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Israelische Apartments sind kein Friedenshindernis

Die grössten Hindernisse für einen Frieden zwischen den Palästinensern und Israel liegen gewiss nicht in der vorläufigen Genehmigung zum Bau von Apartments in einem Teil Jerusalems, der ohnehin immer zu Israel gehören wird. Das Bekanntwerden dieses bürokratischen Aktes gerade zum Zeitpunkt des Besuchs von US-Vizepräsident Biden in Israel war zweifellos ungeschickt. Gegenüber Israel war die Haltung der US-Administration aber schon zuvor von beispielloser Feindseligkeit geprägt. In Washington wurde Netanyahu jetzt wie der Regierungschef eines Dritte Welt-Landes abgekanzelt. Man geht mit Freunden und Verbündeten nicht so um, wie die Obama-Regierung dies tut.

Die Palästinenser sind das Problem. Nicht Israel.

Die Fatah ist durch und durch korrupt. Ihre Kader mästen sich an den Hilfszahlungen von EU und USA. Die Moderaten sind nicht moderat. Weder Fatah noch Hamas erkennen das Existenzrecht Israels an. Abbas ist verlogen und scheinheilig. Er will keinen Frieden. Er will derzeit nicht einmal direkte Verhandlungen mit Israel. Grotesk. Die Möglichkeiten für einen Friedensschluß und einen eigenen Staat bestanden seit 1992 diverse Male. Allein die Palästinenser verhinderten einen Erfolg. In den letzten 10 Jahren wurden den Palästinensern zweimal (2000 von Ehud Barak und 2008 von Ehud Olmert) umfassende Friedenspläne vorgelegt, die jeweils die Teilung Jerusalems enthielten. In beiden Fällen zeigten die Palästinenser den Israelis die kalte Schulter. 2009 erklärte Mohammed Dahlan, ein führender Fatah Politiker, man sei an die Vereinbarungen von Oslo aus 1993 „nicht gebunden“, wonach die PLO Israel anerkenne.

Die Hamas ist eine von Iran gesponserte Terrororganisation, deren größter Wunsch die Vernichtung Israels ist. Derzeit beschränkt man sich noch mit dem Versuch, durch Raketenbeschuss jüdische Zivilisten zu ermorden.

Die Palästinenser haben keine funktionierende Regierung, ja nicht einmal eine sie repräsentierende Vertretung. Fatah und Hamas befinden sich in bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Und keine Partei möchte daran etwas ändern. Die einen erhalten Waffen, Training und Unsummen aus dem Iran (Hamas), die anderen werden mit westlichen Geldern schadlos gehalten (Fatah).

Solange unter den Palästinensern Gewalt, Korruption und Terrorismus gedeihen, ist jeder westliche Cent an Hilfe aus Steuergeldern verschwendet. Das an die Palästinenser pro Kopf mehr Hilfsgelder gezahlt wurden als an Deutschland in der Nachkriegszeit durch den Marshall-Plan, ist eine interessante Beobachtung, die die Frage rechtfertigt, wie lange noch Geld in diesen Trog mit judenhassenden Verbrechern gekippt werden soll.

Während der lange unter anti-israelischem Einfluss stehende Obama offenkundig glaubt, er könne durch das Schikanieren der Netanyahu-Regierung den Friedensprozess fördern, geht die Entwicklung vor Ort in die entgegengesetzte Richtung.

General Petraeus hat in einer Anhörung vor dem Kongress dargelegt, dass Iran mit al Qaida operiert und das Terrornetzwerk u.a. darin unterstützt, im Irak und in Afghanistan Amerikaner zu ermorden.

Die unverkennbaren Zeichen von Schwäche aus Washington führen zu dem tragischen Kollaps des anti-syrischen Lagers im Libanon. Die Politik von Präsident Bush hatte zuvor zum Rückzug der syrischen Truppen aus dem Libanon geführt. Jetzt steht im Libanon alles auf dem Spiel. Drusenführer Walid Dschumblatt (dessen Vater von Assads Vater ermordet wurde und der zuvor eine laut vernehmbare anti-syrische Stimme war) entschuldigte sich beim syrischen Terrorpaten Bashar al-Assad für frühere Bemerkungen. Zuvor tat Sa’d al-Hariri, dessen Vater von Assads Schergen in die Luft gesprengt wurde, das Gleiche. Statt Syrien aus der Achse mit dem Iran herauszulösen, so der Plan Washingtons, schließen die beiden Staatssponsoren des Terrors weitere Kooperationsverträge und rücken enger aneinander heran.

