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Si vis pacem, para bellum
„Wenn du Frieden willst, bereite Dich zum Krieg“. Obamas neue Doktrin zum Einsatz der US-Atomwaffen, erklärt in der „Nuclear Posture Review“, ist ein Dokument von Naivität, Verantwortungslosigkeit und Eitelkeit. Zu einer Zeit, in der Russland und China aufrüsten und Nordkorea und der Iran nach Atomwaffen streben, erklärt Obama, eitler Pfau der er ist, er wolle mit seiner neuen Doktrin ein „Beispiel“ für andere Länder geben. Die USA würden zukünftig auch dann auf den Einsatz von Nuklearwaffen verzichten, wenn sie zuvor von einem Staat, der keine Kernwaffen besitzt und dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten ist, mit chemischen oder biologischen Massenvernichtungswaffen angegriffen würden.
Dies klingt wie ein Auszug aus dem Handbuch für Schurkenstaaten. Wie eine Anleitung, sich möglichst umgehend auf die Produktion von chemischen und biologischen Massenvernichtungswaffen zu verlegen, um das Risiko eines atomaren Gegenschlages der USA auszuschliessen.
Obama glaubt offenbar, durch die Reduzierung der US-Atomwaffen, durch zu unterlassende Modernisierung und Transparenz bezüglich der Einsatzregeln Verbrecherstaaten zu Wohlverhalten bewegen zu können. Reine Fantasie, pubertäres Wunschdenken. Frieden durch Appeasement?
Der nukleare Abwehrschirm der USA gewährt die Sicherheit von etwa 30 Staaten. Werden diese sich jetzt selbst auf die Entwicklung von Nuklearwaffen verlegen ? Tritt dies womöglich zu den mutmaßlichen Bestrebungen von Saudi-Arabien, der Golfstaaten, der Türkei hinzu, die einen nuklearen Iran fürchten. Führt dies eher zu Proliferation als zu deren – gewünschten – Gegenteil ? Die Unsicherheit darüber, ob bei einem Angriff auf die USA oder ihre Verbündeten mit einer apokalyptischen Antwort zu rechnen war, hat(te) fraglos enorme Abschreckungswirkung. Egal, ob die Furcht begründet war. Diese Sicherheit unterminiert Obama, ohne irgendeine Gegenleistung zu erhalten.
So lange Nuklearwaffen existieren, müssen die USA die modernsten und effektivsten dieser Waffen und weiterhin ein Raketenabwehrsystem besitzen. Das US-Arsenal hat die Aggression totalitärer Staaten über sechs Jahrzehnte in Schach gehalten. Pazifismus, Appeasement und Signale der Schwäche erhöhen lediglich das Risiko kriegerischer Konflikte.
“Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen.” – Sunzi, Die Kunst des Krieges, Kapitel III. Aber Obama hat weder diesen Philosophen verstanden, noch Vegetius. Wahrscheinlich kennt er sie gar nicht.
© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2010
Update: Siehe auch den am 09.04.2010 u.a. in der “Washington Post” erschienenen Artikel von Charles Krauthammer: “This administration seems to believe that by restricting retaliatory threats and by downplaying our reliance on nuclear weapons, it is discouraging proliferation. But the opposite is true.”
Update 2: Fifty-five percent (55%) of U.S. voters oppose President Obama’s new policy prohibiting the use of nuclear weapons in response to chemical or biological attacks on the United States.
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Autor: Steinhöfel | Kommentare: 37 |
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Barack Hussein Obama sollte die US-Atomwaffen verschrotten und ein militärisches Bündnis mit dem Iran abschließen.
Im Irakkrieg in den 90ern waren die Irakis seinerzeit sehr in Versuchung, zumindestens chemische und auch biologische Waffen gegen die US-Truppen einzusetzen.
Die seinerzeit von amerikanischer Seite glaubhaft vorgebrachte Ankündigung, dann im Gegenschlag Atomwaffen einzusetzen, habe dann jedoch die irakische Militärführung von derlei Ideen abgehalten.
Dies wurde bereits vor ca. 17 Jahren in einer deutschen Talkshow von ehemaligen irakischen Militärs offenbart, dass man die amerikanische Drohung damals sehr ernst genommen habe.
Abschreckung funktioniert nur durch Glaubwürdigkeit - entstehen erst einmal Zweifel an dem unbedingten Willen, in einem militärischen Konflikt notfalls auch bis zum Äußersten zu gehen, dann steigt die Wahrscheinlichkeit einer Auseinandersetzung beträchtlich, eben weil von Seiten des Aggressors nicht mehr damit gerechnet werden muß, dass tatsaechlich der Vernichtungsschlag erfolgt.
