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Griechenland: Der Anfang vom Ende! - Repost

Wo ist eine Margaret Thatcher, wenn man sie am nötigsten braucht ?

Griechenland ist pleite und der deutsche Steuerzahler wird die Zeche zahlen. Vor mehr als zehn Jahren wurde ein vergleichbares Szenario zum Gegenstand einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gemacht, das, wie stets bei die EU betreffenden, grundsätzlichen Fragen, aus politischen Gründen kniff.

Es war offensichtlich, dass die sog. „Maastricht“-Kriterien allein dem Zweck dienten, den Euro dem Volke, an eine stabile D-Mark gewöhnt, schmackhaft zu machen. Die Kriterien, wie max. 3 % Staatsverschuldung, wurden beim ersten geringen konjunkturellen Gegenwind verwässert und schließlich völlig preisgegeben. Genau, wie die arroganten Brüsseler Eliten dies von Anfang an geplant hatten. Der Beitritt von Griechenland, Spanien, Italien und Portugal zur Gemeinschaftswährung war nur durch nachhaltige Fälschung sämtlicher volkswirtschaftlicher Daten möglich. Finanzminister Eichel und seine Beamten wollen nichts gemerkt haben, aber die Zentralbanken und die Kommission in Brüssel auch nicht. Will uns Eichel heute mit hilflosem Griff zur Floskel („Hinterher sind alle klüger“) weismachen.

„Es kann aber sein, dass schon damals Zahlen geschönt waren. Das habe ich nicht gemerkt, obwohl mein Ministerium kritisch nachgefragt hat. Aber auch alle anderen Finanzminister, die Staats- und Regierungschefs sowie die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank haben das nicht gesehen.“

Man könnte die Frage stellen, ob derartige Gremien fachlich hinreichend geeignet waren, die Aufsicht über und die Stabilität einer Gemeinschaftswährung zu gewährleisten. Geändert hat sich an diesem beklagenswertem Unvermögen ersichtlich nichts, wie schön daran erkennbar ist, das die Griechen noch im letzten Herbst mit betrügerischen Angaben zum Defizit (angeblich 6 %, tatsächlich mehr als doppelt so viel) aufwarten konnten, ohne das misstrauischen Stimmen Gehör geschenkt wurde. Es war wohl politisch nicht opportun, kurz nach der Finanzkrise einen Staatsbankrott zu thematisieren. Wie es wohl auch schon beim Beitritt von Griechenland & Co. allen politisch Verantwortlichen völlig klar war, dass die Südstaaten mit ihren Daten nachhaltig betrogen. Man leistete Beihilfe, indem man das Offenkundige ignorierte. Um die Euro-Einführung als Erfolg verkaufen zu können.

Jetzt fliegt Europa die korrupte und degenerierte griechische Volkswirtschaft um die Ohren.

As goes Greece, so goes Europe ?

Hohe Steuern, massenhafte Steuerhinterziehung und Erschleichung sozialer Leistungen, ein aufgeblähter Wohlfahrtsstaat mit nicht mehr finanzierbaren Umverteilungsversprechen. Studenten, die bereits bei der Diskussion irgendwelcher Leistungskürzungen auf die Strasse gehen, eine Bürgerschaft, die die Umsorgung durch den Staat als selbstverständliches verfassungsmäßiges Recht erachtet und Amok läuft, wenn Beschneidungen drohen.

Eine Blaupause dafür, wie es läuft, wenn der Umverteilungsstaat nicht mehr so funktioniert, wie sich die Umverteilungsprofiteure dies vorstellen. So sieht es aus, wenn alles, was man nie erwirtschaftet hat, verteilt ist und sich auch ein argloser Gläubiger für weitere Kredite nicht mehr findet.

Der Euro war von Anfang an eine bürokratische Monströsität, das Ergebnis von arrogantem Dirigismus selbstherrlicher Brüsseler Eliten die meinten, sie könnten simple ökonomische Grundsätze außer Kraft setzen. Zu viele Länder, die volkswirtschaftlich völlig ungeeignet waren, konnten beitreten. Für diese waren die Zinsen der Eurozone zu niedrig. Bei deutlich niedrigeren Kapitalkosten wegen geringerer Zinslast gewann die Staatsverschuldung dort erst richtig an Fahrt.

Griechenland bräuchte jemanden wie Margaret Thatcher, die, allerdings wiederholt mit glasklaren Wählervoten ausgestattet, die Inflation besiegt und die englische Wirtschaft liberalisiert und auf einen nachhaltigen Wachstumspfad geführt hat. Noch heute denkt man gerne an ihren Triumph gegen die von dem Marxisten Scargill geführte und von der KPdSU finanzierte Bergarbeitergewerkschaft zurück. Nur: In Griechenland wird eine solche Führungspersönlichkeit nie ein politisches Mandant erhalten.

