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Nigel Farage vs. Herman Van Rompuy

Dem Europaparlament fehlt zwar die demokratische Legitimität, das Bundesverfassungsgericht spricht von einem strukturellen Demokratiedefizit. Aber es hat den einen oder anderen Parlamentarier, der wunderbar Tacheles redet !


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März 2010

Autor: Steinhöfel | Kommentare: 18 | Print This Post Print This Post

Thema: Allgemein, EU
  1. Diego schreibt am 1. März 2010 um 21:27

    Aber mein lieber Herr Steinhöfel, wissen Sie denn nicht dass Nigel Farage ein böser Rechtspopulist ist?
    Seit wann sind Argumente von solchen von Relevanz?

  2. Koltschak schreibt am 1. März 2010 um 22:01

    Wunderbar dieser Mann. Noch ein kleines Highlight dieser Politiker im Europäischen “Parlament”:

    Mein Büro soll größer werden

    EU-Abgeordnete bekommen mehr Geld für eine bessere Besetzung ihrer Sekretariate

    Eigentlich bekämpfen sie sich im Europäischen Parlament bis aufs Messer. Aber beim “Be-richtigungshaushaltsplan 1/2010″ herrschte große Harmonie zwischen der CSU und der Linkspartei. Die Abgeordneten beider Parteien stimmten einträchtig für höhere Zulagen der 736 Abgeordneten und für eine Aufstockung der rund 5000 Mitarbeiter des EU-Parlaments. Die Änderungen sollen ab Mai gelten. Sie kosten allein in diesem Jahr 13,4 Millionen Euro. Konkret beschlossen die Parlamentarier, ihre sogenannte Sekretariatszulage für die Bezahlung von Mitarbeitern um 1500 Euro im Monat zu erhöhen. Die Zulage liegt derzeit monatlich bei 17 864 Euro. Grund für den Zuschlag soll die hohe Arbeitsbelastung sein.

    http://www.welt.de/die-welt/politik/article6583165/Mein-Buero-soll-groesser-werden.html

    Deutschland müsste mit sofortiger Wirkung aus diesem Deppenclub wieder austreten. Ein frommer Wunsch, der wohl leider ein Wunsch bleibt!

    Go Nigel Go!!!

  3. crackerjack schreibt am 2. März 2010 um 10:23

    60 Jahre Frieden und Wohlstandsaufbau, statt Krieg und Vernichtung. Die EU ist eine einmalige Erfolgsgeschichte. Endlich baut europas Jugend sich eine gemeinsame Zukunft statt sich auf dem Schlachtfeld der nationalen Eitelkeiten und Ideologien gegenseitig abzuschlachten. Dafür kann mann getrost ein paar Sesselfurzer in Brussel in kauf nehmen. Dafür bekommen wir die mächtigste Wirtschaftsmacht der Erde.

  4. Alfred Knaus schreibt am 2. März 2010 um 11:08

    I have to applaud people like Nigel Farage, one of the few that speak up and communicate what the people think. The bureaucrats of the EU do more harm than good, just ask the German farmers.
    These fat cats line their pockets on our dime have nothing but their own self perpetuating interests at heart.
    The EU is certainly not responsible for peace and prosperity. To make claims like crackerjack does is pure and utter hogwash.

    Keep em on their toes Nigel!!!

  5. crackerkack schreibt am 2. März 2010 um 15:46

    “….The EU is certainly not responsible for peace and prosperity. To make claims like crackerjack does is pure and utter hogwash….”

    Hogwash? Lets check the facts.

    The EU is responisble for over half a century of peace in war torn Europe primelary by reconciling France and Germany through the Montanunion, creating a common market and delegating power away from national parliaments towards defined common goals. The EU also paved the way for the Eastern European Sattelites into the Free Market, Parlamentarian Democracy and the NATO, a feat unthinkable of without the EU’s multinational institutes, organizations and legislation.

    Nationalism had its chance and failed miserably, not only in the past. Today, in a world where large banks, international finance groups and multi national firms wield more influence and power than any democratically elected national parliament , Nationalism has becoming a relict of the past. The finance desasters of the past year prove beyond a doubt that narrow-minded nationalism has no chance whatsoever against International Finance. Britian placed its bets on The City Of london, overlooking the fact taht international commerce knows neither patriotism nor nation. Farage is a man of the past with romantic nationalistic notions of yesteryear. Multinational unions and institutions are the future.

  6. Diego schreibt am 2. März 2010 um 16:37

    Warum unterhalten sich hier eigentlich deutsche Muttersprachler auf Englisch?
    Die EU hat sicher eine ganze Reihe guter Seiten. Die Versöhnung von F und D gehört dazu, der Freihandel ebenfalls - von dem ich persönlich wirtschaftlich profitiere, mit meinem Unternehmen nutze ich ihn gewinnbringend.
    Auch ist es selbstverständlich (für die Einzelperson) etwas Gutes, dass die EU die bislang zur Kooperation unfähigen Handyhersteller zu einem gemeinsamen Ladegerät zwingt.