Potentaten wie Hitler oder Saddam handeln - bei aller Verrücktheit - oftmals erstaunlich rational - das westliche Appeasement erweckte in Hitler, der Westen sei schwach und dekadent und kriegsunwillig - er wurde letztlich dazu ermuntert, den Bogen zu überspannen.
Ebenso hat Saddam Hussein damals zweifellos nicht damit gerechnet, dass sich die USA und andere Staaten tatsaechlich militaerisch fuer die Befreiung Kuwaits engagieren wuerden.
Und in Sizilien weiß jeder, daß Vereinbarungen, die mit gewissen Kreisen geschlossen werden, unbedingt einzuhalten sind - es sind dort sicher nicht die Gerichte, vor denen man sich fürchtet.
Glaubwürdigkeit ist die Grundlage jeder erfolgreichen Abschreckung - nur wenn ich als Aggressor davon ausgehen muss, dass mein Gegner verrückt genug ist, grundsätzlich noch einen draufzusetzen, nur dann erkenne ich, dass ein Angriff sinnlos, weil nicht erfolgversprechend ist.
diese neue doktrin wird keinerlei auswirkung auf die planungen von schurkenstaaten haben.
das ziel ist die a-bombe, die unantastbarkeit des jeweiligen regimes.
Ist Obama ein Ehrenmann? Wird diese Selbstverpflichtung für die Dauer seiner Amtszeit gültig sein?
Was sein Nachfolger im Amt als Nukleardoktrin anordnet, steht ja auf einem ganz anderen Blatt. Unter Carter waren die Schlachtschiffe der Iowa-Klasse stillgelegt, unter Reagan waren sie reaktiviert und haben Ziele im Libanon unter Feuer genommen.
Das Wissen um die Herstellung von Atomwaffen ist mit Obamas Schritt ja keineswegs vergessen. Es ruht nur. Und Obama weiß das auch.
Obama non modo parat bella, sed etiam gerat illa. Gefangene werden nicht mehr gemacht, Guantanamo ist überflüssig. Die Verdächtigen im Irak oder in Afghanistan/ Pakistan werden mit Drohnenfeuer gleich abgeknallt. Change.
Die Nukleardoktrinsreform ist ein Zugeständnis an diejenigen, die sich von ihm Change erhofft haben und bisher zuwenig davon gesehen haben. Dieses Zugeständnis ist billig und wohlfeil. Die genz große Keule ist mit pompöser Geste beiseite gelegt, aber bleibt in Reichweite.
Ein weiterer Akt in einem billigen Schauspiel mit einem billigen Hauptdarsteller.
Ein schwierige Frage, die der Abschreckung, ähnlich wie in Israel.
Allerdings sehe ich eher die Kriegsgefahr von den USA ausgehen, wenn man sich die Kampfhandlungen der letzten Jahrzehnte anschaut.
Ich finde es einen Schritt in die richtige Richtung, obwohl Obama nun wahrlich keinen riesigen Fortschritt für die USA bedeutet.
Eine Supernachricht für Europa und insbesondere für Deutschland.
1. Bei ein Nuclearkonflikt zwischen der USA und Russland würde das europäische Kontinent völlig vernichtet werden. Je vertrauunsvoller die Zusammenarbeit zwischen USA und Russen desto besser für uns. Dabei ist nicht Putin meine größte Sorge, sondern ein USA unter Palin oder ein Israel unter Schas. Putin ist ein intelligenter berechenbare Machpolitiker, Palin und Schas sind einfach gestrickte, religiös geschädigte Wirrköpfe.
2.Offenscihtlich ist das sogenannte “Raketenabwehrschirm”, welche die Bush Looneys mit Hilfe einige ihre “New Europe” Vassallen an der europäische Bevölkerung vorbei uns aufs Auge drücken wollten, endgültig vom Tisch. Ein guter Tag für uns.
Ich teile die Auffassung, dass die Einschränkung der Verwendung der Atom-Waffen keine effetive Wirkungen auf den “Weltfrieden” haben wird. Es ist reine Kosmetik. Die Bestände werden von einer sinnlos großen Zahl auf immerhin noch beachtlich 1500 Sprengköpfe reduziert - eine Kostenfrage.