Also wird Angela Merkel ein paar schwungvolle Reden halten, sich weigern zu zahlen und dann zahlen. Genauer: Wir werden die Zeche der Griechen zahlen. Es wird eine Lösung gezimmert, die faktisch ein bailout ist. Deutschland und wenige andere führen auf Kosten des hiesigen Steuerzahlers das griechische Defizit zurück. Politisch wird  dies in etwa so verkauft:

“Die Hilfe soll nach SPIEGEL-Informationen teils aus Krediten, teils aus Garantien bestehen. Abwickeln soll den deutschen Anteil die staatliche Förderbank KfW. Die Fachleute von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wollen die Auszahlung der Mittel an strikte Auflagen knüpfen. Eine Kredittranche würde erst dann ausgezahlt, wenn die Bedingungen erfüllt sind.”

Ein Kredit, der nie zurückgezahlt wird. Bedingungen, die entweder von vornherein völlig ungeeignet sind oder, wenn etwas Zeit verstrichen ist, verwässert oder ignoriert werden. Von “Fachleuten” überwacht, die eingestandenermassen zuvor stets versagt haben. Diese Praxis hat doch mit den Maastricht-Kriterien auch schon prima geklappt.

Und als nächstes Spanien ? Mit der höchsten Arbeitslosenrate der EU (20 %), einem Defizit von knapp 12 % und einem irrlichternden sozialistischen Staatschef, dessen Arbeitsminister allen Ernstes George W. Bush für den von seiner Regierung zu verantwortenden wirtschaftlichen Zusammenbruch verantwortlich macht.

Und schließlich ? Die Einheitswährung hat einen Zustand erreicht, wo weiterwurschteln keine Option mehr ist. Doch genau das geschieht. Früher (wenn die von Westerwelle zu Recht angezettelte Hartz-IV-Diskussion greift) oder später werden Deutschland und die anderen, ökonomisch leistungsfähigeren Staaten aus der Gemeinschaftswährung ausscheiden. Oder der feuchte Traum der demokratisch nicht legitimierten Brüsseler Autokraten wird Wirklichkeit. Der europäische Superstaat mit u.a. zentralisierter fiskalischer Gewalt. Hehlerei mit gestohlenen Daten, staatliche Verordnung von Glühbirnen und Duschköpfen werden dann unsere geringsten Sorgen sein. Wir sind dann endgültig Objekte der EU-Kommission, von deren Mitgliedern keines gewählt ist, die Exekutive und Legislative zugleich verkörpern und von Brüsseler Bauten, die an Nikolai Ceausescus Regierungspalast in Bukarest erinnern, abschließend über unser Wohl befinden werden.

© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2010, erstmal veröffentlicht am 21.02.2010

Update 22.02.2010. Hier ein heute veröffentlichter Kommentar aus “Newsweek” mit ähnlicher Sicht der Dinge.

Update 24.04.2010: Hinzuzufügen ist aus heutiger Sicht einzig, dass das unsinnige Geschwafel, “Spekulanten” seien an der Krise schuld und nicht das kollektive politische Versagen, in Brüssel wie Athen und Berlin und anderwo, als bequeme Ausrede für die Versager und die ihnen hörige Presse funktioniert.

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April 2010

Autor: Steinhöfel | Kommentare: 28 | Print This Post Print This Post

Thema: EU, Innenpolitik, Sozialdemokratisch-medialer Komplex
  1. David Reisner schreibt am 24. April 2010 um 08:39

    Ein sehr kritischer Beitrag, der viele Fakten zum Thema Griechenland aufzeigt, die so sicher nicht so oft zu lesen sind bzw. natürlich debattiert werden.

    Ich möchte aber doch anmerken, dass meist (egal worum es geht), es nicht nur einen schuldigen Faktor geben “kann”; und das herauspicken/herausargumentieren eines Schuldigen (in dem Fall der Politik) nicht immer zielführend ist, so meine Meinung.

    Ich bin ebenfalls gespannt, wie sich die Staats-Haushalte hier weiterentwickeln werden, auch der Hinweis auf Spanien ist interessant.

  2. Malefitkaib schreibt am 24. April 2010 um 10:08

    Die Europäischen Diktatoren ( Eliten ? ) haben entschieden, dass
    der Euro kommt. Es war doch von vorneherein klar, dass es diverse
    Ansichten zu Schulden und Wohlfahrtsdenken gibt.
    Am meissten ärgert mich, dass hier Leute sich faul an die Sonne
    legen und der deutsche Michel dafür seinen Kopf, sprich Lohntüte
    hinhalten muss. Der Hosenanzug ist für mich das wandelnde Scheck-
    Buch.
    Aber igendwann stehen wir auch am Abgrund. Und wer hilft uns dann?
    Ich sage es offen raus. N I E M A N D !!!

