45. crackerjack schreibt am 29. Oktober 2010 um 15:41

    Da der Mohammed-Kult nicht trennt - auch gar nicht trennen kann - zwischen Religion und Staat, zwischen öffentlich und privat, zwischen Kultur und Religion…….muß der Rechtsstaat in der Tat einen Riegel vorschieben, z.B. durch einen Einwanderungsstopp für Türken und Araber.”

    …..Hoppla!!!!!!!!!! Der rechtsstaat erlässt ethnische einwanderungsregeln die sich auf religion gründen???? Und wenn der araber christlich , der türke secular ist??? Bekämen wir eine einwanderungsgesinnungstest die dann “garantiert islamfrei” zertifiziert?? LOL. Hieran sieht man wie die ganze islamobhobische diskussion immer tiefer in surreale abernheiten abdriftet.

    Die judeo-christliche-werte leitkultur ersetzt die verfassungsnormen. Wertestaat ersetzt rechtsstaat.

    Das sieht dann so aus………..

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3969307,00.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Syllabus_Errorum
    http://de.wikipedia.org/wiki/Antimodernisteneid

  46. Chaim Levinson schreibt am 29. Oktober 2010 um 15:52
  47. crackerjack schreibt am 29. Oktober 2010 um 16:11

    @adder

    du machst noch immer den fehler, den kontext zwischen dem heutigen verfassungsstaat und der “judeo-christlichen wertegemeinschaft” zu übersehen.

    ..Falsch. Ich lebe in eine verfassungsstaat, keine selbsternannte wertegemeinschaft, schon gar keine deren einzig zweck darin besteht andere auszuschließen. Das ist gut so und soll auch so bleiben.

  48. andrej schreibt am 30. Oktober 2010 um 12:51

    Kurze Zwischenfrage, Cracker:
    Was haben Einwanderung und Rechtsstaat überhaupt miteinander zu tun?
    Ist Einwanderung jetzt Menschenrecht? Steht irgendwo im GG, dass jedem Erdenbürger ein Recht auf den Wohnsitz Neukölln zusteht? Oder findet man das in der Erklärung der Menschenrechte?
    Was christliche Araber angeht: Mach Dir keine Sorgen um die, die sind von der tolerantesten aller Religionen eh bald ausgerottet:
    http://www.swr.de/swr1/bw/programm/-/id=446250/nid=446250/did=6915948/loazq4/index.html
    Und was säkulare Türken angeht, Cracker, brauchst Du Dir auch keine Gedanken machen. Einfach mal durch ein deutsches Mono-Kulti-Viertel spazieren, anschliessend nach Istanbul fliegen, und dann vergleichen.
    Istanbul sieht aus wie Europa, das deutsche Mono-Kulti-Viertel mehr so wie ne Mischung aus Kairo und Kabul. Säkulare Türken, Cracker, zieht es offenbar nicht mehr sonderlich nach Deutschland. In den 60ern, da vlt. ja. Da konnten die aber hier noch arbeiten und gut verdienen. Heute kann man hier ja nur noch Steuern und Abgaben zahlen, um den politischen Umverteilungswahn für Multikulti, Windräder, das Recht auf volle staatl. Alimentierung von Kindern Arbeitsunwilliger, den Sozialpädagogischen Komplex etc. zu finanzieren. Wer sollte das sonderlich attraktiv finden? Säkulare Türken genauso wenig wie andere Menschen bei klarem Verstand! Die säkularen Türken mit Ausbildung gehen lieber in die andere Richtung, trotz Nadelstreif-Islamismisten wie Erdogan.

  49. blackadder schreibt am 30. Oktober 2010 um 13:04

    @cracker
    “Ich lebe in eine verfassungsstaat, keine selbsternannte wertegemeinschaft, …”

    na klar, der verfassungsstaat ist vom himmel gefallen! mitsamt ethischer richtlinien zum zusammenleben in der gemeinschaft. wieder so eine “singularität” von dir?

    “…schon gar keine deren einzig zweck darin besteht andere auszuschließen.”
    hoppla, ist das ein anfall von selbstkritik in der muslimischen community?

  50. blackadder schreibt am 30. Oktober 2010 um 13:05

    @chaim
    geschenkt. werd’s aber durcharbeiten, um nicht dumm zu sterben!:)

  51. Chaim Levinson schreibt am 31. Oktober 2010 um 09:10

    @blackadder, so war’s auch gemeint, nach dem Supermarktprinzip: wir gehen durch den Laden “Internet”, desse Regale übervoll mit verlockenden Dingen sind, wir können aber nicht alles in den Einkaufswagen packen, also wählen wir aus, was wir wollen, was wir brauchen und was wir uns leisten können. Nur das nehmen wir klugerweise mit ;)

    Aber manche Sachen werden ja nicht nur für den genannten Adressaten geschrieben, sondern für alle (potentiellen) Leser. Oder einfach deshalb, weil sie gesagt werden müssen.