Die Türkei ist ebenfalls auf dem Weg, sich der Achse Iran-Syrien weiter anzunähern. Die Russen demütigten währenddessen Außenministerin Clinton, indem sie während ihres Besuchs in Moskau bekannt gaben, sie würden ein Atomkraftwerk im Iran fertig stellen.

Und der Iran werkelt weiter ungestört an der Atombombe. Die Nahost-Politik der Obama-Administration hat bislang keinerlei Erfolge zu verzeichnen. Sie gibt stattdessen ein Bild von Naivität und Dilettantismus ab. Die Feinde von Frieden und freien Gesellschaften werden hofiert, die Freunde und Verbündeten schikaniert. Der Verzicht auf den Bau von Apartments in Jerusalem wird nicht zu einem Friedensschluß führen, wenn die Gegenseite Israels die Vernichtung sucht. Wie der Rückzug 2005 aus dem Gaza-Streifen gezeigt hat, führt israelisches Entgegenkommen nicht zu friedlicheren Verhältnissen. Im Gegenteil.

Bret Stephens hat es kürzlich im „Wall Street Journal“ auf den Punkt gebracht: Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ist nicht territorial, er ist existenziell. Israel ist im Wesentlichen bereit, mit einem palästinensischen Staat an seinen Grenzen zu leben. Umgekehrt gilt das nicht. Für die Hamas ist Tel Aviv nichts anderes, als eine Siedlung auf der West-Bank. Die Palästinenser sind das Problem, nicht Israel.

Der Chimäre des Siedlungsbaus (so wenig man damit sympathisieren muss, soweit es nicht um den Ausbau bestehender Bauten geht) als Hindernis für Frieden im Nahen Osten muß endgültig der Kopf abgeschlagen werden.

© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2010

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März 2010

Autor: Steinhöfel | Kommentare: 36 | Print This Post Print This Post

Thema: Islam, Naher und Mittlerer Osten, Terrorsponsoren, USA
  1. abi melzer schreibt am 30. März 2010 um 00:34

    Alfred Döblin: Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuld.

  2. crackerjack schreibt am 30. März 2010 um 10:38

    Besatzer als die Opfer der Besetzten? Kling noch der offiziellen Tibet Doktrin Pekings.

  3. blackadder schreibt am 30. März 2010 um 10:53

    http://www.welt.de/die-welt/politik/article6956875/Der-gruene-Prinz.html

    bei solchen befreiern wird mir ganz warm ums herz!:->

    und der abi treibt sich schon bei steinhöfel rum, weil der pöse henryk ihn geärgert hat…

  4. Mr. Moe schreibt am 30. März 2010 um 11:07

    Passend dazu auch die neuste Kolumne von Stephens: Lady Gaga Versus Mideast Peace. Auszug:

    The settlements are merely the latest politically convenient cover behind which lies a universe of hatred. If the administration’s aim is to appease our enemies, it will get more mileage out of banning Lady Gaga than by applying the screws on Israel. It should go without saying that it ought to do neither.

