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Die Gegenwut

Was all die Ausgrenzungstechniker nicht begreifen, ist, daß sich das, was Sarrazin verkörpert, nicht ausgrenzen lässt. Es ist die Wut von Leuten, die es satt haben, das Mittelalter in ihre Gesellschaft, die einen langen und mühevollen Prozeß der Aufklärung hinter sich hat, zurückkehren zu sehen. Die die Einschüchterungskulissen des Islam satt haben. Die es satt haben, für ihre Angebote an Eingliederungshilfen beschimpft und ausgelacht zu werden. Die es satt haben, über terrornahe islamistische Vereine zu lesen, über Ehrenmorde, über Morddrohungen gegen Karikaturisten und Filmemacher oder zu hören, daß auf Hauptschulhöfen „du Christ!“ als Schimpfwort benutzt wird. Die wütend zur Kenntnis nehmen lesen, daß sich westliche Staatsmänner für Frauen in islamischen Ländern einsetzen müssen, weil sie dort als Ehebrecherinnen gesteinigt werden sollen. Merkwürdigerweise aber sind nun die bei uns lebenden türkischen Mitbürger – und in der SZ am Wochenende werden acht junge vorgestellt – nicht darüber empört, sondern über Sarrazins Buch.

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September 2010

Autor: Matussek | Kommentare: 32 | Print This Post Print This Post

Thema: Allgemein, Innenpolitik, Islam, Sozialdemokratisch-medialer Komplex
  1. Chaim Levinson schreibt am 5. September 2010 um 22:27

    Heute morgen hab ich diesen Text von M.M. mit großer Freude gelesen. Er hat meinen Tag eröffnet, und mit diesen Gedanken beschließe ich ihn friedlich…

    Sarrazin ist der neue Prophet des Jahrtausend. Und der bekloppte minderintelligente Wulff ist ein bescheuertes hirnfreies A*loch. Der unsere Republik erheblich beschädigt.

    Daher bin ich für die Abberufung des “Bundespräsidenten” Wulff und der “Bundeskanzlerin” Merkel.

    MfG

    Dr. Chaim Levinson M.A.

  2. crackerjack schreibt am 5. September 2010 um 23:02

    Na endlich…die debatte kommt da an wo sie eigentlcih ihren ausgang nahm und immer schon hin wollte; islamkritik. Warum diese verschlungene umwege über intergation, migration, gene, statistiken, zukunftsprognosen…?

    Nach der lehre von minderwertigen rassen (geenpools), folgt die lehre vom minderwertigen treligion und die aus ihr hervorgegangene minderwertige kultur. Fazit - Der islam ist unser unglück. Kling doch irgendwie bekannt, oder??

  3. Chaim Levinson schreibt am 6. September 2010 um 06:33

    crackerjack meint “Der islam ist unser unglück”

    Quark. Wir arbeiten - gemeinsam mit klugen Denkern wie Sarrazin - ja gerade daran, daß wir von diesem Unglück verschont bleiben.

  4. Lothar Herzog schreibt am 6. September 2010 um 07:15

    Es ist der rustikale Charme des Herrn Sarrazin der ihn für mich
    so anziehend macht. Nicht geschminkt tritt er auf. Und er verkörpert ein bisschen die
    Unbeholfenheit. Was ihn aber heraushebt aus dem Meer der geschönten
    Worthülsen. Wenn die Menschen auf der Straße besser informiert wären, würden die
    Kommentare weitaus bissiger sein.
    Seit dem Jahr 632 rennen die grausamen Barbaren gegen Europa an. Die
    Sklavenhaltung tat ihr übriges. Das Fazit aus der Geschichte müsste
    eigentlich lauten: Die wollen uns den Islam überstülpen und uns dann
    unterdrücken. Und genau diese Gefahr sieht Herr Sarrazin. Nicht als
    Einziger. Aber er hat persönlich sehr viel aufs Spiel gesetzt. Mit
    45 Jahren hätte er dies sicherlich nicht gemacht.
    Hut ab!! Glück auf Deutschland.