    Also: “geschenkt”. Als kostenloses Werbegeschenk beim Einkauf.

  52. Chaim Levinson schreibt am 31. Oktober 2010 um 17:47

    TanjaKrienen schreibt am 29. Oktober 2010 um 08:08 in #46 (auf meine Formulierung, es ginge darum, “ob das Abendland - das freie und aufgeklärte Europa - sich einer steinzeitlichen Unkultur zu widersetzen in der Lage ist”)…

    “Schon richtig, aber ich will das nicht mit dem Kampf für einen Germanenkult und auch nicht mit dem gesteigerten Rückgriff auf das AT oder NT erreichen.” -

    Wenn meine bisherigen Einlassungen den Eindruck erweckt haben sollten, ausgerechnet ich sei ein Vorkämpfer für das Germanentum, dann bedaure ich zutiefst, mich offenbar mißverständlich ausgedrückt zu haben. Denn nichts läge mir ferner… ;)

    Mit Germanen habe ich es gar nicht, das NT hat für mich keine Bedeutung, und das sogenannte AT hat nichts in der bundesdeutschen Politik zu suchen.

    “Die Aufklärung wird in der Tat sowohl von rechts, als auch von links angegriffen, der Begriff des Abendlandes erscheint vielmehr ausschließlich von der Linken zur Disposition freigegeben zu sein.” -

    Dieser Beschreibung kann ich zustimmen.

    “Und dann kommt noch die entscheidene Frage: Was gehört zur Aufklärung? Obwohl mich die heutige organisierte Linke geradezu anwidert, bleibt die Reihung Kant - Darwin - Marx (der alte, bis 1870)- Freud (Adler), als wichtige Achse bestehen. Eingezogen zusätzlich die Stahlseile Schopenhauer und Nietzsche. Ich neige zu einem gewissen Eklektizismus; zugegeben..” -

    Lieber Eklektizismus als gar keine geistige Grundlage zu haben… ;)

  53. Experte schreibt am 31. Oktober 2010 um 18:41

    Zum Thema:

    Pro Jahr weden ca. 100.000 Christen wegen ihres Glaubens von Muslimen ermordet oder zu Tode gefoltert.
    “Die Verfolgung von Christen ist das größte Menschenrechtsproblem unserer Zeit. In 50 von 200 Staaten weltweit werden Christen diskriminiert, verfolgt und gewaltsam unterdrückt. Die Tendenz ist steigend. … ”

    http://gloria.tv/?media=106833

    Na, wo bleibt die Stellungnahme unserer sog. “Islamvertreter”??

    ISLAMNAZIS ‘RAUS!

  54. crackerjack schreibt am 31. Oktober 2010 um 21:28

    @experte

    …LOL. Fragt sich was peinlicher ist : Gloria tv schauen, gloria tv zitieren oder andere (selbst anonym) wissen lassen dass man sich diesen schund anschaut.

  55. crackerjack schreibt am 31. Oktober 2010 um 23:59

    adder

    “…na klar, der verfassungsstaat ist vom himmel gefallen!…”

    ..nein. Er hat die sippe, clan, religion und sonstige wertegemeinschaften abgelöst indem er verbindliche regeln für alle innerhalb seines herrschaftsbereiches festlegt und einfordert.
    Dein “problem” ist dass du einerseits dich auf diese regeln berufst, andereseits diese regeln für ein dir nicht gemehme personenkreise ausser kraft gesetzen sehen möchtest. Ein selbsternannte “werteleitkultur” als verfassungsersatz. Klingt irgendwie nach taliban.

  56. crackerjack schreibt am 1. November 2010 um 11:06

    @andrej

    Kurze Zwischenfrage, Cracker:
    Was haben Einwanderung und Rechtsstaat überhaupt miteinander zu tun?

    ;-( setzen 6. Der rechtsstaat bestimmt einzig und allein ALLE regeln der einwanderung. Hierbei ist der rechtsstaat an verfassungsmäßigen vorgaben gebunden. Hier gilt allein der rechtsstaat und nicht eine selbsternannte leitkulturromantik deren spinnereien spätestens beim verwaltungsgericht einkassiert werden.

    “….politischen Umverteilungswahn für Multikulti, Windräder, das Recht auf volle staatl. Alimentierung von Kindern Arbeitsunwilliger, den Sozialpädagogischen Komplex etc….”