  5. Nina Mawed schreibt am 30. März 2010 um 11:20

    Ich finde ihren Artikel sehr erschreckend. Waren Sie jemals in der Westbank oder in Gaza?
    Ihnen sicherlich nicht der entscheidende Fakt entgangen sein, dass 42% der Westbank für Palästinenser nicht betretbares Territorium sind, da dieser Teil durch jüdische Siedlungen und Strassen okkupiert ist. Das führt zu dem einfachen Schluss, das es eine Zweistaatenlösung nicht geben kann. Sie haben sich auch sicherlich sehr gut informiert, bevor Sie diesen rassistischen Hetzartikel geschrieben haben und wissen, dass die besagten Siedlungen in Ramat Schlomo gebaut werden sollen und das dies schon palästinensiches Gebiet ist. http://www.nzz.ch/images/karte_jerusalem_siedlungen_1.3255677.1257943210.jpg
    Ich kann einfach nicht verstehen wie jemand, der so schlecht informiert ist wie Sie, einen solchen Artikel schreiben kann. Und wenn es in Ordnung ist, die Palästinenser auf Demonstrationen zu erschiessen (stellen wir uns das gleiche mal in Griechenland vor) oder sie ohne Prozess ins Gefängniss zu stecken, weil sie ja eh alle Terroristen sind, dann Frage ich mich, warum man mit solch einer Grundeinstellung nicht auch einfach alle Juden auf diese Weise vorverurteilen sollte. Und Sie, als Deutscher, sollten doch eigentlich sehr gut wissen warum diese Grundeinstellung sehr verachtenswert ist. Informieren Sie sich doch noch ein bisschen. Es gibt viele Artikel zu diesem Thema und es hilft auch manchmal gegen die eigene Dummheit, sich die andere Seite anzuschauen. Man kann auch übrigens in die Westbank fahren und sich vor Ort informieren. Die Leute dort sind sehr freundlich, ebenso wie in Israel. Sie haben das Problem einfach nicht verstanden.

  6. andrej schreibt am 30. März 2010 um 12:17

    @Cracker:
    Ein ziemlich abdurder Vergleich zwischen Israel und China, Cracker. Da Du uns ja aber gerne vor der Ummah warnst, damit Du der von Dir offenbar hochverehrten syrischen Baath-Partei wenigstens irgendeine Legitimität zuschummeln kannst,
    vergleichen wir also mal, was der Dalai Lama für die Tibeter und die Ummah für die Palästinenser für die Beendigung des jeweiligen Konfliktes mit China bzw. Israel vorschlagen.
    Der Dalai Lama beginnt:
    “They have all been encouraging the Chinese government to follow a path where a mutually beneficial solution could be reached. We should create an opportunity for their efforts to bring out positive results. I know you are being provoked at every level but it is important to stick to our non-violent practice.”
    http://www.dalailama.com/messages/tibet/statement-of-his-holiness

    Nun die Ummah (http://www.ummah.com/forum/showthread.php?35975-Yassin-and-Rantissi-Quotes):
    “We will strike the Zionist enemy in each and every corner of Palestine until the end of the occupation.
    The word cease-fire is not in our dictionary.”
    “All the land of Palestine is a part of the Islamic faith and the Caliph Omar bin al-Khattab declared it for all Muslims. Therefore, no individual or group has the right to sell it or give it up”

    Der eine kennt keinen Waffenstllstand, der andere ist gewaltlos. Der eine
    sucht eine Lösung, in der die andere Seite gar nicht mehr vorkommt, der andere sucht eine Lösung zum Wohle beider Seiten.
    Wenn das das gleiche ist, Cracker, ist schwarz gleich weiss!

  7. Freidenker schreibt am 30. März 2010 um 12:41

    Mit dem scharfen Auge starrt man auf die Juden in Israel, mit dem triefenden Auge glotzt man auf die Araber in Palästina. Das romantische Verständnis der Gutmenschen für die Islamisten im Nahostkonflikt hat aber Gründe. Sie halten Araber für affige Wilde, für unmündige Men-schen dritter Klasse, an die man noch keine aufklärerisch-humanen Maßstäbe anlegen darf. Die Zuneigung dieser Tieffrequenzler ist eine Art von vormundschaftlicher Verachtung. Der schwärmerische Respekt vor dem Fremdländischen ist nur Bequemlichkeit und Hochmut. Ich weiß wirklich nicht, ob bessere Schulbildung jetzt noch ausreicht, um den rasanten geistigen Verfall unseres Gutmenschen-Volkes aufzuhalten…

  8. crackerjack schreibt am 30. März 2010 um 12:58

    Moment! Die jetzige Kriese ist einzig und allein Netenjahus Ultra religiös/Nationalistische Administration zuzurechnen und setzt dessen Reihe aussenpolitischen Desastern , nach Bruch mit Strategischen Partner Turkei, Bruch mit Strategischen Partner England, unberirrt fort. Völlig unnötigerweise hievten sie das Thema East-Jerusalem -Settlements punktlich zur Biden Besuch vor aller Welt auf der Agenda und setzten bei Natanjahus USA Besuch mit weitern “Ankündigungen” nach. Kein US Präsident kann es sich leisten vor der Weltöffenlichkeit derart vorgeführt zu werden. Keiner!