  3. crackerjack schreibt am 24. April 2010 um 11:50

    Griechenland ist ledeglich ein symptom. Das gesamte weltweite finanzsystem laüft amok und treibt die akteure in panik vor sich her. In der usa, griechenland, island, spanien, ireland,japan, argentinien, brazilien, deutschland……..euro, dollar,jen…….staatshaushalte, währungsfond, weltbank, wirtschaftsweisen, city of london, wall street……nichts bildet auch nur ansatzweise die wirtschaftliche wirklichkeit wieder sonder nur politisch und ideologisch verzerrtes wunschdenken. Nichts genaues weiß mann, hauptsache augen zu und durch.

    Erinnert mich sehr an der untergang des sozialistischen planwirtschafts, den angeblich auch weder ochs noch esel in seinem lauf aufhalten konnte.

  4. unionsbuerger schreibt am 24. April 2010 um 14:15

    Als die DDR-Bürger an das Tor Europas 1989 klopften, hat man denen Bedingungen gestellt, sowie Frau Merkel dies jetzt mit Griechenland tun will ?

  5. andrej schreibt am 24. April 2010 um 17:12

    Gegenfrage, Unionsbürger:
    Hatten die DDR-Bürger, die 1989 an die Tür klopften, sich die Misswirtschaft selbst zuzuschreiben, so wie die Griechen? Kann mich nicht erinnern, dass Honecker mal irgendwelche Abstimmungen über den Weg in den ökonomischen Orkus veranstaltet hätte…

  6. carckerjack schreibt am 25. April 2010 um 12:57

    @andrej

    “…Kann mich nicht erinnern, dass Honecker mal irgendwelche Abstimmungen über den Weg in den ökonomischen Orkus veranstaltet hätte…..

    …Ich kann mich auch nicht erinnern das bush, merkel, schröder oder blair irgendwelche abstimmungen über unseren weg in den ökonomischen orkus oder den angeblichen weg aus der ökonomischen orkus veranstaltet habe.

    Ich denke unionsbürger meint die griechischen BÜRGER, nicht die korrupte griechische oligarchen regierung die mithilfe us amerikanischen finanzsyndikate ihre eigene bevölkerung und die eu bevölkerung durch finanzbetrug und finanzmanipulation jetzt abermals zur kasse bitten durch sozialabbau und rentenkürzung. Ein beitrag diejenigen die am meisten vom betrug profitierten ist nirgends auch nur in erwägung gezogen worden.

    Leider gibt es mittlerweile keine türen mehr an den wir klopfen könnten. Offensichtlich haben wir hier doch das “ende der geschichte” erreicht. Demokratie und liberalismus waren eine schöne illusion, aber letztendlich bestimmen die wahren mächtigen dieser erde wo’s langgeht und wer zur kasse gebeten wird und dass einzig sichere im system ist das sie es nicht sein werden.

  7. Albrecht Klein schreibt am 25. April 2010 um 13:36

    Die EU ist wie wenn ein Ingenieur, ein Hilfsarbeiter und drei Arbeitslose eine WG gründen, eine gemeinsame Kasse machen und über alle Ausgaben demokratisch abstimmen.

  8. andrej schreibt am 25. April 2010 um 19:35

    “aber letztendlich bestimmen die wahren mächtigen dieser erde wo’s langgeht und wer zur kasse gebeten wird und dass einzig sichere im system ist das sie es nicht sein werden.”
    ja, cracker. genau deshalb jeden tag die öffentlichen hinrichtungen von raubkopierern, und genau deshalb bekommt daimler als belohnung für korruption 185 mio doillar vom us steuerzahler, und genau deshalb haben an diesem wochenende 100.000 menschen rwe, vattenfall und e.on untertänigst auf knien vor deren technologie-tempeln um segnung ihrer steckdosen gebeten.
    weil konzerne wie microsoft & co. die welt beherrschen.

  9. crackerjack schreibt am 25. April 2010 um 23:04

    Wer redet hier von microsoft, rwe oder daimler? Alles underbare firmen, die wunderbare produkte anbieten. Hier gehts um die finanzindustrie schmarotzer die mittlerweile die staaten zu ihren eigenen goldeseln umfunktioniert haben. Diejenigen die am entstehung und beseitigung der krise glänzend verdienen. Diejenigen die bush beraten haben und jetzt obama beraten und auf der gehaltslisten von goldmann sachs, moodys und paulson.com stehen. Eine branche die niemand braucht, die aber eigenartigerweise zu den neuen könige und fürsten unsere welt aufgestiegen sind.