  5. Chaim Levinson schreibt am 6. September 2010 um 08:07

    crackerjack verleumdet Thilo Sarrazin mal wieder am 5. September 2010 um 23:02

    “Nach der lehre von minderwertigen rassen (geenpools), folgt die lehre vom minderwertigen treligion und die aus ihr hervorgegangene minderwertige kultur.” -

    So, mein Lieber, ich habe das Buch durch. Das Wort “Genpool” kommt kein einziges mal drin vor. Soviel dazu. Hier die relevanten Suchbegriffe, die Sie vielleicht interessieren:

    “Genpool” 0 x
    “Gen” 0 x
    “genetisch” 3 x (davon eins in einem Zitat von Michael Blume!)
    ————————————————————

    Ich beschränke mich aus Platzgründen auf die letzte Fundstelle. Zunächst das Zitat von Michael Blume, dann ein zweites von Hayek:

    “Blume behauptet: »In einem gewissen Sinne wächst Religiosität… auch nach Perioden der Säkularisierung immer wieder in neuen Formen nach. Sowohl durch demografisch erfolgreich adaptierte religiöse Minderheiten im Inneren wie durch (meist aus religiös-kinderreicheren Familien stammende) Zuwanderung. Und diese Befunde sind natürlich auch für die Evolutionsforschung des Menschen außerordentlich interessant, legen sie doch nahe, dass auch Religiosität als erfolgreiches, genetisch veranlagtes Merkmal evolviert sein könnte - und weiter evolviert.« (39) Und Friedrich August von Hayek, selbst ein Agnostiker, schrieb der religiösen Gesinnung einen natürlichen Selektionsvorteil zu, wenn sie Altruismus, die Existenz der Familie und Sondereigentum befördert, mithin Sachverhalte, die günstig sind für die weitere kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung.(40)”

    Soweit der Auszug aus Sarrazin (281), bitte achten Sie auf den eine Hypothese kennzeichnenden Konjunktiv im ersten Zitat und das konditionale “wenn” im zweiten.

  6. einfacher Bürger schreibt am 6. September 2010 um 08:36

    Wenn man/frau sich schon auf das dünne Eis der Religionen begeben will, dann sei daran erinnert, dass es bei den Juden nicht um Missionierung und Unterordnung geht.

  7. crackerjack schreibt am 6. September 2010 um 10:05

    @chaim

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article9255898/Moegen-Sie-keine-Tuerken-Herr-Sarrazin.html

    “Welt am Sonntag: Gibt es auch eine genetische Identität?

    Sarrazin: Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden.

    Welt am Sonntag: Wir haben also andere Gene als die Menschen hier im türkischen Café?

    Sarrazin: Sie bringen mich nicht aus der Ruhe. Ich sage meine Dinge. Bis vor wenigen Jahrzehnten spielte Einwanderung für den Genpool der europäischen Bevölkerung nur eine geringe Rolle und vollzog sich überdies sehr langsam. Drei Viertel der Ahnen der heutigen Iren und Briten waren bereits vor 7500 Jahren auf den Britischen Inseln. Es ist nämlich falsch, dass es Einwanderungsbewegungen des Ausmaßes, wie wir sie heute haben, schon immer in Europa gegeben hätte. Seit der Völkerwanderung gab es solche Verschiebungen nicht mehr. In meinem Buch rede ich zudem nicht von Türken oder Arabern, sondern von muslimischen Migranten. Diese integrieren sich überall in Europa deutlich schlechter als andere Gruppen von Migranten. Die Ursachen dafür sind nicht ethnisch, sondern liegen offenbar in der Kultur des Islam. Vergleichen Sie die Integrationserfolge von Pakistani und Indern in Großbritannien.

    Welt am Sonntag: Wer „Kultur“ sagt und „Gene“ und noch lieber „Rasse“ gesagt hätte, der muss mit Vorwürfen rechnen.

    Sarrazin: Ich bin kein Rassist.”

    Übrigens. thilo avanciert in deinen kreisen mittlerweile ja zum ersatzheiland;-). Es erscheinen immer mehr elemente eine ersatzreligion. Der von den unglaübigen, unwissenden gekreuzigte mit seine heilsbotschaft der erlösung den es zu verteidigen gilt. Der glaubenssatz von islam als antichrist. Das “buch” welches in talmundmanier von den glaübigen gewältzt, untersucht, kommentiert und intepretiert wird. Seht her, denn der heiland ist da. Tut büße und kehret um, denn das ende ist nah. Amen!