Die Obama-Doktrin ist mit dem nächsten Präsidenten sofort revidierbar. Daher sehe ich kein Problem darin. Marketingfachleute würden den Imageeffekt hervorheben. Obama geht die Sache aktiv an. Er gibt wenig auf, kann jedoch viel Lob unter den “Gutmenschen” ernten. Das Vernichtungspotential bleibt erhalten.
@cracker:
komisch, dass in europa keine jubelorgien ausgebrochen sind. könnte daran liegen, dass bei realistischer betrachung ein bewaffneter atomarer konflikt zw. russland und den usa so wahrscheinlich ist wie der uebertritt von al quaeda in die heilsarmee!
@andrej
ich meine, den triefenden sabber einiger meinungsmacher gesehen zu haben…
nunja, und was crackers “raketenschirm” betrifft, so ranken sich darum mittlerweile mehr mythen als um akw’s…
@andrej…
nochmal, weniger Bild lesen, das hilft.
Jubel gab’s keinen. Dafür aber national und international durchweg Lob, Annerkennung und Erleichterung dafür das die Atom Supermächte sich endlich wieder zusammensetzen und ernsthaft über eine reduzierung ihre Nuclearwaffen verhandeln statt eine neue, völlig unnötige, Spirale des Overkills anzufangen.
Ablehnung gab’s einzig aus aus zwei Richtungen. Die US Republikanische Neocons, und Israel’s Likud/Religiös/Nationalistische pressure groups.
Anscheinend gibts doch Gruppen die eine weltweite Atom standoff als wünschenswert und für ihre Zwecke als vorteilhaft betrachten.
Si vis pacem, para bellum - was nützt das schönste Latein, wenn es meilenweit an der Realität vorbeischrammt?
Da ein potentieller Angriff mit chem. o. biol. Waffen (wenn überhaupt)eben nicht mit einer Interkontinentalrakete sondern von fünf Typen mit ” südländischen Teint” ( würde man bei uns sagen) in einem geklauten Pick-Up verübt werden würde und man angesichts eines staatenlosen, in Deutschland geboren Syrers mit jemenitischer Mutter kaum alle drei Länder nuklear von der Landkarte radieren würde, gönnt sich B.O. eine schlichte Anpassung der offiziellen Politik an die Praxis.
Ganz abgesehen von der Tatsache, daß, wäre im Weißen Haus ein Brief mit Milzbrandbakterien und dem Absender ” Kim Jong Il, Pjöngyang” engeflattert, noch nicht mal der alte George W. ernsthaft erwogen hätte, die Steinzeit - Metropole zu atomisieren.
Was besagten Kim immer klar war - Hunde die bellen, beißen nicht.
Und fürs Protokoll: Obama-Bashing aus Prinzip i s t genauso behämmert, wie Bush-Bashing aus Prinzip w a r.
@cracker
um da mal mitzumischen:
es besteht keine veranlassung zum “nuclear overkill”. dies ist ein anachronismus des “kalten krieges” bzw. die militärische strategie beider seiten. die voraussetzungen hierfür sind einfach nicht mehr gegeben.
man entledigt sich lediglich einer politischen wie auch technologischen altlast. technologisch in dem sinne, dass auch nuklearwaffen ausrangiert werden müssen. ungeachtet dessen, dass moderne atomare sprengkörper ein vielfaches an der “kritischen masse” übersteigen, die zur kettenreaktion benötigt wird.
es ist ein nullsummen-spiel, indem beide seiten nicht wirklich einen einsatz wagen müssen. in anbetracht dessen, dass beide gemeinsam die gesamte welt bestimmt 10 mal nuklear verwüsten könnten, ändern die neuen vereinbaren lediglich den tatbestand, dass sie es nur noch 9 mal können.
es bleibt eine rein kosmetische PR-kampagne, die nichts kostet.
einen “revolutionären” charakter hätte die sache gehabt, wäre sie zu zeiten des kalten krieges geschehen.
aber so entledigt man sich nur populistisch seines schrotts.
Tja, was soll ich sagen? Ich kann fast allem zustimmen, was ich hier lese, und das kommt wirklich selten vor. Offensichtlich haben wir viele ganz ähnliche Weltanschauungen.
@blackadder
“…..einen “revolutionären” charakter hätte die sache gehabt, wäre sie zu eiten des kalten krieges geschehen……”
Es ist damals zu Zeiten des kalten Kriegs geschehen und es war revolutionär. ABM Vertrag, IFN Vertrag, SALT1 und SALT 2. Obamas Vorstoß ist praktisch SALT3. Das interessanteset an dieses SALT Abkommen ist das es an ein Verzicht der USA auf Stationierung irgendwelcher Strategischen Raketensysteme an Russlands Grenzen gekoppelt ist. Ansonsten ist, da gebe ich dir Recht , viel PR im Spiel, obwohl hier auch der desolaten ökonomisch/militärischen Zustand der Supermacht USA nach der Neocon Desaster Rechnung getragen wird.