    Leben wir auf dem gleichen planeten? Auf planet cracker ist gerade der größte umverteilung der planetengeschichte aus den kassen der bürger, städte, gemeinden, kommunen und des bundes in richtung der kassen und aktienportfolios der selbsternannte “finanz elite” erfolgt. Wärend die so geretteten elite sich schon wieder die millionen allimente zuschanzen und milliardengewinne aufhaüfen , verfallen die bundesstraßen, rathaüser, schulen, schließen die museen, schwimmbäder, stadteiltreffs, jugeneinrichtungen.
    Jeder gesellschaft hat ein gewisse prozentsatz an unfähigen oder unwilligen die sie so gut als möglich mit durchfutter muß. Problematisch wirds wenn dieser unfähigen und unwilligen sich zur schmarotzer “elite” aufschwingen, welche die gesamte lebensgrundlage der allgemeinheit für ihre zwecke ausplündern dadurch dass es ihnen erlaubt wird die kontrolle über die demokratischen entscheidungswege in ihren sinne zu beinflüßen. Denn eins ist sicher : Wenn irgendwer deutschland wie wir es kennen abschaft, dann gewiß nicht einige lumpenprolitariat kopftuchmädchen, sondern die allmächtigen fürsten der hochfinanz und deren internationale mafia. Eigenartigerweise findet hier nie eine “wertekultur” debatte statt. Aber da die aktienportfolios der frida springers, burdas und bertelsmänner mit den derzeitigen umverteilungsorgie bestens fahren, ist dieses auch nicht zu erwarten ;-)

  57. blackadder schreibt am 1. November 2010 um 12:34

    na endlich hat der cracker kapiert, dass es einen erforderlichen prozess bedurfte, um zur “aufgeklärten gesellschaft” zu gelangen. und hoffentlich auch, dass dieser auf seinem ethisch-kulturellen hintergrund begründet ist. oder wie mag ich mir einen prozess ohne kausalität vorstellen dürfen?

    lieber, cracker! ich möchte für niemanden unsere regeln außer kraft setzen. vielmehr setzt doch unsere muslimische community diese regeln außer kraft, indem sie sich bewußt abschottet und in ihrem allah-eigenen saft schmort. indem sie paradoxerweise alles “westliche” verteufelt, während sie es gleichfalls konsumiert. man kann nicht freiheit genießen, und sie gleichzeitig als teufelswerk verachten.
    klingt also wie taliban, wenn man sich gegen zwangsehen, zwangsverschleierung, gleichberechtigung der geschlechter bzw. der sexuellen orientierung, antisemitismus, antiamerikanismus etc. einsetzt?
    klingt nach taliban, wenn man integration auch einfordert?

  58. crackerjack schreibt am 1. November 2010 um 16:37

    @adder

    lieber, cracker! ich möchte für niemanden unsere regeln außer kraft setzen.

    ….LOL. Aber genau das tust und verlangst du in jeden posting. Die rechtsstaatlichen regeln sollen nicht für muslime gelten weil diese sich angeblich an diese regeln nicht halten. Hält sich die russenmafia nicht an den regeln, erfolgt aber nie ein aufruf orthodoxe christen von den verfassungsrregeln auszuschließen oder aufrufe an das orthodoxe christentum sich endlich zu reformieren. Bisher kamm der westen bestens ohne islam aus beim gegenseitigen massakrieren, weltkriege, holocaust, kalten krieg u.s.w. doch plötzlich entdeckt man die wirkliche gefahr für humanismus und gerechtigkeit, für zukunft und fortbestand alles gute auf erden: - der moslem LOL.

    ..vielmehr setzt doch unsere muslimische community diese regeln außer kraft, indem sie sich bewußt abschottet und in ihrem allah-eigenen saft schmort.

    Blödsinn. Es sei einige neu-köln oder sozialbrennpunkt assis stehen für 2 millionen. Eigenartigerweise gilt dieses nicht bei mafiaalbaner, mafiaitaliäner, zigarettenvietnamesen oder nazideutsche. Generalverdacht gilt offensichtlich nur bei muslime. Die muslime die ich kenne interessieren sich nur am rande für religion, gehen ihre geschäfte nach wie alle andere bürger und sind , was familienwerte und sozialer zusammenhalt angehen meine christliche bekannten meistens um längen voraus.

    Das paradoxe an diese ganze judeo-christlich-leitkultur debatte ist dass gerade diejenigen die den modernen, seculäre verfassungsstaat als zangengeburt der ihnen bevorzugte religion betrachtet wissen wollen immer auch diejenigen sind die am lautesten von den moslems verlangen glaube und staat endlich zu trennen.

    Folglich geht es bei dieser disskussion allein um religion, theologie, der rechte glaube oder falsche propheten. Damit muß der seculäre verfassungsstaat sich jedliche beteiligung, bevorzügung oder positionierung zwischen den religiösen streithähne entsagen. Das sollen die pfaffen, rabiner und immame unter sich ausmachen. Von daher - alles eine scheindebatte.