  8. quer schreibt am 6. September 2010 um 10:20

    “Der islam ist unser unglück.”

    Endlich mal einer, der unumwunden Klartext redet. Wurde ja mal Zeit!

  9. Benno schreibt am 6. September 2010 um 11:58

    Der nachfolgende Kommentar, das wird nicht gleich deutlich, bezieht sich auf einen vorangegangenen Kommentar vom 5. September 2010 um 23:02, JS.

    “Nach der lehre von minderwertigen rassen (geenpools), folgt die lehre vom minderwertigen treligion und die aus ihr hervorgegangene minderwertige kultur. Fazit - Der islam ist unser unglück. Kling doch irgendwie bekannt, oder??”

    Ach wissen Sie, so langsam habe ich das Gefühl, daß Sie dafür bezahlt werden. Vielleicht geht Ihnen ja eines fernen Tages - obwohl ich nicht glaube, daß es Grund zur Hoffnung gibt - ein Licht auf ob Ihrer fundamentalistischen Art zu argumentieren. Obwohl ich mir noch nicht sicher bin, ob man das lediglich als politischen Fundamentalismus oder schon als - und das dürfen Sie durchaus im medizinisch-psychologischen Sinne der Beschreibung eines mentalen Krankheitsbildes verstehen - extreme Realitätsverleugnung bezeichnen sollte.

    Aber zurück zur Gehaltslistenvermutung.

    Also, jetzt mal Hand auf´s Herz: wer bezahlt Sie dafür, statt sachlicher Argumente pausenlos alles, was sich einfach nicht in Ihr Weltbild pressen lassen will, umgehend in die Nazi-Ecke zu stellen?
    Sie scheinen in diesen Abschnitt der deutschen Geschichte ja richtig verliebt zu sein. Möglicherweise erklärt sich diese Obsession ja auch durch gewisse Ähnlichkeiten in der Borniertheit und Ignoranz der Argumentationen.

    Am besten ich sage es nochmal etwas deutlicher: sie machen auf mich den Eindruck eines psychisch labilen Menschen, der unter KEINEN Umständen auch nur den leisesten Zweifel an seinem auf geradezu hysterische Art ideologisch verblendeten Weltbild zulassen will.

    Aaaah, jetzt hab ich´s: sie arbeiten für den Tagesspiegel, richtig?

  10. crackerjack schreibt am 6. September 2010 um 13:38

    Benno

    Aaaah, jetzt hab ich´s: sie arbeiten für den Tagesspiegel, richtig?

    Zuviel der ehre benno. Den ganzen tag auf blogs herumturnen kann ich mir z.zt nur leisten weil ich mich von eine schweren karnkheit zuhause erhole. Adereseits habe ich einen migrationshintergrund (kein moslem, religion geht mir sowieso am arsc+ vorbei)), solidarisere mich aber zu 100% mit allen mitmigranten die von sarrazin pauschal verunglimpft wurden. Eine deutsche oder europäische kulturelle/genetische überlegenheit lehne ich mit hinweiß auf die abscheuliche holocaust, genocid oder kolonialgeschichte des kontinents ab. Wer die halbe welt kolonialisiert, ganze kontinente entvölkert und seine eigene minderheiten in den gaskammer schickte sollte den ball doch eher flach halten wenns um werte geht.

  11. Chaim Levinson schreibt am 6. September 2010 um 13:46

    crackerjack schreibt am 6. September 2010 um 10:05 und bezieht sich auf das Interview mit der Welt.

    Sehen sie, das ist eines der Probleme in der Diskussion um Sarrazin. Als Wissenschaftler gehe ich gern zum Primärtext, das ist Sarrazins Buch. In dem Gespräch hat der WamS-Redakteuer ersichtlich in eine bestimmte Richtung “gedrückt”, und Sarrazin hat sich hier zu nicht ganz ausgereiften Formulierungen hinreißen lassen.