Für Wirbel sorgt etwas ganz anderes. - Der Verzicht der USA darauf, nicht nuclear Staaten die mit der IAEA zusammenarbeiten, mit Nuclear Waffen anzugreifen. Dieses gilt auch für den Kriegsfall. Eine interessante politische Schachzug, denn damit erklärt die USA indirekt jeder Staat der sich heimlich und ohne internationaler UNO Aufsicht Atomwaffen anschaft zur legitimer Zielscheibe US Atomwaffen im Konfliktfall.
Eine sehr kreative und intelligent Politik, wie ich meine. Ab jetzt kann sich kein Regiem sein Bestreben nach Nuclear Waffen damit begründen dass er seine Bevölkerung vor US Nuclear Waffen schützen muß, weil durch Obamas Doktrin das genaue Gegenteil der Fall ist. Wer keine Atomwaffen hat braucht sie nicht zu fürchten, wer sich die Waffen anschafft wird automatisch zur Zielscheibe.
Politisch eine Meisterleistung in bester Bismark Tradition. Das die Amis , nach Bush, intelligente Aussenpolitik betreiben, hätte ich nie zu hoffen gewagt.
@aber cracker, wenn keiner mehr bild liest, wer soll dann die die äußerst wichtigen beiträge des altkanzlers zur pol. diskussion in diesem blatt bezahlen? nicht, dass der mann noch hartz 4 beziehen muss…
Ein erbärmlicher Politiker, dieser Obama. Sogar die Merkel hat mehr Mumm. Er muss das starke Amerika hassen. Anders ist diese Entscheidung nicht zu erklären. Die Wähler werden diesen Präsidenten in nie dagewesener Weise zum Teufel jagen. Von Obama erholen sich die Demokraten Jahrzehnte nicht.
So weit ich weiss liegen sie da falsch. Der Vertrag besitzt eine Klausel die es doch gerade ERLAUBT, Nuklearwaffen als Vergeltung fuer Biolochemische Angriffe zu benutzen.
Was sie da schreiben ist die schlichte Luege die auf FOX ‘News’ verbreitet wird. Es stimmt einfach nicht. Sollte ein Schurkenstaat sich entscheiden, die USA anzugreifen duerften diese weiterhin mit Atomwaffen reagieren.
Gleichwohl duerften sie Atomwaffen einsetzen wenn der Staat nicht das NPT unterschrieben haben.
Davon abgesehen ist es in meinen Augen laecherlich so zu tun als ob die USA dadurch tatsaechlich geschwaecht wuerden. Sie haben immer noch mehr als genug Waffen um die Welt mehrmals zu zerstoeren.
Und sollte es wahrhaftig zu einem ernsthaften Angriff durch einen Schurkenstaat kommen, sehe ich niemanden der sich trauen wuerde die USA fuer den Bruch dieses neuen START-Abkommens zu verklagen.
Hallo,
muss mich natürlich auch zu diesem Thema melden. Also Obama Appeasemant oder Naivität vorzuwerfen ist nun wirklich lächerlich. Immerhin hat der Mann den Befehl gegeben, dass diese bedien Piraten erschossen werden, die den amerikanischen Kapitän als Geisel gefangen hatten. Da hat Ihm sogar Giuliani eine eins Plus gegeben.
Anders als George W. weiss der Kerl was er macht, und wenn er es für vernüftiger hält die Nukleardoktrin der USA zu ändern, sollte mann Ihm da Vertrauen. Und diese Verrückten aus Nordkorea oder dem Iran wissen doch ganz genau, dass Sie auch unter President Obama in die Steinzeit zurückgebombt werden, falls Sie die USA mit Massenvernichtungswaffen angreifen.
Abschlißend verstehe ich wirklich nicht wie mann Charles Krauthammer zitieren kann, dann kann sich auch gleich auf Glenn Beck berufen.
Etwas weniger Ideologie wäre angemessen.
Ciao
Michael
@ Wladimir
“Das Wissen um die Herstellung von Atomwaffen ist mit Obamas Schritt ja keineswegs vergessen. Es ruht nur.”
Ein Wissen, das ruht?