  59. andrej schreibt am 1. November 2010 um 23:50

    Ich vermute, Cracker, es läuft wieder auf die übliche Bankenkrisenleier hinaus, was Du da über Planet Cracker runter leierst.
    Kann ich mich darauf berufen, und sämtlich Steuern bis 1997 zurückfordern?
    Oder sollte der Staat doch auch ohne Bankenkrise schon Geld ausgegeben haben.
    Komischerweise waren die damals auch nicht niedriger als heute. Erklärung, Cracker? Wo doch das ganze Geld an die Hochfinanz geht seit neuestem?
    Übrigens, Cracker, wenn Du den Begriff Hochfinanz noch mit Deinem
    2. Lieblingsfeindbild verknüpfst, dann spricht Du perfekt Goebbels-Deutsch:

    “Schließlich profitierte die NSDAP wie keine andere Partei von der Weltwirtschaftskrise, die einen fruchtbaren Nährboden für antikapitalistische, antiliberale und vor allem für antisemitische Propaganda gegen das “internationale Finanzjudentum” bot. ”
    http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/innenpolitik/nsdap/index.html

    Ich fasse nochmal zusammen.
    Die Themen der NSdAP: Wirtschaftskrise, Antisemitismus, Antikapitalismus…
    Ich wette, die würden heute auch von Umverteilung zugunsten der Hochfinanz schwadronieren…

    Zur Immigration:
    Die Verknüpfung, die Du zw. GG und Immigration siehst, sehen (höchste) deutsche Gerichte merkwürdigerweise ganz und gar nicht:
    “Dies schließt aufenthaltsrechtliche Privilegierungen von Angehörigen bestimmter Drittstaaten und damit verbundene Erleichterungen beim Ehegattennachzug ein. Auf das gemeinschaftsrechtliche Diskriminierungsverbot aus Gründen der Staatsangehörigkeit kann sich die Klägerin zu 1 als Drittstaatsangehörige beim Familiennachzug nicht berufen.”
    http://www.aufenthaltstitel.de/zuwg/1719.html

    Nicht mal beim Ehegattennachzug muss jeder reingelassen werden. Selbst dort dürfen Länder bevorzugt behandelt werden., weil “der Bundesrepublik hinsichtlich ihrer auswärtigen Beziehungen zu anderen Staaten ein weites außenpolitisches Ermessen zusteht.”. Einfach mal ins GG gucken, Cracker. Das regelt nur Asylansprüche, nicht Immigration.

  60. blackadder schreibt am 2. November 2010 um 00:22

    lieber, @cracker, jetzt hinken deine vergleiche. mafiastrukturen mit der integrationsproblematik zu vergleichen, ist doch arg abwegig!
    wüßte nicht, dass die russenmafia sich aufgrund orthodoxer glaubensprinzipien abschotten. wohl eher wegen der konspirativen struktur und seiner aufgabe. genauso wie bei islamischen mafiakartellen und anderen.
    es ging hier auch nicht um die einwanderung verbrecherischer kartelle, sondern um die migrationsproblematik. und hier sind muslimische migranten - selbst in zweiter, dritter und bereits vierter generation - auffallend überproportional vertreten. da dies als faktum nicht bestritten werden kann, muss man über die ursachen hierfür nachdenken. zum vergleich kann man andere migrationsgruppen heranführen und wird schnell feststellen, dass vor allem sozio-kulturelle unterschiede hinderlich sind.
    stattdessen reagierst du wiedereinmal mit pawlow’schen reflexen und deklarierst die muslime zu den “juden von heute”. absurd im anbetracht der integrationsverweigerung, die sich längst statistisch niederlegt.

    es ist keine scheindebatte, das tabu einer problematik zu durchbrechen.
    das “multikulti-wir-haben-uns-alle-lieb-und-wenn-du-nichst-siehst-seh-ich-auch-nichts” geht mir sowas von am ar*** vorbei, da ich seit jahren die zuspitzung, radikalisierung und abschottung einer bestimmten bevölkerungsgruppe miterleben und miterleiden darf.
    wenn du also einen opferstatus einfordern willst, bist du bei mir an der falschen adresse. basta!

  61. ckrackerjack schreibt am 2. November 2010 um 13:02

    @ andrej

    LOL. Sicher..hitlers aufstieg und aufbau der kriegsmaschiene erfolgte gegen die krupps, thyssens, j.p morgans, fords und natürlich gegen die christlichen kirchen. Life on planet andrej. ;-)

    Und was hat ehegattennachzugsregelungen mit ausrichtung der einwanderung nacn religiöse überzeugungen zu tun?

    Übrigens - wenn du deine steuergelder lieber dafür verwendet siehst die aktienportfolios der deutschen bank und goldmann sachs zu sichern anstatt schulen, straßen und theater zu bauen, muß du hier ein tea-party bewegung gründen. Die unterstützung der deutschen bank und goldmann sachs ist dir, wie in der usa, dabei sicher…

  62. Chaim Levinson schreibt am 2. November 2010 um 17:32

    crackerjack giftet in #57 am 31. Oktober 2010 um 21:28 “…LOL. Fragt sich was peinlicher ist : Gloria tv schauen, gloria tv zitieren oder andere (selbst anonym) wissen lassen dass man sich diesen schund anschaut.” -

    Zuvor hatte Experte in #56 eine Zahl genannt und dafür eine Belegstelle, nämlich die katholische Plattform “gloria.tv” -

    Da ich der Parteinahme für den Katholizismus wohl eher unverdächtig bin, dürfte ich vielleicht doch anmerken, lieber crackerjack, daß Sie hier mal wieder ihr übliches - und allmählich langweilendes - Spiel treiben, Ihnen mißliebige Fakten zu verdrängen durch persönliche Angriffe. Aggression statt Argumentation.