    Aber solche Vorteile dürfen nicht über all die Dinge hinwegtäuschen, die auf der negativen Seite seither gekommen sind. Die EU hätte gut und gerne in den 70er Jahren stagnieren können!

  7. Steinhöfel schreibt am 2. März 2010 um 22:38

    Der Auffassung eines linkspopulistischen Magazins zufolge handelt es sich also auch bei Nigel Farage um einen sogenannten “Rechtspopulisten”, http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,681372,00.html

  8. Diego schreibt am 2. März 2010 um 23:25

    Wie ich sagte. Alles was nicht in deren Weltbild passt ist mindestens Rechtspopulist oder sogar Nazi. :)
    Die Rede ist aber einfach großartig, er hat ja auch schon eine ganze Reihe andere derartige Reden gehalten.

  9. crackerjack schreibt am 3. März 2010 um 12:39

    @ Diego.

    “…Warum unterhalten sich hier eigentlich deutsche Muttersprachler auf Englisch?….”

    Vielen Dank für die Blumen, bin aber Engländer. Ich dachte immer meine etwas abenteuerliches Deutschgrammatik würde mich verraten.

    Ich bin kein Freund der Euro Burokratie, aber Nigel Farages You-Tube Show macht kein Sinn, es sei denn als reine Populismus für die etwas einfach gestrickten.

    Wer Herman van Rompuy nicht kennt hat in der Politik nichts verloren. Van Rompuy ist Chef der regierende CD&V Partei Belgiens und war, bis zu seine Berufung als Präsident des Europarates Ministerpräsident Belgiens, also einer der mächtigsten und einflußreichsten Männer Europas. Ihn als nassen Waschlappen zu bezeichnen sagt mehr über Farage aus, ( kennt nun wirklich kein Mensch.;-) ), als über Van Rompuy.

    Wer, wie Farage, auf nationaler Anerkennung und Stärkung pocht, gleichzeitig aber eine andere befreundete Nation als “Non Country” herabwürdigt, wiederspricht nicht nur seine eigenen Grundsätze, sonder bemüht stumpfe nationalistische Ressentiments, die gerade Europa wiederholt in den Abgrund führten.

    Von daher darf man Farage wohl als National-Populist ansehen. Sein Internet Auftritt ist Zeitgemäß und Wirksam, seine Botschaft ist Wiedersprüchlich, Rückständig und Überholt.

  10. Albrecht Klein schreibt am 9. März 2010 um 10:16

    @crackerjack:

    Sie betreiben Rabulistik.

    “60 Jahre Frieden und Wohlstandsaufbau, statt Krieg und Vernichtung.”

    Das ist reines Wunschdenken und hat insbesondere nichts, aber auch überhaupt nichts mit dem Moloch “EU” zu tun.

    “Die EU ist eine einmalige Erfolgsgeschichte.”

    Die EU kann höchstens als abschreckendes Beispiel dienen, wie eine korrupte Pseudoelite einen ganzen Kontinent so gründlich gegen die Mauer fahren kann, daß er in 1000 Jahren nicht mehr auf die Beine kommt.

    “Endlich baut europas Jugend sich eine gemeinsame Zukunft statt sich auf dem Schlachtfeld der nationalen Eitelkeiten und Ideologien gegenseitig abzuschlachten.”

    Eine völlig sinnlose Zuwanderung bildungsferner Unterschichten aus diversen türkischen und arabischen “südlichen Ländern”, die nächsten 50 Millionen “High Potentials” aus Schwarzafrika (zzgl. Familienanhang) sind schon eingeplant. Und die arbeitende Mittelschicht in Deutschland/Europa darf dieses Experiment mit ihren Steuern und Sozialabgaben finanzieren. Wenn das irgendwann nicht mehr möglich ist, wird in Europa ein Bürgerkrieg ausbrechen, den wir uns in seiner Grausamkeit überhaupt nicht vorstellen können.

    “Dafür kann mann getrost ein paar Sesselfurzer in Brussel in kauf nehmen.”

    Diese “Sesselfurzer” in der EU-Kommission sind für diesen ganzen Irrsinn verantwortlich und nein, wir können uns das nicht leisten.

    “Dafür bekommen wir die mächtigste Wirtschaftsmacht der Erde.”

    Wir werden höchstens einen Gazastreifen von der Größe eines ganzen Kontinents bekommen. Und im Gegensatz zu den Palästinensern werden wir von niemandem Hilfsleistungen bekommen. Dann wird es ganz finster in Europa werden.

  11. crackerjack schreibt am 9. März 2010 um 14:23

    @Albrecht Klein

    ….Einfach ausgedruckt…Der Moslem ist unser Unglück.

    Wer noch daran zweifelt das Islamobhobie und Anti-Semitismus ins gleiche Horn stossen muß nur die Ergüsse der Broder/Giordano/ Sarazzin Apostel betrachten.