Die Überlegenheit Amerikas beruhte auf Innovation. Wer sie aussetzt, will es schwächen.
@cracker
zu deinem letzten absatz:
genau diese konsequenz bezweifel ich stark.
bisher hatte man die option, notfalls den iran mit nuklearwaffen anzugreifen. aber entgegen dieses bedrohungspotentials betreibt man weiterhin eine massive urananreicherung. getreu dem motto “hunde, die bellen, beißen nicht!” riskiert der iran diesen schlagabtausch. gleichgültig, welche neue option aus washington kommt.
der vorteil liegt auf der hand: der besitz der a-bombe gewährleistet, dass die USA, gesetz dem fall, sie würden einen nuklearwaffengang vollziehen, dies nicht ohne einen erheblichen verlust tun könnten. es wird zumindest eine “patt-situation” angestrebt, die dann tatsächlich wieder zum “overkill” ausarten würde. diese strategie hat sich schon für die sowjetunion gelohnt, die ja letztendlich nur durch einen inneren zusammenbruch zerfiel.
zudem kommt die gefahr hinzu, dass ein paranoider despot nicht immer rational reagiert, was vor allem den israelis sorgen bereiten dürfte.
ich folge weder deiner schlußfolgerung, noch steinhöfels. staaten wie der iran sehen langfristig eine art der gewährleistung des status quo für ihr regime, wenn sie die bombe besitzen.
[...] Watch Lesetipps: - Joachim Steinhöfel hat ein paar Gedanken zu Obamas Nuklear-„Strategie“ aufgeschrieben. - tw24 hat ein paar Worte [...]
Hallo,
Bin wirklich erstaunt darüber, dass Herr Steinhöfel nicht nur Volljurist ist, sondern auch noch Experte für Sicherheitspolitik.
Wie sagte van Bommel so schön auf die Frage eines Reporters :
“Hast Du einen Trainerschein?”
Was das zitieren von alten Sprichwörtern anbelangt, klingt ja sehr gebildet, aber so weit ich weiss ging die die Menschen damals davon aus, dass die Erde eine Scheibe ist.
Freue mich jetzt schon auf den Kommentar von Herrn Steinhöfelt, wenn Obama seinen Vorschlag für die Nachfolge von Justice Stevens bekannt gibt.
Bis dann
@Michael Bender 70372:
“Was das zitieren von alten Sprichwörtern anbelangt, klingt ja sehr gebildet, aber so weit ich weiss ging die die Menschen damals davon aus, dass die Erde eine Scheibe ist.”
Na ja, sagen wir es einmal so: wenn man von religiösen Fanatikern umgeben ist, deren einziges Ziel darin besteht, einen umzubringen, und man seine eigenen Waffen wegwirft in der Hoffnung, daß die anderen das gleiche machen, dann zeugt das nicht gerade von überragender Intelligenz.
Ich vermute mal, Herr Bender, dass Sie aufgrund ihres Alters auch folgende Lehrsätze für Blödsinn halten:
1) Recht
Audiatur et altera pars
In dubio pro reo
…
2) Wissenschaft
Satz des Phythagoras
Satz des Thales
Archimedisches Prinzip
…
3) Politik
Griechische Demokratie
Na ja, jeder nach seinem Geschmack.
Übrigens klänge es sehr viel gebildeter, wenn Sie Ihr Unwissen über die Antike nicht auch noch als pseudo-geistreiches Sprüche formten.
Schon damals war denen, die zum Gebrauch ihres Verstandes bereit waren, bekannt,
dass die Erde keine Scheibe ist. Sogar der Erdumfang war schon auf sehr clevere Weise berechnet worden. Und das zu einer Zeit, als Rom noch aus Lehmhütten bestand.
Eratosthenes bewies die Kugelform der Erde mit nichts mehr als seinem Verstand, einem Brunnen und dem Schatten eines Holzstabs.
Heute dagegen wären die meisten schon mit der dazugehörigen Mathematik überfordert.
Yo Andrej,
danke für die Nachhilfe, werde mir die Zitate am Wochenende durcharbeiten, vor allem die Geschichte mit Eratosthenes finde ich faszinierend.
Nun aber zur Sache, die Zitate sind ja schön und gut, aber es geht doch um die Polemik die mit Hilfe dieser Zitate verbreitet wird. Sie werden doch auch einräumen, dass nicht jeder Satz, nur weil er von einem alten Lateiner stammt, nach 2000 Jahren noch richtig sein muss. Sie werden auch zugeben müssen, dass Sie sich die Highlights rausgepickt haben.