    Die Frage ist aber doch, ob die Zahl stimmt, und sekundär ist, wer sie publiziert. Ich wüßte nicht, warum man eine Quelle nicht zitieren sollte, wenn sie Zahlen, Daten und Fakten bringt; objektiv geht es um korrekte Daten, wahr oder falsch. Ob bzw. daß eine weltanschaulich gebundene Quelle zugrunde liegt, kann man dann immer noch bei der Wertung berücksichtigen.

    Also, was sagen Sie zu der Aussage von Experte? Ist die Aussage falsch, weil sie von goria.tv stammt? Haben Sie andere, besser belegte Zahlen?

  63. crackerjack schreibt am 2. November 2010 um 18:31

    @chaim

    http://www.welt.de/die-welt/article3682746/Katholische-Gotteskaempfer-im-Internet.html

    mutti sagte immer …zeig mir deine freunde und ich sage dir wer du bist ;-)

  64. Chaim Levinson schreibt am 2. November 2010 um 22:09

    Albern.

    Eine Quelle zu zitieren hat nichts mit “Freundschaft” zu tun. - Sind Sie denn wirklich so belehrungsresistent, crackerjack?

  65. crackerjack schreibt am 3. November 2010 um 10:35

    @chaim

    ach chaim. 100 000 wegen ihres glaubens ermordete christen ? LOL. Ein einziger wegen seines glaubens ermordeter christ ist schon zuviel, aber wer mit derartig apokalyptische zahlen hantiert betreibt greuelpropaganda. Interessanteweise werden in diese kreisen immer “kirche in not” oder die “internationanle gesellschaft für menschenrechte” in zusammenhang mit diesen zahl zitiert, bei denen ist aber davon nichts zu erfahren.

    Und das die christen in muslimischen ländern von der invasion und chaosverbreitung christliche truppen in ihre gesellschaften nicht gerade profitieren würden war etwas worauf die kritiker der bush desastern schon zeitig hinwiesen.

  66. Chaim Levinson schreibt am 3. November 2010 um 17:24

    Sollte das eine Stellungnahme zu gloria.tv gewesen sein? Oder gar eine sinnvolle qualifizierte Antwort auf meine Frage?

  67. crackerjack schreibt am 4. November 2010 um 10:12

    @chaim

    JA ! Es sei du betrachtes gloriatv als zuverläßigere quelle als die igmr oder kirche in not. ;-)

  68. Chaim Levinson schreibt am 4. November 2010 um 11:26

    Daß gloria.tv ziemlich konservativ-katholisch ist, weiß doch jedes Kind.

    Es ging darum, daß Sie, verehrter crackerjack, jemanden anmaulen, nur weil er diese Quelle zitiert, und das ist eben schlechter Stil. Alle anderen haben das begriffen, nur Sie nicht.

  69. crackerjack schreibt am 5. November 2010 um 18:57

    @chaim

    Wer mit propaganda greuelzahlen wie 100 000 ermordeter hantiert und sich dann “experte” schimpft muß sich das gefallen lassen.

  70. andrej schreibt am 5. November 2010 um 19:25

    Ah, Cracker, endlich versteh ich diese, Deine Worte:
    “Hier gilt allein der rechtsstaat und nicht eine selbsternannte leitkulturromantik deren spinnereien spätestens beim verwaltungsgericht einkassiert werden” zum Thema staatliche Steuerung von Immigration.

    So sieht dieses abstrakte Gefasel dann in der Realität aus:
    “Radical Muslim cleric Abu Hamza has won his appeal against government attempts to strip him of his British passport.”
    http://www.bbc.co.uk/news/uk-11701262

    Na, congratulations, Cracker, dass Dir dieser Herr weiterhin landsmännisch verbunden bleibt. Die britische Nation ist den Richtern wirklich zu allertiefstem Dank verpflichtet. Ich stelle das Unschuldslamm nochmal nochmal vor, dem beinah der Pass genommen worden wäre:
    “Muslim cleric Abu Hamza al-Masri has been jailed for seven years for inciting murder and stirring up racial hatred.”
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/4644030.stm

    Und mit solchen Worten stellt er sich gern selbst vor:

    ON JEWS

    “We do not hate Jews because they hurt each other we hate them for their corruption on earth.

    A Jew cannot look a Muslim in the eye or pass him knowing they have oppressed a Muslim or some other Jew had oppressed a Muslim elsewhere.