  10. Jerzy schreibt am 26. April 2010 um 08:31

    @cracker

    mag sein Crackerjack, dass Du die Finanzindustrie nicht brauchst. Wenn man sein Leben von HARTZ IV oder von Papas Überweisungen bestreitet und sich die Zeit totschlägt indem man bei Steinhoefel (…Begriff editiert, JS) Kommentare schreibt, braucht bestimmt keine Finanzindustrie und keine Banken. Das Geld kann man sich in der Tüte bei der Arbeitsagentur abholen oder vom Papa als Cash in die Hand gedrückt bekommen. Aber Leute die wirklich was machen, können ohne Kredite ihre Unternehmen nicht führen. Nur auf die Finanzidustrie zu schimpfen und sein ökonomisches Wissen von “Junge Welt” zu beziehen halte ich für Dummheit. Ohne Kreditwesen würde die Menschheit immer noch auf dem Niveau von Indios in Amazonien leben. Das kann einem Crackerjack passen. In seinen Jungenträumen ist er doch weiterhin ein Indio geblieben, der gegen Bleichgesichter kämpft. Crackerjack, der gute Apache.

  11. crackerjack schreibt am 26. April 2010 um 10:07

    @Jerzy

    Etwas mehr grundwissen, dafür etwas weniger stereotypen, wären vom vorteil. Die krise hat mit kreditwesen nichts zu tun. Man unterscheidet zwischen geschäftsbanken und investmentbanken.

    Hier ist nicht die rede von geschäftsbanken die kredite vergeben, projekte finanzieren, firmen finanzieren, aktien verwalten und handeln, sparmodelle anbieten. Die krise verursachten investmentbanken, die mit kredite der geschäftsbanken handel treiben.

    Seit der wirtschaftskrise von ‘29 waren die US geschäfts und investmentbanken durch den Glass Steagall Act streng getrennt, weil beide naturgemäß gänzlich andere interessen verfolgen. ‘99 wurde diese trennung durch den Gramm-Leach-Bliley Bliley Act wieder aufgehoben.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Gramm%E2%80%93Leach%E2%80%93Bliley_Act
    Diese deregulierung setzte sich, natürlich, weltweit durch.

    Von da an übernahmen kontinuierlich die investmentbanken die geschäftsbanken und spielten mit dessen kapital weltweit poker. Nicht umsonst müßten die staaten einschreiten um diese finanzfrankensteins zu retten. Schließlich verspekulierten sie nicht nur das kapital ihre anleger, sondern das gesamte vermögen der bevölkerung und des staates, einschließlich renten, lebensversicherungen und immobilien.

    Die geschichte wie der Gramm-Leach-Bliley act zustande kam und warum dieser jetzt nicht sofort aufgehoben wurde ist ein paradebeispiel dafür wie wall street korrupte senatoren kauft um ihre interessen durchzusetzen. Damals wie heute tauchen immer dieselben dubiosen figuren als “berater” auf. Phil Gramm, Tim Geithner, Ben Bernake, Alan Greenspan, Henry Paulson….u.s.w, um das eigen volk zu bescheißen und anschließend sich selbst an den wall street honigtöpfe zu laben. Hier bestimmt die mafia die regeln.

  12. andrej schreibt am 26. April 2010 um 19:13

    Dein Hass auf Investmentbanker ist Dein Problem, Cracker, Griechenland hat ein anderes, und das schon lange:
    Hören wir mal ins Jahr 1993, welch seltsam vertraute Töne:
    “Mit seinem Wahlerfolg erlangte Sozialistenchef Papandreou die angestrebte Genugtuung.[...]
    Dabei braucht Griechenland einen tatkräftigen Regierungschef nötiger denn je. Das Land leidet unter der höchsten inflationsrate in der EG: 12,8 Prozent. Die öffentlichen Schulden haben 120 Prozent des bruttosozialprodukts erreicht, ebenfalls ein Spitzenwert. 40 Prozent des Nationaleinkommens werden durch Schwarzarbeit und damit am Finanzamt vorbei erwirtschaftet.

    Daran ist nicht zuletzt der neue Ministerpräsident schuld, der als Regierungschef in den achtziger Jahren die Strukturkrise des Landes durch eine hemmungslose Ausgaben- und Schuldenpolitik erheblich verschärft hatte.”
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13680533.html

    Tja, derselbe Name wie heute, (Opa) Papandreou, und das selbe schwarze Finanzloch wie beim Enkel, nur vor 17 Jahren. Und Du willst uns ernsthaft erzählen, dass das an den Finanzmärkten liegt, an bitterbösen Bankern, an Gesetzen aus 99 (6 Jahre später, wohlgemerkt), aber niemals nicht an den Griechen??? Sollen wir auch an die Zahnfee glauben?

  13. crackerjack schreibt am 26. April 2010 um 23:23
  14. Michael Bender 70372 schreibt am 26. April 2010 um 23:45

    Also ich muss natürlich auch zu diesem Thema was sagen, obwohl ich
    zugebe, von Finanzpolizik wenig Ahnung zu haben.