    Es ist nicht mein Job, ihn hier in Schutz zu nehmen, er ist alt genug und kann sich selbst verantworten und verteidigen; aber es dürfte bekannt sein, wie rhetorischer Druck durch Fragetechnik ganz leicht das gewünschte Ergebnis produziert, das kann man am oben zitierten Ausschnitt recht gut sehen.

    Ich traue Ihnen aber zu, daß Sie das inzwischen verstanden haben, wie das mit den genetischen Gemeinsamkeiten unter Juden denn nun ist. Vielleicht könnte man dann mal zum wesentlichen des Buches kommen?

  12. crackerjack schreibt am 6. September 2010 um 15:13

    @chaim

    “In dem Gespräch hat der WamS-Redakteuer ersichtlich in eine bestimmte Richtung “gedrückt”, und Sarrazin hat sich hier zu nicht ganz ausgereiften Formulierungen hinreißen lassen”. Nein, der redaktuer hat das getan was alle gute redaktuere machen sollte: den sachverhalt auf dem grund gehen. Sind gewisse migrantengruppen nicht integrierfähig, wie sarrazin behauptet, kann man erwarten das er hierfür einen grund nennt. Dieses hat er getan.

    “Vielleicht könnte man dann mal zum wesentlichen des Buches kommen?”

    gerne…..: Deutschland hat ein integrationsproblem mit migranten. Was daran neu sein soll ist mir nicht klar. Das thema beherrscht die medien seit jahren. Einzig neu ist thilos these vom minderwertige gene, kulturen und religion.

  13. Chaim Levinson schreibt am 6. September 2010 um 16:44

    crackerjack schreibt am 6. September 2010 um 15:13

    “Nein, der redaktuer hat das getan was alle gute redaktuere machen sollte: den sachverhalt auf dem grund gehen.” -

    Genau das hat er bzw. sie (Andrea Seibel, H. Schuhmacher u. J. Fahrun) eben gerade nicht getan, er/sie hat nicht gefragt oder hat einen Grund ausgeleuchtet oder wenigstens inttelligent provoziert, ganz im Gegenteil. Die Fragen sind die eines trotzigen Kindes. Sie erfragen vermeintlich etwas, was Sarrazin dementiert, aber gehen weiter so vor, als habe er es bestätigt. Dabei hat er es doch verneint:

    Welt am Sonntag: “Wer „Kultur“ sagt und „Gene“ und noch lieber „Rasse“ gesagt hätte, der muss mit Vorwürfen rechnen.”

    An diesem Muster wird sehr schön deutlich, wie dumm-kleingeistig die Zeitung das Interview geführt hat: mit Unterstellungen. Sarrazin ist einfach viel zu nett und er ist viel zu ruhig geblieben, Friedman hätte sie an die Wand genagelt bei einer solchen bescheuerten Fragerei, ich übrigens auch.

    Das Muster dieser inquisitorischen Befragung kommt klar in der Überschrift zum Ausdruck: “Mögen Sie keine Türken, Herr Sarrazin?” - Dabei war genau das im Text weiter unten ganz anders aufgelöst worden:

    Welt am Sonntag: “Man könnte aber auch herauslesen, dass Sie keine Türken mögen.”
    Sarrazin: “Dann haben Sie das Buch nicht richtig gelesen. (…)”

    Davon darf man ausgehen. Oder wenn, haben sie es nicht verstanden, die verehrte Kollegin und die beiden Kollegen von der Welt… - warum sich Sarrazin übrigens auf die drei-gegen-einen-Situation (und das dann noch in einem türkischen Lokal!) eingelassen hat, ist mir ein Rätsel. So was macht man nicht. Das war unklug, denn die wollten ihm doch nur das Wort im Mund herumdrehen, quod erat demonstrandum…

  14. Chaim Levinson schreibt am 6. September 2010 um 17:31

    crackerjack schreibt am 6. September 2010 um 15:13 “Sind gewisse migrantengruppen nicht integrierfähig, wie sarrazin behauptet, kann man erwarten das er hierfür einen grund nennt. Dieses hat er getan.”