    So nation of Mohammed must regain their dignity and this dignity would not be regained unless with blood”

    ON NON-MUSLIMS (KAFIRS)

    “Killing a Kafir who is fighting you is OK. Killing a Kafir for any reason, you can say it, it is OK - even if there is no reason for it”

    ON SUICIDE BOMBERS

    “It is not called suicide… this is called martyring, because if the only way to hurt the enemies of Islam except by taking your life for that then it is allowed”

    Genau, Cracker. Wir brauchen keine kleingeistige “leitkulturromantik”, wir brauchen mehr Abu Hamza, und seine Märtyer-Romantik. Wer grundlose Töten Ungläubiger propagiert, kann schliesslich kein schlechter Mensch sein!

  71. crackerjack schreibt am 6. November 2010 um 11:06

    @andrej

    Dir fehlt ein grundsätzliches verständniss des rechtsstaates andrej. Der rechtsstaat setzt die regeln, muß sich aber auch an diesen halten denn darauf berührt seine legimitation. Entscheidungen erfolgen aufgrund bestehenden regeln und verfahren und nicht nach leitkultur oder wertegemeinschaftliiche emotionslage oder populistische tagespolitische erwägungen.
    Das premier cameron dieser rechtsstaatliche entscheidung zwar bedauern, aber darauf keinerlei einfluß im laufenden verfahren nehmen kann oder will, ist ein gütesiegel erste klasse für das funktionieren des britischen rechtsstaates, die gewaltenteilung und eine unabhängiger justitz.
    Hamza nützt dieses system aus, aber das ist auch sein gutes recht. Anscheinend untersagt das britische system ein ausbürgerung wenn hierdurch staatenlosigkeit entsteht. Ein grundvernüftige regel weil hierdurch ein personkreis entstehen würde die weder einzig britisches recht untersteht noch abgeschoben werden kann.

    Du lehnst dieses system ab, ohne zu erklären wodurch die sie ersetzt sehn möchtest. Wer soll wann und nach welchen grundlagen entscheidungen treffen? Der könig? Die leitkulturwertegemeinschaft, also bürgerentscheid unter ausschlß der moslems? Wilders oder sarazzin? Andrej? Der rechtsstaat ist nun mal kein grabbeltisch aus den man das heraussucht was einen gerade so nach tageslaune gefällt.

  72. andrej schreibt am 6. November 2010 um 13:44

    “Ein grundvernüftige regel weil hierdurch ein personkreis entstehen würde die weder einzig britisches recht untersteht noch abgeschoben werden kann.”
    Spätestens hier wird es ja komplett blödsinnig. Gilt britisches Recht für Staatenlose in GB nicht? Dürfen die machen, was sie wollen, wo sie doch britischem Recht nicht unterstehen?
    Und was ist denn das für ein seltsames Argument, dass Hamza als Staatenloser nicht abgeschoben werden könnte? Ohne Experte in britischem Recht zu sein, Cracker, ich verwette wichtige Körperteile auf folgendes:
    Jetzt, wo er seinen britischen Pass behält, jetzt kann er ja wohl erst recht nicht abgeschoben werden.
    Ich habe übrigens nicht verlangt, die Gewaltenteilung abzuschaffen, Crackerlein. Auch wenn Du es mir noch so gern in den Mund legen willst.
    Aber Gesetze, die bekloppt sind, die wird man doch wohl noch ändern dürfen?
    Und wenn man einen Hamza nicht los werden kann, dann ist irgendwas faul mit den Gesetzen. Oder mit deren Auslegung durch die Gerichte. So nen Quatsch gibt es ja hierzulande auch:
    “Ein wegen “Ehrenmordes” verurteilter und im März aus der Haft entlassener türkischer Staatsbürger wird vorerst nicht aus Deutschland abgeschoben. Laut einem am Mittwoch vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) in Mannheim geschlossenen Rechtsvergleich darf der 1985 in Deutschland geborene Mann unter Auflagen im Land bleiben.”
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2686776_0_5123_–ehrenmord-prozess-vorerst-keine-abschiebung.html
    Klar, warum soll man sich auch von nem harmlosen Ehrenmörder trennen?
    Man fragt sich, was die Auflagen sind. Er darf bleiben, solange er nicht übertreibt, und von Ehrenmord zu Massen- oder Völkermord übergeht?