    Ich glaube es macht keinen grossen Sinn, in die Vergangenheit zu schauen, was zu diesem Desaster geführt hat. Es stellt sich jetzt die Frage was ist für den Euro besser, Griechenland aus der Patsche zu helfen, oder den Staat Bankrott gehen zu lassen. Ich sags in aller Klarheit wenn es für den Euro besser ist, sollen die über die Wupper gehen. Verhungern wird da auch keiner, da machen genug Leute noch Urlaub, da muss mann halt wieder Euro in Drachmen umtauschen.

    Ich denke, das grosse Problem in Europa war, wenn ich schon zurückblicke, dass man viel zu schnell, viel zu viele Länder in die EU aufgenommen hat, auch mit der Aussicht den Euro zu bekommen. Deutschland, Frankreich GB und die Benelux Staaten hätten vollkommen gereicht um eine starke europäische Union und eine starke Währung aufzubauen. Der Rest hätte sich halt die Nase platt drücken müssen.

    Jetzt mal im Ernst, was hat Polen in der EU verloren, oder
    Rumänien, oder die Türkei. Die können doch Ihren eigenen Wirtschaftsblock aufmachen, und dann sehen wir ja was besser läuft.

    Dasselebe gilt leider auch was den Euro anbelangt für Spanien und Portugal. (Sind die wirklich drin?)Ich gehe mal davon aus, dass Goldmann Sachs da auch bei den Bilanzen nachgeholfen hat.

    Aber ich gebe zu, dass das wirklich mein Bauchgefühl ist,und ich mich da auch gerne eines besseren belehren lasse.

    Wobei mir als bekennender Linker noch einfällt, dass Griechenland, Spanien und Portugal, wohl alle bis in die 70er Jahre, von Militärdikataturen beherrscht worden sind. Das ist ja gar nicht so lange her. Und wenn Herr Steinhöfel behauptet, dass die Zerschlagung des Bergarbeiterstreiks in England durch Maggie (Milk Snatcher) Thatcher für den Aufschwung in GB in den 80er Jahren kausal war, könnte ich die These aufstellen, dass die Probleme in Griechenland etc, auch durch die Militärjunta verursacht worden sind. Wenn der Film von Costa Gravas stimmt wurde seinerzeit sogar der Buchstabe “Z” verboten.

    Venceremos

    Bis zum näcjsten Mal

  15. crackerjack schreibt am 27. April 2010 um 13:17

    @ Michael Bender

    Also ich muss natürlich auch zu diesem Thema was sagen, obwohl ich
    zugebe, von Finanzpolizik wenig Ahnung zu haben.

    …bloss nicht so bescheiden herr bender.

    Das expertentum unsere finanzelite schmarotzer erschöpft sich ausschließlich darin sich die eigenen taschen zu füllen. Einer meine lieblinge in diesen diziplin ist ifo. prof. sinn, der gartenzwerg aus münchen der immer schon wußte das die sozialkosten unser haushalt gefährden, dabei aber eigenartigerweise die aufkommende finanzdesaster seiner gönner aus der finanzindustrie völlig übersah. Oder experte akkermann, hauptaktuer beim öffnen der deutschen märkte für die us finanzmafia, der rechtzeitig sein derivatendreck an landesbanken, sprich steuerzahler, abschob und dann nach staatliche rettung schrie, aber natürlich nicht für seine deutsche bank. Jupp kassiert schon wider 10 million in jahr. Amüsant sind auch die zahlreichen professoren und experten wie riester und rürup, die unsere rentenkassen an ihre finanzmarkt gönner verscherbeln und dafür vorstandsposten bekommen.

    So schwer zu verstehen ist das ganze nicht, wie die “experten” uns gern glauben machen würde.

  16. quer schreibt am 27. April 2010 um 14:52

    Nach den Maastrichter Verträgen dürfte es überhaupt keine Unterstützung eines Euro-Staates durch andere Mitglieder der Euro-Zone geben. Gerade darauf hat auch das BVerfG abgehoben, als es die Klage gegen den Euro abwies, bzw. abschlägig beurteilte. Jetzt wird erneut geklagt werden, sobald die erste Unterstützung fließt. Sollte dann das BVerfG seine Beurteilung aufrechterhalten, müßte Deutschland aus dem Euro raus. Ganz klar.

    Das trifft es sich gut, daß in den Tresoren der Bundesbank eine komplette Währung mit Noten und Münzen (der Erstausstattung) für den Fall der Fälle bereit liegt. Das war nach B-Bank-Gesetz zwar anders gedacht, kann aber jederzeit realisiert werden. Die Bank wird den gedruckten und geprägten Reserve-Zaster wohl kaum entsorgt haben.
    Sollte dieser Fall eintreten, dann hat der Staat eine doppelte Chance: Neben einer (noch) relativ gut strukturierten Wirtschaft als Wertmaßstab, kann er in einem großen Schnitt alle seine Schulden auflösen. Die Quote Euro zu neuer DM betrüge dann 20:1. Alles auf Anfang: 1948 zum 2.