    Richtig, das hat er getan, und davon handelt sein Buch: der Grund ist der “Geist” des Mohammedkults, denn nur dessen Angehörige haben und machen in ganz Europa Probleme mit der Integration. Das hat mit Genen recht wenig zu tun, denn christliche Araber oder atheistische Türken haben und machen keine Probleme. Buddhistische Thais und hinduistische Inder auch nicht. - Na, klingelt’s?

    im übrigen geht es nicht um “integrierfähig”, sondern um “integrationsfähig” - verstehen Sie den Unterschied? Das erste Wort macht die Migranten zum Objekt, das zweite beschreibt sie als Subjekt, und genau das sind sie ja auch. Es ist nämlich ihr Job, sich zu integrieren, nicht unser Job, sie zu integrieren.

  15. crackerjack schreibt am 6. September 2010 um 17:31

    @chaim

    tilo hat sein weltbild schon letztes jahr, mit sein juden=15% geschwafel verraten. Das die spd ihn damals nict an die luft setzte habe ich nie verstanden.
    .

  16. Chaim Levinson schreibt am 6. September 2010 um 17:57

    Ja, genau, eigentlich sind es nämlich mindestens 25%, stimmt’s?

  17. crackerjack schreibt am 6. September 2010 um 20:41

    Das gegenwärtige israelische kabinet beweißt die unhaltbarkeit von sarrazins these zur genüge ;-)

  18. Chaim Levinson schreibt am 6. September 2010 um 22:48

    Netter Versuch, aber nicht so ganz überzeugend. Probieren Sie es nochmal, vielleicht diesmal mit einem intelligenten Beitrag?

  19. crackerjack schreibt am 7. September 2010 um 00:29

    @chaim

    Angriffe gegen westerwelle bezüglich israel sind noch weniger überzeugend, bedenkt man wer in israel das aussenamt bekleidet.

    Intelligent genung?

  20. Benno schreibt am 7. September 2010 um 19:48

    “Das gegenwärtige israelische kabinet beweißt die unhaltbarkeit von sarrazins these zur genüge”

    Erstens: beweist, nicht beweißt. Für Sie mag das kleinkariert sein, aber so langsam bin ich - übrigens nicht nur bei Ihnen, keine Sorge, es ist ja ein flächendeckende Phänomen - den Sprachmord im Internet langsam leid. “Eigendlich” statt “Eigentlich”, “irgentwie” statt “irgendwie”, “die meißten” statt “die meisten”, “Gelabbere” statt “Gelabere”, Groß- und Kleinschreibung adé, die Liste ist endlos …
    Zumindest bei manchen Leuten habe ich den Verdacht, daß, pardon für den Sarkasmus, Islamunterricht wohl wirklich besser wäre als Deutschunterricht. Wer weiß, vielleicht schreiben die Rechtschreibschwachen unseres Landes, die während der Grundschulzeit offensichtlich krank waren oder vielleicht noch nie ein Buch oder eine Zeitung etc. in der Hand hatten, ja wenigstens Arabisch gut.

    Aber zurück zum Thema: und wieder einmal fallen Sie durch äußerst sachliche und differenzierte Kommentare auf …

    Ich will wirklich nicht persönlich werden - falls den Verantwortlichen dieses Blogs dieser Kommentar meinerseits nicht paßt, können Sie ihn ja löschen - aber ich frage mich langsam, ob sie eventuell zuviel Zeit haben? Falls ja, darf ich Ihnen dann den wirklich nur gut gemeinten Vorschlag machen, daß sie die überschüssige Zeit dazu nutzen, sich zu informieren und weiterzubilden, statt

    1. Pausenlos unsere bundesdeutsche Gegenwart zur NS-Vergangenheit verklären zu wollen, indem Sie jeden, der nicht ihrer Meinung ist, umgehend im braunen Sumpf verorten;

    2. Komplexe internationale politische Zusammenhänge auf eine Art zu simplifizieren und infantilisieren, wie sonst nur Frau Künast.

    Ich wäre Ihnen wirklich wahnsinnig dankbar, wenn Sie das hinbekämen.

    Liebe Grüße :-)

  21. susi bibelmaus schreibt am 7. September 2010 um 20:35

    Also Benno…

    Dir ist bei all der “Berichtigung” sicher entfallen, dass(ß) das “dass” auch statt einem ß mit doppelt ss geschrieben werden kann oder darf!