    Zurück zu Hamza: Mit seinem brit. Pass ist er ja nicht nur ein brit. Problem. Zw. Schweden und Malta, zw. Portugal und Polen müssten ihn alle Europäer willkommen heissen, wenn er denn reiselustig würde. Na, ich wette, über solche Zuzüge würde sich jedes europäische Land so richtig freuen…

  73. andrej schreibt am 6. November 2010 um 14:19

    Ich wette, Cracker, Hamsa wird jetzt den Rechtsstaat genauso dankbar sein und ihm ähnlich freundschaftliche Gefühle entgegenbringen wie dieser Herr, der seinerzeit seine demokratischen Rechte zur völligen Abschaffung der Demokratie nutzte. So wie jetzt Hamsa seine Bürgerrechte zur völligen Abschaffung von Bürgerrechten nutzen will:

    “”Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahm zu legen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freikarten und Diäten zu geben, so ist das ihre eigene Sache. Wir zerbrechen uns darüber nicht den Kopf. Uns ist jedes gesetzliche Mittel recht, den Zustand von heute zu revolutionieren.”
    J. Goebbels, 1928, s. z.B. hier:
    http://www.verfassungsschutz-mv.de/cms2/Verfassungsschutz_prod/Verfassungsschutz/content/de/Verfassungsschutz_allgemein/Entstehungsgeschichte/Erfahrungen_mit_der_Weimarer_Republik/index.jsp

    Da wird Hamsa sich wohl auch nicht den Kopf darüber zerbrechen, warum Gerichte so dumm sind, ihm nen Pass zu geben.

  74. crackerjack schreibt am 6. November 2010 um 16:00

    ….was ist denn das für ein seltsames Argument, dass Hamza als Staatenloser nicht abgeschoben werden könnte? Und wohin bitteschön? Nach staatenlosistan?? LOL.

    Hamsa wird jetzt den Rechtsstaat genauso dankbar sein und ihm ähnlich freundschaftliche Gefühle entgegenbringen wie dieser Herr, der seinerzeit seine demokratischen Rechte zur völligen Abschaffung der Demokratie nutzte. ..diese ewige hitler vergleiche sind auf dauer ermüdend. Haza, wie übrigens die islamisten insgesamt, sind in europa nirgends politisch in erscheinung getreten, geschweigen in den reichstag oder das britische parliament gegangen um sich eine mehrheit dafür zu holen die rechtstaatliche demokratie abzuschafen wie einst die nsdap. völlig andere baustelle.

  75. andrej schreibt am 6. November 2010 um 18:14

    Verzeihung, Cracker, aber wie soll man denn die Hitlervergleiche vermeiden, wenn gerade die islamistische Klientel selber so einen Narren an dem Herren gefressen hat:
    “Bei einer Demonstration gegen Israel in Wien vor wenigen Tagen sei zu beobachten gewesen: “Poster mit der Aufschrift ‘Wach auf Hitler’,”
    http://oe1.orf.at/artikel/246507
    Organisator der arabischen Zur-Schau-Stellung von Sehnsucht nach dem toten Massenmörder: SPÖ-Gemeinderat Omar al Rawi.
    Warum soll man als Islamist allzu auffällig politisch in Erscheinung treten, wenn man auch bestehende, demokratische Parteien quais als am Markt eingeführte Marke unterwandern kann?

    Ich werd dir mal ne kluge Antwort auf die dumme Frage “nach staatenlosistan?” geben. Der Rechtstaat zu dessen Retter ausgerechnet Du Dich hochstilisieren willst, sieht da folgendes vor:
    “1. — (1) Where a deportation order is in force against any person, the Secretary of State may give directions for his removal to a country or territory specified in the directions being either—
    (a)
    a country of which he is a national or citizen; or
    (b)
    a country or territory to which there is reason to believe that he will be admitted.”
    http://www.statutelaw.gov.uk/content.aspx?activeTextDocId=1578007
    Tja, Cracker, auch der Weg nach “staatenosistan” ist juristisch geregelt, wenn man will!!!

    Dass dir das Thema Hitler nicht passt, ist klar. Der war auch 1923 wegen Hochverrats verurteilt worden in D. Zu dem Zeitpunkt war Hitler auch staatenlos. Soweit ich weiss, hatt er die österreichische Staatsbürgerschaft niedergelegt. Deutscher wurde er erst Jahre später.

    Jetzt die Frage an Dich: Was wäre eigentlich gewesen, hätte man den verurteilten, staatenlosen Hochverräter Hitler 1923 nach Verbüssung seiner Haft aus Deutschland einfach ausgewiesen, was ja naheliegend gewesen wäre?

  76. crackerjack schreibt am 6. November 2010 um 21:12

    “1. — (1) Where a deportation order is in force against any person, the Secretary of State may give directions for his removal to a country or territory specified in the directions being either—
    (a)
    a country of which he is a national or citizen; or
    (b)
    a country or territory to which there is reason to believe that he will be admitted.”

    Da hamza nirgeds ausser in england national noch citizen ist und nicht davon auszugehen ist das ” he will be atmitted” irgedwo bleibt doch letzendlich nur statenlosistan ;-). Das britische rechtsystem berührt nun mal auf die unbestreitbare rechte der magna charta und nicht auf leitkulturomantische

    Die frage bleibt wo der islamismus in europa politisch in erscheinung getreten ist???? Nirgends. Als hitler systemübernahme vergleich würde ich eher geert wilders und seine pvv anführen. Ein um eine charismatische einzelperson aufgebaute populistische partei, die eine kriese ausnützt um die etablierten demokratischen parteien und den rechtsstaat als unglaubwürdig und überflü unumstrittener führungsfigur sich fremdenfeindliche strömungen und erklärt eine minderheit der bevölkerung für alles übel der gesellschaft verantwortlich, mit dem versprechen das goldene zeiten anbrechen wenn diese erst entfernt seien. klingelst?