    Übrigens: Man sollte endlich aufhören die Beziehungen zwischen Israel und der USA als eine art mystisches Liebesverhältniss zu verklären, mit endlosen, peinlichen Liebesschwüre und Treueeide. Die Beziehungen zwischen Staaten gründen auf Interessen und nicht auf Eros. Obama und die US Senatoren sind letzlich nur ihren eigenen Wählern verpflichtet und nicht die Wähler von Bibi oder Avigdor.

  9. crackerjack schreibt am 30. März 2010 um 13:04

    übrigen.

    Ein Haaretz Editorial bezeichnet die Netanyahu Administration als die “extremistischste und gefährlichste in der Geschichste des Landes….”

    “A Dangerous goverment”.

    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1159314.html

  10. Steeevyo schreibt am 30. März 2010 um 13:16

    Nett bei Glenn Reynolds abgeschrieben (’wie ein Drittweltland’).
    Ein offensichtlich hysterischer Spinner. Der auch neulich bereits die Solidaritaet zu Israel ueber die Loyalitaet zu den USA gestellt hat.

    http://www.salon.com/news/opinion/glenn_greenwald/2010/03/27/israel

    Zum Glueck sind dies zur Zeit die Stimmen der Opposition.
    Die letzten 8 Jahre haben gereicht um alles wo fuer die USA
    stehen ordentlich durch den Dreck zu ziehen.

    Wer sich das nicht eingestehen will keift eben weiter.

  11. Albrecht Klein schreibt am 30. März 2010 um 13:18

    @Nina Mawed:

    Haben Sie die Charta der Hamas von 1988 gelesen?

  12. crackerjack schreibt am 30. März 2010 um 13:43

    @andrej

    Wenn ich dich richtig verstehe, habe die Besetzten sich an moralischen und ethischen Codes zu halten. Gilt das auch für die Besetzer?

  13. crackerjack schreibt am 30. März 2010 um 13:54

    @freidenker.

    “Gutmensch”?? War das nicht ein Kampfbegriff der Strürmer? Gehört offensichtlich mittlerweile zum Standard Newspeak der Neuen Deutschen Populistische Rechte. Und als was würdest du dich dagegen bezeichnen? “Schlechtmensch”? Ein dümmlicher Begriff, der mehr über sein Benutzer als über den Bezeichnenten aussagt.

  14. Zahal schreibt am 30. März 2010 um 14:14

    Nina Mawed,

    ich dagegen finde IHRE Einstellung sehr erschreckend, denn:

    1.) diese Regelungen wurden durch das Gaza-Jericho Abkommen, zuzüglich des Hebron Abkommens getroffen und BEIDERSETIG unterschrieben und nicht aus dem Grund, daß Palästinenser bestimmte Gebiete nicht betreten dürfen, sondern daß Juden bestimmt Gebiete nicht mehr betreten dürfen (Arafats Aussage). Ich wette mit Ihnen, daß SIE weder in Samaria und Judäa, noch in Gaza jemals waren, sondern Sie übernehmen hier eins zu eins die palarabische Propaganda, die die Deutschen nicht erst seit heute der Gehirnwäsche unterzieht.

    2.) Die Siedlungen umfassen insgesamt 1,7% der Gesamtfläche jenseits der grünen Linie, und das ist amtlich, also stimmen ihre Prozent Angaben schon einmal gar nicht. Nebenher könnte man Siedlungen jederzeit abreisssen, Tote aber bleiben für immer tot, dazu einfach wie oben schon erwähnt, das neu erschienene Buch von Mosab Hassan Vousef lesen, Sohn der Hamas, da werden ihnen die Augen geöffnet

    Es gibt in Gaza auch keine Juden mehr (ich war übrigens in Gaza und die Welt wird ganz schön an der Nase herumgeführt bezüglich Hunger, Zerstörung und Ähnliches, die Gazaner haben einfach kein Umweltbewusstsein, es gibt keine Mülltrennung, die Abwasseranlagen sind verkommen und werden nicht gewartet, alte Kühlschränke ect, werden an Strassenrand entsorgt), genauso so wenig, wie es in den Autonomiegebieten Juden (nur in den gemeinsam verwalteten Abschnitten) gibt, obwohl dort vor der völkerrechtswidrigen Besetzung Samaria und Judäa Juden IMMER dort gelebt haben.