    Zwischenzeitlich empfiehlt sich, entbehrliche Geldvolumen in SFR zu bunkern, bzw . in die CH zu verbringen (und trotzdem hier schön Steuern zahlen)! Dabei sollte man sich aber beeilen. Denn es steht zu erwarten, daß sich die CH sehr schnell mit Strafzinsen (wie schon einmal 12%) gegen übermäßigen Kapitalzufluß wehren wird. Man erspart sich aber bei dieser Operation den Währungsschnitt und den damit verbundenen Vermögensverlust.

  17. Jerzy schreibt am 27. April 2010 um 16:58

    @quer

    zwar ist USD für langfristige Anlage kein gutes Mittel, aber um das überflüßiges Geld kurzfristig zu parken, wird das wohl ausreichen. Genauso wie mexikanischer Peso oder SFR.

  18. andrej schreibt am 27. April 2010 um 17:51

    @Cracker: Da steht, die haben Griechenland geholfen, nicht Gr. GEZWUNGEN.
    “Auch in der Griechenland-Tragödie spielte das Investmenthaus eine umstrittene Rolle. Goldman Sachs hatte den Griechen beim Manipulieren der Statistiken geholfen. Ein weiterer Merkel-Vertrauter: „Das Maß ist eigentlich voll. Eine Bank, die sich so verhält, darf nicht mit öffentlichen Aufträgen belohnt werden.“
    Und ein Land, das sich so verhält, darf ruhig mit öffentlichem Geld belohnt werden?

  19. crackerjack schreibt am 27. April 2010 um 19:08

    andrej schreibt am 27. April 2010 um 17:51

    “……Und ein Land, das sich so verhält, darf ruhig mit öffentlichem Geld belohnt werden?

    …verstehe ich nicht ganz. Der finanzsektor verdient schutz, ein partnerland aber nicht? Andersrum….Wie wärs wenn man die banken einfach mal auf ihre griechenschulden mal sitzen läßt, so wie im klassischen konkurzverfahren? Den freien, neo-liberalen markt mal endlich frei wirken lassen?

  20. Jerzy schreibt am 27. April 2010 um 23:00

    Feuchte Träume von Neobolschewisten Crackerjack: #
    “Wie wärs wenn man die banken einfach mal auf ihre griechenschulden mal sitzen läßt, so wie im klassischen konkurzverfahren? Den freien, neo-liberalen markt mal endlich frei wirken lassen?”

    vielleicht mal Volkswirtschaft studieren anstatt Sozialpädagogik lieber cracker? Ein modernes Land ohne Bankwesen ist innerhalb von einigen Tagen nur eine marode Ruine. Und die Verstaatlichung der Banken bringt auch nichts. Die schlimmste Sünden haben die staatlichen Landesbanken in der Bundesrepublik begangen.

  21. crackerjack schreibt am 27. April 2010 um 23:47

    Jerzy schreibt am 27. April 2010 um 23:00

    ……Und die Verstaatlichung der Banken bringt auch nichts.

    Das muß du mir aber jetzt näher erklären, jerzy. Letzendlich hat der staat, also wir steuerzahler, die banken mit bürgschaften und finanzspritzen saniert. Nach meinem wissen hat derjenige der das kapital stellt das sagen im laden. Wenn ackerman eine bank auslöst hat ackerman das sagen. Wenn goldmann sachs eine firma aufkaüft bestimmt goldmann sachs die marschrichtung. Wenn aber der staat, wir steuerzahler, eine firma auslösen und übernehmen, bestimmt weiterhin die firma wos lang geht? Das ist doch verarsche in reinform, oder nicht?