Obama Eitelkeit und Naivität vorzuwerfen ist doch absurd. Der Mann hat die mächtigtse politische Maschine in den USA besiegt, nämlich die Clintons. Das schafft man nicht wenn man naiv oder eitel ist, da muss man wirklich ein ziemlich bercehnender Motherf….. sein. Also ich denke er weiss was er macht, und auch Robert Gates scheint davon überzeugt zu sein, ansonsten wäre er ja zurückgetreten.
Zum Kommentar von Herrn Klein fällt mir nicht viel ein außer zu Fragen ob Sie ernsthaft der Ansicht sind, dass Obama alle Waffen wegwerfen will. Das glauben Sie doch selber nicht.
Bis zum nächsten Mal.
#15 Michael Bender 70372
“Zum Kommentar von Herrn Klein fällt mir nicht viel ein außer zu Fragen ob Sie ernsthaft der Ansicht sind, dass Obama alle Waffen wegwerfen will. Das glauben Sie doch selber nicht.”
Doch, das glaube ich. Rußland hat sich bei dem neuen START-Vertrag das Recht auf ein “Opt Out” vorbehalten, wenn es sich in irgend einer Form bedroht fühlen sollte. China interessiert es nicht, was ein Barack Hussein Obama gerne hätte, und über Staaten wie dem Iran oder Nordkorea müssen wir wohl nicht reden.
Nee, Herr Steinhöfel. Der Nichtverbreitungsvertrag verbietet den unterzeichnenden Atommächten bereits den Einsatz oder die Drohung mit demselben gegen eine Nichtatommacht. Ob diese nun mit B- und C-Waffen angriffen, spielt dabei keine Rolle.
Eränzung:
Das ist die Geschäftsgrundlage des Nichtverbreitungsvertrages. Bei einem Verstoß dagegen, steht im Übrigen jedem Mitgliedsland ein Austrittsrecht zu. Unter bestimmten Vorausetzungen nach dem Regime des Vertrages selbst oder nach den Allgemeinen Regeln des Völkerrechts.
Hallo Herr Klein,
könnten Sie uns vielleicht noch sagen bis wann “Hussein” Obama alle Waffen wegwerfen will ? Hat er da eine Frist verkündet? Wäre ja wichtig zu Wissen, da kann ich schon mal chinesich lernen.
bis zum nächsten Mal
@Michael Bender 70372:
“Könnten Sie uns vielleicht noch sagen bis wann “Hussein” Obama alle Waffen wegwerfen will ?”
Nun ja, sicherlich innerhalb der nächsten drei Jahre. Denn daß er für eine zweite Amtszeit gewählt wird, glaubt der “Ungeborene” wohl selbst nicht. Und nachdem er seit neuestem der beste Freund von Mahmoud Ahmadinejad ist, wäre ein Verteitigungsbündnis mit dem Iran wirklich die einfachste und billigste Lösung. Na gut, die Amerikaner müssen zum Islam konvertieren, die Männer müssen sich einen Bart wachsen lassen und die Frauen müssen sich verschleiern - aber man kann nicht alles haben im Leben.
http://www.debka.com/article/8724/
Hallo Herr Klein,
danke für en Link, ist immer interresant, die andere Meinung zu lesen.
Wenn man den Bericht in der New York times liest, hört sich die Geschichte doch schon ganz anders an.
Außerdem wird Obama noch sieben Jahre Zeit haben die Waffen wegzuwerfen, denn er wird mit Sicherheit wiedergewählt werden, da die Republikaner immer noch nicht Wissen, wie sie mit dem Wandel derBevölkerungstruktur in den USA umgehen sollen. Außerdem sind Sie peersonell so schwach, dass Sie keinen überzeugneden Gegenkandidaten aufstellen werden. Sagen Sie jetzt bitte nicht Palin, wenn die Frau nominiert wird sagt sogar George F. Will voraus, dass die Niederlage noch schlimmer ausfallen wird wie bei Goldwater 1964 ! Dick Cheney, der sich übrigens vom Vietnam Krieg fünfmal zurückstellen ließ, sagte damals die Nominerung war “reckless” Das soll schon was heissen.
Und Gingrich ist auch ein Mann aus der Vergangenheit, bleibt noch Mitt Romney der sein Hund mal auf dem Dach seines Autos geschnallt hat als er nach Kanada fuhr. Da dreht sich sogar der koruppte und kriminelle Ticky Dick Nixon im Grab um !
Bis zum nächsten Mal.