    Gerade Sie als Deutsche sollten mehr Gerechtigkeitsgefühl entwickelt haben und es zeugt von ihrer verquerten linken Einstellung, daß man sich zwar für die Palaraber rethorisch einsetzt, aber nur für diejenigen, wenn Israel involtiert ist, was sagen sie denn zu denn Palarabern, die im Libanon unter erbärmlicheren Umständen leben, die von mehr als 80 Berufen ausgeschlossen sind, die kein Land kaufen dürfen, keine Bürgerrechte bekommen, anders als die über 1,5 Millionen arabischen Israelis, die ums Verrecken nicht ins Westjordanland eingegliedert werden möchten? Na? Was sagen Sie dazu? Ich sage es Ihnen, die interessieren sie einen Dreck und genau das ist das Kriterium, nachdem ich Menschen Sie wie beurteile.

    Immerhin gibt es keine Aufschrei, wenn sich Palaraber gegenseitig umbringen, wenn sie täglich Juden angreifen ? Alles Folge der Besatzung? Na, dann informieren Sie sich einmal, wie es VOR der Besatzung ausgesehen hat

    Zu Ramat Schlomo sollten Sie sich auch besser informieren.

    „Auf dem Hügel, auf dem sich heute Ramat Schlomo befindet, standen 1967 jordanische Mörser, die die Innenstadt beschossen“. Während des Sechs-Tage Krieges tagte Israels Regierung in Jerusalem unter anhaltendem Beschuss. Dieses Trauma hat sich im kollektiven Gedächtnis erhalten, insbesondere angesichts des anhaltenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen. Israel will mit den annektierten Hügel um Jerusalem in Zukunft die Sicherheit seiner Hauptstadt absichern.

    Ausserdem stand dieser Vorort NIE zur Debatte bei den Gebiets Zugeständnissen, selbst die Linken würden diesen Vorort aus strategischen Gründen nicht abgeben, das sind Tatsachen, die Palaraber wollen einen Staat und Israel muss sehen, daß es nicht wie VOR 1967 zu täglichen Angriffen kommen kann, also werden besonders gefährliche Stellen NIEMALS zu den PA Gebieten gehören, auch wenn sich die Palaraber aus den genannten Gründen das gerne wünschen.

    1.) Es gibt noch keine palästinensischen Gebiete, sie werden von den Palarabern für sich beansprucht, mehr nicht, auch wenn das die Linke nicht begreift, es hängt ALLES noch an den Verhandlungen und dort weigert sich der Krawattenmörder Abbas schon VOR Amtsantritt Netanjahus, sich zu bewegen und überhaupt an Verhandlungen teilzunehmen, warum sollte er auch, hat doch die Internationale Linke, allen voran der Superpräsi, der jetzt aber zunehmend Gegenwind im eigenen Land bekommt, sich zum Fürsprecher eines korrupten Abbas und einer mordlüsternden Hamas gemacht.

    Wenn es für Sie in Ordnung ist, daß an manchen Orten Juden gelyncht werden, daß es täglich Überfälle gibt, dann kann ich nur sagen, ich wünsche Ihnen ihr ureigenstes Gaza, denn dann können sie mitreden, vorher nicht.

    Und der Crackerjack treibt sich wohl überall herum, wo man proisraelische Einstellungen und Argumente hat, um seinen antiisraelischen Senf abzugeben, denn die Deutschen würden sich doch so gerne als Opfer sehen, und genau darum sprechen sie den Palarabern die Opferrolle zu, damit sie sich besser fühlen, ja, wir haben doch aus der Vergangenheit gelernt nicht wahr? Daß das aber nur die gleichen Ressentiment, nur anders verkleidet sind, geht Ihnen nicht auf……Alibijuden gibt es natürlich auch zu Hauf, nur vergessen die eines, sollte sich in Europa der Antisemitismus noch mehr verbreiten wie jetzt schon in Frankreich, Norwegen, Schweden, England und Deutschland, dann werden diese Idioten nämlich nicht gefragt, WO sie politisch standen, dann sind sie nur noch Juden. Und sie werden es als Einzigste verdient haben, mein Mitleid hält sich dann in Grenzen.