  22. Jerzy schreibt am 29. April 2010 um 09:43

    @cracker

    vielleicht mal die Bilanzen von Ackermann´s Firma lesen, bevor man den Unsinn schreibt. Die Deutsche Bank ist eine von wenigen Banken die keine Hilfe von einem “Steuerzahler” wie Sie bräuchte. Und die Banken, die Hilfe brauchten, waren meistens in der staatlichen Hand (also indirekt das Eigentum der Steuerzahler). Commerzbank, die staatliche Hilfe benötigte und zum Teil von dem Staat gekauft wurde, ist jetzt zum Teil de facto eine Staatsbank, in der nichts ohne des Segens des Finanzminister läuft. HRS - der am meisten den “Steuerzahler” Crackejack kostete ist jetzt auch in der staatlichen Hand. Und gerade staatliche HRS Bank und die staatlichen Landesbanken sind von der Griechenlandkriese betroffen. Wenn man sie an den Griechenschulden sitzen läßt, dann wird der “Steuerzahler” Carackerjack genauso in Mitleidenschaft einbezogen, als der Staat der den Griechen Bürgschaften gibt. Linke Tasche, rechte Tasche…. das muss sogar ein Sozialpädagoge erkennen. Und der GoldmanSachs kann man viele Vorwerfen, vor allem auf der ethischen Ebene, aber wirtschaftlich steht diese Bank viel besser als die Mitbewerber. Und der “Steuerzahler” Crakcerjack musste bestimmt GoldmanSachs nicht unterstüzten. Das ist keine Bank die Deutschland stützen musste. Einfach sin informieren, Crackerjack, wie die Realität auf den Finanzmärkten wirklich aussieht anstatt nachplappern das was die überförderten Politiker aus den Handbuch der Sozialpädagogik über Wirtschaft erzählen. Eine Welt die von Sozialpädagogen und von Theaterwissenschaftler regiert würde, wäre schnell eine Abbild von Nordkorea oder Kuba darstellen. Auf Kuba ist wenigstens noch das Klima OK.
    Die ganze Gerede von der Bankenbeteiligung an der Griechenkriese ist ein reiner Populismus von den Linken, Sozis und Froschen um die Stimmen von der NRW Wahlen zu Gewinnen. Das Volk mag keine Banken - das ist klar. Das Volk mag auch keine Steuer, keine Politessen, keine Türken und so weiter. Mit Populismus kann man die Wahl gewinnen. Da wird jetzt eine Chance ergriffen über die Banken zu Wetten.

    Das einzige vernünftige Lösung wäre tatsächlich das Undenkbare - entweder Austrit Griechenlands aus der Eurozone, oder noch weniger denkbar - Deutschland verzichtet auf Euro. Im ersten Fall können sich Griechen durch abwertung von Drachme sanieren. Im zweiten Fall ist Deutschland fein aus den Schneider und steht wie ein A…loch da, aber muss keine Bilanzakrobaten auf Peloponnes durchfüttern.

  23. crackerjack schreibt am 29. April 2010 um 11:26

    Deutsche bank und goldmann sachs stehen “blendend” da, einzig weil die staaten 1 zu 1 als ausfallversicherung für ihre junk derivate einsprangen. Bei deutsche bank wars die hypo real estate bei goldmann sachs die US AIG. In klartext - DB und GS “wetten” trieben ihre eigenen ausfallversicherungs institute in den konkurs, da übernahmen berlin, bzw washington die rechnung und zahlten DB und GS 1 zu 1 ihren einsatz zurück. Die kosten übernahmen die staatshaushalte, steuerzahler. Faktisch waren DB und GS PLEITE:

    http://www.msnbc.msn.com/id/21134540/vp/36815250#35120971

  24. Jerzy schreibt am 29. April 2010 um 15:55

    @Cracker

    schlecht informiert caracker. DB hat ihre Schrottpapiere an die Landesbanken verkauf noch bevor man von subprime Krise was hörte. Und wenn die Staatsbanken das kauften, dann nicht weil sie so gut zur DB waren sondern zu blöd um zu wissen was sie tun. natürlich wäre DB Pleite, hätte sie an den Papieren sitzen geblieben. Aber so geht es ihr blendend. Das ist aber ein Geschäft. Wenn ich mit frischen Fischen handle, dann muss ich auch damit rechnen, dass irgendwann fangen sie zu stinken, wenn ich sie nicht rechtzeitig verkaufe. Es sei denn habe ich eine Ausfallversicherung für den Stinkfisch.
    Ich befürchte Cracker, dass es Sachen gibt, die in Deinem Handbuch der Sozialpädagogik nicht nachzuschlagen sind. Z.B. über der Wesen der Marktwirtschaft. Und wenn Du von sozialistischer Wirtschaft träumst, dann schaue dir Nordkorea an.
    Meine Frage lautet: was hat der Deutsche Steuerzahler mit Subventionen für GoldmanSachs zu tun? Was geht den Cracker an, wie die Amis ihre Geschäfte machen? Wenn die Deutschen schlau wären, wurden keine Schrottpapiere von Amis kaufen. Das übrigens sollte Dir klar sein, dass diese Transaktionen, die zur Subprime Krise führten waren alle OTC Geschäfte, die nie über Börse liefen. Der Börsenaufsicht würde niemals diese Derivate zu öffentlichen Verkehr zulassen. Also wer außerbörslich Schrott kauft, darf sich nicht wundern, dass er über Tisch gezogen wird.
    Das selber ist mir manchen Derivaten die in Deutschland von den Banken weiterhin an den Mann gebracht werden. Sog. Zertifkaten, auf denen die Banken verdienen prächtig (auch auf den Lehman Zertifikaten verdienten Sparkasse sehr gut). Diese Papiere dürften niemals auf den USA Börsen gehandelt werden. Aber der deutsche Michel kauft alles, was man ihm schmackhaft macht. Aus Gier oder Dummheit.

