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Von Libyern lernen

Dr. Ali Abdussalam Treki

Dr. Ali Abdussalam Treki

Die Vereinten Nationen, diese Wiege der Menschenrechte, ist sich selber treu geblieben. Libyen ist in den Menschenrechtsrat der UNO gewählt worden. Es votierten 155 der 188 vertreten Mitgliedsstaaten in geheimer Abstimmung für das Land, also immerhin 82.4 %. Damit dürfte dieser Affenstall seiner selbstgewählten Hauptaufgabe, Israel anzuprangern, noch besser gerecht werden können. Vermutlich bekommt die neue libysche Delegation dabei Unterstützung von Dr. Ali Abdussalam Treki, dem aktuellen Vorsitzenden der UN-Generalversammlung.

Dr. Treki bringt, wie die UN in der verlinkten Biographie feststellen, „ein ausserordentliches Fachwissen über UN-Angelegenheiten“ mit. Und nicht nur das. Sondern auch ein überdurchschnittliches Urteilsvermögen. So hat er gleich bei der Eröffnung der 64. Sitzung der UN-Generalversammlung im Rahmen einer Pressekonferenz interessante Einsichten zur Homosexualität geäußert. Auf die Frage nach einer UN-Resolution zu deren Entkriminalisierung nannte Treki dies eine „sehr sensible, sehr heikle“ Sache. Wer könnte ihm da widersprechen? Weiter erklärte der hohe UN-Funktionär:

„Als Muslim bin ich nicht dafür [Homosexualität zu entkriminalisieren]. In den meisten Ländern wird diese Praxis nicht akzeptiert. Ich bin ebenfalls absolut dagegen. Ich denke, dass es weder von unserer Religion noch von unseren Traditionen her akzeptiert werden kann… Einige Länder gestatten dies und glauben, dies sei so etwas wie Demokratie. Das denke ich nicht“.

Am 10. April meldete sich der Vorsitzende der UN-Generalversammlung im syrischen Fernsehen mit weiteren Einsichten zu Wort. Diesmal zum Gaza-Konflikt und Israel.

„Die Belagerung von Gaza ist eine Schande für die gesamte internationale Gemeinschaft. Die Lager sind schlimmer als die Lager der Nazis in der Vergangenheit. Die Welt muss ihrer Verantwortung gerecht werden.“

Mit dem letzten Satz aus dem Zitat hat der senile Juden- und Homosexuellenhasser sicher ins Schwarze getroffen.

© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2010

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Mai 2010

Autor: Steinhöfel | Kommentare: 3 | Print This Post Print This Post

Thema: Islam, Naher und Mittlerer Osten, Terrorsponsoren
  1. andrej schreibt am 18. Mai 2010 um 13:12

    Wenn irgendjemand in diesem Land aus dem Politik- oder Pressezirkus sowas wie “Balls” hätte, um es mal mit O. Kahn zu sagen, dann hätte er/sie spätestens bei dieser Schlagzeile eine Austrittsdiskussion angestossen:

    “A United Nations forum on Thursday passed a resolution condemning “defamation of religion” as a human rights violation, despite wide concerns that it could be used to justify curbs on free speech in Muslim countries.”
    http://www.reuters.com/article/idUSTRE52P60220090326

    Bei Lichte betrachtet hat die Bundesrepublik ihre besten Jahre VOR dem UN-Beitritt 73 gehabt, und auch Otto-Normal-Schweizer hat wahrscheinlich bis 2002 die UNO nie wirklich vermisst.

    Für 169,55 Mio. US-Dollar* Mitgliedsbeitrag muß man sich zum Dank anhören, dass man gegen die Menschenrechte verstößt, weil man Meinungsfreiheit garantiert.
    Absurden Schwachsinn gibt’s bei RTL II und Co. billiger.

    *http://www.dgvn.de/news.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=344&tx_ttnews[backPid]=10&cHash=f7c52868e2

  2. Michael Bender 70372 schreibt am 3. Juni 2010 um 17:32

    Mensch Herr Steinhöfel,

    da überschlagen sich in der Republik die Ereignisse, rücktritt Koch, Rücktritt Köhler, Röslers scheitern der Kopfpauschale, schließlich der israelische Angriff auf ein Hilfsgüterkonvoi, und ihr letzter Blog befasst sich mit Libyen. Hat es Ihnen die Sprache verschlagen.

    Oder machen Sie jetzt auch den Köhler und ziehen sich zurück, wenn es mal ein bisschen stürmischer wird ?

    Ciao
    Michael

  3. max schreibt am 6. Juni 2010 um 02:27

    I woass ja ned, aber schlafens oagentlich, Meister Steinhöfel??? Oder ist ihr Blog geschlossen? Haben Sie Ferien? Oder gehn Ihnen die Vorkommnisse mit den linksextremen und den islamischen Gutis vor Gaza am Arsch vorbei?

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