Was John McCain sich davon versprochen hat, Sarah Palin als Kandidatin für die Vizepräsidentschaft zu nominieren, weiß wohl nur er allein. Ihre Auftritte im Wahlkampf waren so peinlich, daß sie wohl besser bei ihrem Job als Ehefrau und Mutter bleiben sollte.
Wenn Barack H. Obama keine vorgefertigte Rede und einen Teleprompter hat, ist er aber auch nicht viel besser. Oder was soll man von einem Präsidentschaftskandidaten halten, der behauptet, alle 57(!) Bundesstaaten der USA besucht zu haben?
Wir müssen aber nicht bis 2012 warten. Im November 2010 sind die Midterm Elections und die Beliebtheit von BHO ist zur Zeit im freien Fall begriffen. Wenn die Demokraten bei dieser Wahl ihre Mehrheit in beiden Häusern verlieren, werden sie es sich dreimal überlegen, ob sie 2012 noch einmal mit BHO antreten werden.
Hallo Herr Klein,
ich nehme an wir gehen den anderen lesern schon auf den Keks, aber die sind ja auch selber Schuld wenn sie nichts posten.
Bis zu den Mid-Terms sind es noch sieben Monate, und denken Sie dran
“A week is a long time in Poltics”
Was die Umfragewerte für Obama anbelangt, die neuesten Ausgabe der Bloomberg US Businessweek hatte als Titelgeschichte
“Why Obamanomics is Working”
Wenn der Aufschwung der in den USA wieder einsetzt, jetzt noch dazu führt, das wieder mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, werden die Demokraten zwar im Herbst Sitze verlieren, aber in beiden Häusern die Mehrheit behalten.
Außerdem vergessen Sie die jüngere amerikaniche Geschichte.
Clinton hat 1994 eine Niederlage bei den Mid-Terms erlitten und ist dennoch wieder nominiert und auch wieder gewählt worden. Also selbst wenn die Demokraten die Mehrheiten verlieren sollten, wird Obama wieder nominiert und auch wieder gewählt werden.
Und das ist auch gut so !
ich weiss nicht ob die aussage, dass es gut waere, wenn o’bama wieder gewaehlt wuerde, geistiger umnachtung oder der freude am niedergang der usa entspringt.
sollte o’bama wieder gewaehlt werden und seine agenda weiter verfolgen, sage ich folgendes voraus: noch in dieser dekade werden sich die ersten states von den usa loesen. heisse kandidaten dafuer sind: texas, oklahoma und alabama. wenn diese lawine dann erst losgetreten ist, werden noch einige weitere states dem beispiel folgen! dann koennen die liberalen verkuenden, dass sie ihr ziel, die usa zu zerstoeren, erreicht haben.
der einzige vorteil, den ich in der wahl o’bama’s im nov 2008 sehe ist, dass ihm, aehnlich wie dem bisher schlechtesten praesidenten der usa, erdnuss-jimmy (der sich diebisch darueber freut, dass er diesen titel an o’bama abgeben durfte), ein guter konservativer kandidat folgen wird. es bleibt nur zu hoffen, dass o’bama und seine linke bande bis dahin nicht zu viel (d.h. noch mehr) schaden angerichtet haben. o’bama war ein weckruf, er hat die amerikaner aus dem tiefschlaf gerissen (das waere mccain nicht gelungen; sein leichter linksrutsch haette die amerikaner selig weiter schlafen lassen), das ist das einzig gute an o’bama, d.h. er war/ist wenigstens fuer ETWAS gut.
@ election 2010
dass Obama und seine Administration , denn Niedergang der USA herbeiführen wollen, ist doch wirklich absurd.
Oder möchten Sei behaupten, dass Health Care, zum Niedergang der USA führt, wenn dass Ihre Meinung ist, dann müssten Sie ja auch für die Abschaffung der GKV in Deutschland plädieren.
Ich denke dass Sie auch vergessen, dass vom 2000 bis 2008 ein ziemlich konservativer republikanischer Präsident regiert hat auf dessen Konto die folgenden Ereignisse zu verbuchen sind :
Der Untergang von New Orleans nach Hurrican Katrina.
Die Finanzkrise im Jahr 2008.
Ein War of choice gegen Land dass gar keine WMD besaß.
und last but not least 9/11 !