    Also schön auf dem Teppich bleiben und die Tastatur nicht aus dem Auge lassen. Susi

  22. crackerjack schreibt am 7. September 2010 um 22:50

    @benno

    Ich frage mich nur, so weit mein deutsch reicht, warum hier jede aüsserung unseren gegenwärtiger bundesdeutsche aussenministers bezüglich israel eine eingehende politically correct analyse unterzogen wird, währen die wöchentliche rassistische, ethnische saüberungs rethorik des israelischen aussenministers liebermann keinerlei beachtung finden. Eigenartig für ein deutschen blog, oder nicht?

  23. Chaim Levinson schreibt am 8. September 2010 um 06:54

    off topic @ susi bibelmaus: die Schlechtschreibreform jener unsäglichen KMK ist nicht verbindlich, ich halte es auch für wichtig, daß(!) man weiterhin “daß” schreiben darf.

    @crackerjack: Sie sprengen das Thema, aber nun gut, auch Ihr Topf soll seinen Deckel bekommen. Daher darf ich Sie gerne wissen lassen, daß m.E. der gegenwärtige Außenminister Israels zu den besten gehört, die dieses Amt je innehatten… - was ich von Herrn Westerwelle so nicht behaupten möchte…

    Wenn Sie ein bißchen Ihre Kenntnisse über das “rassistische” Israel aufbessern möchten, dann lesen Sie doch bitte dort weiter:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/kultur_die_keiner_will/

    http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2009/02/die-darfuris-von-zichron-yaakov-teil-1.html

  24. crackerjack schreibt am 8. September 2010 um 09:55
  25. Bowman2062 schreibt am 8. September 2010 um 14:24

    Wut (lat. Furor) ist nicht die richtige Bezeichnung für das was gerade im Volke gärt und brodelt. Es ist Zorn (lat. ira) altertümlich auch Ingrimm genannt. Plannvollee, lange aufbewarter Zorn. Keine blinde Wut, kein Furor Germanicus sondern eiskalter Zorn der ein Ventil sucht. Da wird nicht alles kurz und klein geschlagen wie es sich die Politiker so gerne wünschen, damit sie anschließenden die Wütenden als Barbaren abklassifizieren können. Es ist Zorn. Zorn solcher Art wie ihn Julius Caesar in seiner unglaublichen Überheblichkleit heraufbeschwor in den Iden den März. Es ist der selbe Zorn den eine überhebliche Klasse am 14. Juli 1789 erntete. Wie schrieb es das Wall Street Journal?

    Sarrazin, for better or worse, has outted a festering issue that Germany’s political class will have to take on before it’s hijacked by fringe groups. For the moment, Mr. Wulff is caught in a Ceausescu moment as he stands before the country and sees nobody waving back.

  26. Chaim Levinson schreibt am 8. September 2010 um 17:34

    “Ingrimm” gefällt mir. Eine schöne sprachliche Betrachtung übrigens.

  27. Bowman2062 schreibt am 8. September 2010 um 20:28

    Habe gerade Inquisitor Merkel mit gespaltener Zunge sprechen hören. Preisverleihung an Kurt Westergaard.

    Meinungsfreiheit zum Nulltarif. Eine Rede so triefend vor Islam-Appeasement das sie sich mit Saugnäpfen ans Podium haften mußte. Letzte Woche bläst sie zum MSM-Autodafé auf Sarrazin und Heute laienschauspielert sie den Verteidiger der Meinungsfreiheit. Für wie bescheuert hält uns diese FdJ-Sprechblase?

    Treten sie zurück Frau Merkel .. und nehmen sie ihr präsidiales Winklement gleich mit. Nehmen sie ihre CDU und den Haufen der anderen Parteien, jene vor Selbstegechtigkeit triefenden 68iger Aus- und Nachgeburten mit. Wohin. Egal wohin. Bloß weg. Weit weg. Ihr Anblick ist eine optische Körperverletzung und ihre Geseier Hirnfolter. In meinem und im Namen aller meiner Freunde, Verwandten und Bekannten … geht! Wir haben Euch satt. So unsäglich satt.