  12. andrej schreibt am 9. März 2010 um 19:10

    Wenn ich Dich mal zitieren darf, @Cracker:
    “Crackerjack schreibt am 23. Juni 2009 um 23:55

    @Andrej

    Sollte die Syrische Baath fallen, übernehmen die Islamisten. Syrien , als moderner Nationalstaat gäbe es nicht mehr, sondern eine Islamistischer Gebilde, beherrscht durch Clans, Stämme und religiöse Führer. Mit Assad kann man verhandeln, mit der Umma nicht. ”

    Klang da nicht ein wenig Angst vor der Umma, also dem Islam durch, @Cracker? Oder auf deutsch: Islamophobie?

  13. Diego schreibt am 10. März 2010 um 18:20

    Herr Steinhöfel, das schon gesehen?
    http://www.youtube.com/watch?v=wB4o2lrr1A8
    Würde wunderbar zu diesem Video hier passen :)

  14. crackerjack schreibt am 11. März 2010 um 01:37

    @andrej

    Klang da nicht ein wenig Angst vor der Umma, also dem Islam durch, @Cracker? Oder auf deutsch: Islamophobie?

    Nein. Eine Phobie ist immer unbegründet und irrational. Die Interventionen im Nahen Osten haben aber wiederholt bewiesen das sie staatliche Strukturen zerstören und damit Kriminelle, Clans und religiöse Fanatiker fördern. Ursache und Wirkung darzustellen ist begrundet aber nicht irrational.

    Eurabia Islamobhobie setzt voraus dass es eine gesteuerte Ein- und Unterwanderung Europas seitens der islamische Welt gäbe, mit dem Ziel dem Kontinent durch demographischer Druck zu islamisieren. Das ist unbegrundet und irrational, folglich eine Phobie.

  15. Diego schreibt am 11. März 2010 um 23:34

    Die Ostgoten hatten auch nicht vor Rom zu vernichten, trotzdem haben sie es gemacht.
    Eine Intention ist keineswegs erforderlich…

  16. crackerjack schreibt am 12. März 2010 um 11:48

    # Diego schreibt am 11. März 2010 um 23:34

    Die Ostgoten hatten auch nicht vor Rom zu vernichten, trotzdem haben sie es gemacht.
    Eine Intention ist keineswegs erforderlich…

    in klartext…den moslem ist es nicht mal bewußt dass er europa vernichten will? LOL
    wenn das nicht unbegründete irrationallität und phobie in reinform ist, was dann?

    übrigen …die theorien zum untergang roms füllen ganze bibliotheken.

  17. andrej schreibt am 12. März 2010 um 12:37

    @Cracker:
    “zu islamisieren. Das ist unbegrundet und irrational, folglich eine Phobie.”
    Dann ist das hier z.B. wohl auch keine Realität, sondern Fantasie:
    “Panorama vom 29. Juni 2006
    Hilflos gegen Judenhetze - Behörden dulden weiter Islamistenschule

    “Die Muslime müssen die Juden bekriegen und töten” - so steht es in einem Schulbuch der Mittelstufe an der Bonner König Fahd Akademie. In einem Lesebuch der 5. Klasse wird sogar der “Dschihad”, der heilige Krieg gegen die Ungläubigen, als “edelste Tätigkeit” eines jeden Muslims verherrlicht. Und das alles, obwohl die Bezirksregierung Köln als oberste Schulaufsicht schon vor über einem Jahr angekündigt hatte, dass die Schulbücher an der Akademie ausgetauscht und islamistischer Unterricht unterbunden werde. Die Behörden aber scheinen hilflos gegen diese Judenhetze und dulden weiter die Saudi-Schule, an der noch immer über 240 Kinder unterrichtet werden - davon 130 mit deutscher Staatsangehörigkeit.”
    http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2006/erste8262.html
    Da Du ja in Abrede stellst, dass es gesteuerte Unterwanderung gibt, Cracker:
    Wie würdest Du es denn nennen, wenn die Saudis ne Schule in D finanzieren, wo Jihad und religöse Gewalt per Lehrbuch vermittelt werden?
    Gibt es übrigens auch in GB. Die Lehrmittel sind auch dort ähnlich - also weit jenseits von grenzwertig:
    “An ex-teacher claims pupils were taught from books which describe Jews as “repugnant” and Christians as “pigs”.”
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/education/6337299.stm

  18. blackadder schreibt am 12. März 2010 um 15:13

    also, mir gefällt das video außerordentlich:
    “we don’t know you, we don’t want you and we don’t need you!”
    auf den punkt gebracht!
    “non-country” - ja, denn belgien ist eher ein mengengelage, das jederzeit droht, auseinanderzudriften.

    während der kommentarbereich sich anderer themen widmet, erinnere ich an steinhöfels ausgangspunkt:
    die EU-politiker sind alles andere als von den völkern legitimiert, es mangelt noch stets erheblich an transparenz, die einzelnen nationalstaaten werden immer weiter in ihrer politischen gestaltungsmöglichkeit eingeschränkt, und die korruptionsskandale auf EU-ebene haben mittlerweile kultstatus erreicht.

    die EU stinkt nach einem politischen klüngelhaufen, der moralinsaure ratschläge an seine partner verteilt, während er sich nach der seife diverser despoten bückt…

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