  77. andrej schreibt am 6. November 2010 um 21:59

    Mir kommen die Tränen, Cracker. Ihr Briten könnt nen Hassprediger nicht loswerden, weil kein Land ihn haben will.
    Wie wär’s es dann, wenn Ihr ihn einfach ausliefert:
    “He was sentenced to seven years in prison after being convicted on 11 of the charges, and is now fighting attempts by the US authorities to extradite him on terror related charges. ”
    http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/terrorism-in-the-uk/8076214/Abu-Hamza-claims-removing-his-British-citizenship-would-leave-him-stateless.html
    Ihr habt ihm also, Deine Worte, die britische Staatsangehörigkeit gelassen habt, weil es so schwer ist, Staatenlose abzuschieben. Nun wirst Du gegen seine Auslieferung sein, vermute ich, weil er ja Brite ist.
    Diese Logik ist selbst für Cracker-Verhältnisse unterirdisch!

    Und, ja, Wilders ist Hitler, klar. Schon die optische Ähnlichkeit…Beide haben die gleiche Frisur, den gleichen Schnurrbart, die gleiche Vorliebe für Uniformen, beide sieht man oft auf Bildern beim gemeinsamen Tee-Trinken mit Gross-Muftis…Alles dasselbe!

  78. crackerjack schreibt am 7. November 2010 um 12:58

    @andrej

    Nun wirst Du gegen seine Auslieferung sein, vermute ich, weil er ja Brite ist. Kann mir vorstellen das er als brite in ein land wo ihn die todesstarfe droht nicht abgeschoben werden kann. Vielleicht ist dieses des pudels kern im ganzen gerangel??????????

    Und, ja, Wilders ist Hitler, klar. Schon die optische Ähnlichkeit…Beide haben die gleiche Frisur, den gleichen Schnurrbart,

    Hier gehts nicht um aüßerlichkeiten, sondern von grundsätzliches politisches vorgehen. Wilders pw ist faktisch eine einmann partei mit klare alleinige führungssanspruch des parteienführers, eine kennzeichen alle faschistische bewegungen. Wilders veunglimpft und treibt die bestehenden politischen parteien und das ganze system vor sich her mit den vorwürf die anstehende problem nicht gewachsen zu sein. Wilders nützt das rechtssystem für seine zwecke aus und setzt sie der lächerlichkeit preis. Wilders reduziert alle probleme des landes auf ein einzige ursache, der islam, die fremden, der komplot der fremden, die übernahme durch den fremden. Der wilderskult nimmt schon groteske züge an mit fanzines, jubeldvd, shirts, usw (PI, der deutsche church of wilders” ), hier mal zur rate ziehen.

    Schon erstaunlich die parrallelen zur adolf.

  79. andrej schreibt am 7. November 2010 um 20:30

    Schauen wir mal, Cracker:
    “Zwischen 1933 und 1935 stieg der Anteil der Militärausgaben am Volkseinkommen von weniger als einem Prozent auf fast zehn Prozent. Kein kapitalistischer Staat, hält der britische Wirtschaftshistoriker Adam Tooze fest, hat je in so kurzer Friedenszeit eine Umschichtung des gesamten Sozialprodukts in solchem Ausmaß vorgenommen.”
    http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecialgeschichte/d-55573715.html
    Hat man aus Holland schon vergleichbares gehört? Oder baut Wilders wenigstens Autobahnen? Hat das niederländische Parlament schon gebrannt?
    Sind die Sozialdemokraten und Kommunisten schon verhaftet?
    Ist die SA schon mit zur holländischen Ersatzpolizei erklärt worden? Moment…hat Wilders überhaupt sowas wie ne SA?
    Und, eins fällt mir da noch auf, Cracker: War Hitler nicht 1933 als Reichskanzler, also Regierungschef, gestartet? Und Wilders? Der ist was? Einfacher Abgeordneter? Was für ein bescheidener “Führer”…

  80. crackerjack schreibt am 7. November 2010 um 23:41

    @andrej

    Die paralellen der politischen vorehensweise sind leider unübersehbar. Ein einzelfigur der voribt der retter des landes vor eine feige, unfähige politische kaste zu sein. Das reduzieren der politik auf ein hauptthema; gefahr durch minderwertige volksfremde einfluße.. Hitler predigte der minderwertigkeit von rassen. wilders die minderwertigleit von kulturen und religion.

  81. Herr Hund schreibt am 19. Februar 2012 um 06:27

    Es hat sich ausgewulft - endlich und zum Glück kann ich nur sagen!
    Bleibt mir nur mir Gauck als Nachfolger zu wünschen :)

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