    Und was GS betrift:
    “Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern konnte Goldman Sachs Verluste aufgrund der Subprime-Krise auf Gesamtunternehmensebene vermeiden. Dennoch verloren drei von Goldman Sachs Asset Management verwaltete und gemanagte Hedge Fonds substantiell an Wert, so dass der Global-Equity-Opportunities-(GEO)-Fonds als einer der GS-Hedge-Fonds durch milliardenschwere Investitionen gestützt werden musste. Dabei investierte Goldman Sachs selbst drei Mrd. Dollar und Eli Broad, der ehemalige Chef der American International Group, Hank Greenberg und die Perry Capital LLC zusammen die gleiche Summe in den Fonds.

  25. crackerjack schreibt am 29. April 2010 um 21:46

    w.g deutsche bank

    http://www.wiwo.de/finanzen/jagd-auf-goldman-sachs-deutsche-bank-co-428389/

    w.g goldmann sachs

    http://www.msnbc.msn.com/id/21134540/vp/36815250#36809028

    …was du hier verteidigts ist nicht kapitalismus, sondern betrug, pokern und asoziales verhalten. Die fakten stehen. Ohne unterstützung durch die staatngemeinschaft wären nicht nur alle banken sondern die weltwirtschaft völlig kollabiert. Anscheinend zieht die usa jetzt die notbremse und das ist auch GUT so.

  26. crackerjack schreibt am 29. April 2010 um 22:03

    @jerzy

    newsflash !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    http://www.msnbc.msn.com/id/21134540/vp/36815250#36809028

    die us republikaner beenden ihre blokade der finanzreform bill im senat. Angesichts der aufruhr in der bevölkerung konnen die reps anscheinend ihre gönner von wall street nicht mehr länger decken, das faß ist endgültig übergelaufen. Die tage des neo-liberalen poker economics scheinen endlich gezählt. Ein hoch auf die US demokratie wo das volk noch einfluß üben kann.

  27. Toni schreibt am 6. Mai 2010 um 16:28

    Ich verstehe nicht, wie gerade die Deutschen, die von der Einführung der Euro-Zone sehr profitiert haben, jetzt zum großen Teil darüber lästern, dass einem Land, das sich in der Euro-Zone befindet, unter die Arme gegriffen wird. 2/3 der Exporte gehen ins europäische Ausland. Wäre das nicht so, hätte die Subprime-Krise uns viel, viel härter erwischt. Vor einigen Jahren war Deutschland noch extrem abhängig von den USA. Aus dieser Abhängigkeit haben sich die Deutschen glücklicherweise gelöst. Die EU hat uns große wirtschaftliche Vorteile gebracht. Hoffentlich bleibt das in der Zukunft auch so!

  28. dete schreibt am 12. Mai 2010 um 16:44

    Mit der Behauptung, der Euro sei von Anfang an ein zum Scheitern verurteiltes Projekt gewesen, macht es sich der Autor etwas zu einfach. Tatsächlich ist ja auch eine Gemeinschaftswährung schon 1957 avisiert worden, allerdings als notwendige Bedingung für einen gemeinsamen Markt. In den 80er Jahren hat man dann die Einheitliche Europäische Akte zu diesem Zweck verabschiedet, die jedoch nie vollständig umgesetzt wurde, sondern auf Verlangen und auf Druck der jeweiligen nationalen Gewerkschaften und Verteilungskoalitionen verwässert bzw. unwirksam gemacht wurde. Nun hat man zwar in der EU den relativ freien Kapital- und Warenverkehr, natürlich mit Zollgrenzen, der ohne gemeinsame Währung gar nicht möglich wäre. Andererseits ist der freie Dienstleistungsverkehr stark eingeschränkt, was wiederunm den freien Personenverkehr stark einschränkt und z.B. dazu führt dazu, dass polnische Akademiker in Deutschland Spargel stechen oder in Frankreich Reben pflücken.
    In der EU sind die Märkte nationalstaatlich völlig unterschiedlich organisiert und reguliert und es gibt keine grenzüberschreitenden Interessengruppen und Verteilungskoalitionen. Im Vergleich zu den US-Bundesstaaten mit der gemeinsamen Währung Dollar sind in der EU die Regularien zusätzlich auch noch gesetzlich fixiert, was die eine Integration zusätzlich erschwert.
    Eine gemeinsame Währung mag also eine notwendige aber eben keine hinreichende Bedingung für einen gemeinsamen Markt sein. Anders ausgedrückt, ist es zu bezweifeln ob die EU-Mitglieder überhaupt einen freien, gemeinsamen Markt haben wollten und wollen.

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