  28. michael bender 70372 schreibt am 9. September 2010 um 01:49

    Hallo,

    Liebes Forum,

    ernsthaft, es wird zu viel Wind gemacht um meinen genossen Thilo.

    Er ist unbestritten ein kluger Kopf, und gerade deswegen hätte er nicht so prvozieren dürfen, denn damit macht er sich angreifbar, und damit auch seine Analysen.

    Maßstab für das Zusammenleben hier ist das Grundgsesetz.

    But it takes to to Tango.

    Der Staat, oder die Gesellschaft muss den neuen Mitbürgern die Werte des GG vermitteln, und diese müssen die Werte auch annehmen.
    Wenn klar ist, dass der neue Mitbürger diese Werte nicht annehmen will, dann muss er/sie wieder nach Hause geschickt werden.
    Aber erstmal sind wir in der Bringschuld, dass wir den neuen Deutschen, dass Gefühl geben, dass Sie hier willkommen sind. Ansonsten scheitert jede Integration.

    Was die Generation der Einwanderer betrifft, die seit 20 Jahren hier sind, gibt es entweder die Sarkozy Lösung, also alle raus, und zwar zur Not mit Gewalt, oder wir richten uns darauf ein, dass es einen Prozentsatz an Menachen gibt, die in einer Parallelgesellscahft leben.
    Diese Entscheidung müssen wir fällen.

    Aber wir sollten auch über andere Sachen diskutieren. z.B. die neue Energiepoltik der Bundesregierung. Das isr genauso wichtig.

    Wir werden schon nicht alle mit dem Kopftuch rumlaufen müssen, da sollten wir uns keine Sorgen machen,(fertlität hin oder her) so lange wir mit Selbstbewusstsein, für die Werte der Verfassung werben.

    Ciao

  29. einfacher Bürger schreibt am 9. September 2010 um 10:52

    Ohne Provokation geht es in einer Gesellschaft der Selbstgerechtigkeit und Selbstgefälligkeit nicht. Außerdem darf es kein weiterso mit den Verfassungsfeinden geben. Das Problem kostet jetzt neben eine Vielzahl von Straftaten schon jetzt 100 Mrd. Da reicht es nicht den Bundesimmigrationsbericht in seichte Lyrik zu fassen

  30. crackerjack schreibt am 10. September 2010 um 10:22

    @einfacher bürger

    Das Problem kostet jetzt neben eine Vielzahl von Straftaten schon jetzt 100 Mrd. ???? steht wo?

    Die finanzkriese hat hunderte von milliarden gekostet, ausgelöst durch die genpool “elite” um sarrazin und seine bänker. thilo ist/war übrigens in der bundesbank, die oberaufsicht der bafin, welche die finanzmärkte beaufsichtigen sollte. Vielleich hätte es sich weniger mit kopftuchmädchen, aber dafür mehr mit der kontrolle der finanzmafia beschäftigen sollen. Uns wäre die schwerste kriese seit bestehen der republik erspart geblieben.

  31. Chaim Levinson schreibt am 14. Oktober 2010 um 21:11

    Auf jeden Fall sollte man nicht vergessen, daß 40% der Hartz-IV-Genießer Ausländer sind. Die Zahl stammt von REGIERUNGonline aus dem Februar 2010, und sie schließt - Migrationshintergrund! - auch diejenigen Paß-”Deutschen” ein, die eigentlich Türken und Araber sind.

    Vierzig Prozent! Eine echte Bereicherung unserer Kultur… :(
    Man gönnt sich ja sonst nichts.

  32. andrej schreibt am 15. Oktober 2010 um 12:18

    @Chaim: Sie wissen ja, es ist politisch sehr korrekt und in Mode, auf nachwachsende Rohstoffe umzustellen. Der Rohstoff für die Sozialindustrie ist aber ja nun definitiv ein nachwachsender Rohstoff. Und kann zudem im eigenen Lande angebaut werden. Das ist ökologisch, spart es doch den Transport um den Globus.
    Fragt sich nur, ob wir uns irgendwann den Allerwertesten abfrieren dürfen, weil die Volkswirtschaft nichts mehr produziert, was irgendwer haben will, oder ob z.B. die OPEC Öl auch für Integrationskurse und Sozialarbeit verkauft statt für harte Währung.

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