Dann behaupten sie dass Jimmy Carter der schlechteste Präsident der USA war? Immerhin hat dieser Präsdient es geschafft, dass Israel und Ägypten ein Fiednsabkommen abgeschlossen haben, welches Sadat mit seinem Leben bezahlte. (womit der mit Sicherheit auch gerechnet hat)
Noch mal, sicherlich werden die Demokraten in den Mid-Terms Verluste hinnehmen müssen. Dass ist der Partei, die den Präsidentens stellt immer passiert. Obama wird aber 2012 wiedergewählt werden, da es nicht genügt “the Party of No” zu sein wie die Republikaner es zur Zeit sind und 2012 noch sein werden. Sie können doch nicht ernsthaft behauten, dass zur Zeit bei den Rebuplikanern einen guten Konservativen gibt, der Obama das Wasser reichen kann. Palin?, Huckabee? Romney?. Bobby Jindal? Da ist wirklich nichts. Wollen Sie etwa Palin in einem Atemzug mit Reagan nennen ?
Schließlich, was die von Ihnen voraussgesagt Abspaltung anbelangt, dass ist nun wirklich realitätsfremd. Da machen ein paar republikanische Landespolitiker dicke Backen, um sich gegenüber Washington zu profilieren. Niemand in den USA nimmt diese Aussagen ernst.
Und ich bitte Sie, glauben Sie dass juckt jemanden in California, New York oder Florida, ob sich solche Provinzstaaten wie Oklahoma oder Alabama von den USA lossagen. Ich sehe es schon kommen, die würden sich lossagen aber dann den Dollar natürlich als Währung behalten wollen, da fängt es doch schon absurd zu werden.
Ich glaube mann kann auch nicht behaupten dass Obama radikaler ist als Clinton. Und es ging den Amerikanern, und der Welt besser unter Clinton, als unter George W.
Ich verstehe ja dass man, konservativ ist, aber man darf doch die Augen nicht vor der Realität verschließen. Obmam will mit Sicherheit nicht den Untergang der USA herbeiführen, und die Republikaner bieten zur Zeit keine politische Alternative, sie sind zur Zeit zu einer reinen Protestpartei verkommen. Reagan dreht sich doch im Grabe um.
Yes we Can !
Bis zum nächsten Mal
o’bama und seine linke bande sind mitten drin, den untergang der usa wie wir sie kennen, herbei zu fuehren.
o’bamacare ist schrott, weil die echten probleme (die ohne zweifel bestehen) nicht angegangen werden, sondern sich zu diesen neue, viel gravierendere gesellen. und was die deutsche gkv angeht: das gelbe vom ei ist das ja wohl auch nicht!
um die kandidatenfrage fuer 2012 anzusprechen: ein besenstiel mit peruecke waere eine bessere loesung als die derzeitige! und das weiss auch o’bama selbst. nicht umsonst will er schnellstens eine amnestie durchdruecken, um sich die stimmen der (zur zeit noch) illegalen zu sichern, denn die werden die partei/den kandidaten waehlen, der sich der modernen sklaverei verschrieben hat. die unterschichten arm und dumm halten, damit sie schoen vom staat abhaengig sind und bleiben, denn das sind dann die verlaesslichsten liberalen-waehler. selbst nichts leisten muessen, da ja der staat fuer einen sorgt. o’bama der praesident der unterschichten und der wallstreet - die mittelklasse ist nur noch da, um das ganze zu bezahlen (zuumindest so lange sie noch kann und noch etwas hat, von dem sie bezahlen kann - das haben solche systeme, wie sie von o’bama bevorzugt werden, so an sich).
der finanzverbrecher soros hat den weg vorgegeben und seine marionette spurt…
und mal am rande:
bush hat quasi nur bis 2006 “regiert”. sie sollten sich einmal schlau machen, wer seit 2006 die mehrheit im congress hat….
Hallo Election 2010,
na dann sollen doch mal die Republkianer einen Besenstiel aufstellen, da werden wir ja sehen wer gewinnt.
Und dass Obama für die ganzen Illegalen eine Amnestie durchdrücken will, uum seine Widederwahl zu gewinnen, ist eine These die ja nicht einmal Fox News vertritt.
Und derarme George W. tut mir ja wirklcih leid weil er ab 2006 gegen einen Demokratischen Kongress regieren musste. Dumm nur das Katrina 2005 war, und der Krieg gegen imaginäre WMD auch vorher begonnen wurde.
Ich glaube lieber Election, dass sie heute mal wieder zu viel
KOOL-Aid getrunken haben, wie es Bill O’eilly von Fox News so schön sagt.
Aber ich lasse meine Worten auch Taten folgen.
Ich setze eine Kiste Miller auf Obama in 2012, wenn Sie dagegen setzen.