  15. Zahal schreibt am 30. März 2010 um 14:18

    crackerjack schreibt am 30. März 2010 um 13:04

    Ha’aretz ist von der Du Mont Presse in Köln aufgekauft (einfach informieren) worden und stand schon IMMER weit links, die haben auch die angeblichen Kriegsverbrechen, die nur auf Gerüchten beruhten in die Welt gesetzt, Ha’aretz ist nicht ernst zu nehmen. Leider gibt es noch eine starke, selbstzerstörerische Linke……genau wie hier in Deutschland, denn der Linken haben wir die Zustände von heute zu verdanken….und die sind bedrohlich.

  16. Zahal schreibt am 30. März 2010 um 14:52

    Die Junge Welt schreibt auch anders als die junge Freiheit, anders als Spiegel und Faz……jeder Journalist bringt seine eigenen politischen Einstellungen, wenn manchmal auch nur unterschwellig, mit ein, und da die Presse links orientiert wurde, ja wurde, gemäss den 68ern Heuchlern, denn wenn man eine andere Einstellung hat, bekommt man in den heutigen Redaktionen keinen Job mehr, das sind Aussagen eines Kollegen, der leider zu dieser Mischpoke gehört……Anderdenkende werden gemobbt und und mundtod gemacht, deshalb ist es sehr gut, daß es die Bloggerszene gibt, daß es Twitter und Facebook gibt, denn die Meinungen können so eben NICHT mehr unterdrückt werden, siehe die Geschehnisse im Iran während der Wahlen, wo Menschen umgebracht wurden und niemand der Linken hat sich daran gestört…..

    Ich habe einen Artikel aufgehoben, ein in den vergangenen Jahren von der Polizei abgehörtes Telefonat: Das Gespräch zwischen einem Bruder eines soeben umgekommenen Selbstmordattentäters mit seiner Mutter. Einer dieser Mütter, die ihre Söhne drängen, sich in die Luft zu jagen, um das Geld, also den Schadensersatz, zu bekommen.

    Einer dieser fetten Geier, die bei der Nachricht über den erfolgten Tod glücklich lachen und dem allmächtigen, barmherzigen Gott danken.

    Er in Berlin, sie irgenwo im Mehgreb. Und hier der Text:

    ER: Mama, Glückwunsch für Said. Unser Said ist zum Mätyrer geworden. Mama: Gratuliere, gratuliere. ER: Freust du dich, Mama? Mama: Ja, ja, ich freue mich! Und hab keine Angst, mein Herz. Nur Allah musst du fürchten, sonst niemand. Allah zeigt dir den rechten Weg. ER: Hier in Deutschland bewundern und beneiden sie ihn, Mama. Mama: Auch hier machen mir die Leute Komplimente! Gott ist groß. Danken wir Gott, Allah Akbar! Dann informiert der Bruder die Mutter, daß einer von Said Bewunderern in Deutschland ihr achttausend Euro als Geschenk schicken will. Er selbst aber möchte gerne heiraten, viertausend bräuchte er für die Wohnung und zu Mama: Mama, können wir nicht halbe, halbe machen? Die Mutter zögert, anscheinend ist sie ein Geizkragen. Sie will keinem Rabbatt zustimmen. Doch plötzlich antwortet sie, ja gut und darauf bittet sie der Bräutigam in spe, ihm auf der “üblichen” Weise die für die Hochzeit notwendigen Papiere zu schicken. Auf die “übliche” Weise, weil er Probleme mit dem deutschen Staat hat, vielleicht sogar illegal? Dann fügt er sogleich hinzu: Mach dir jedenfalls keine Sorgen, Mama. Reg dich nicht auf. Mit der Hochzeit bringe ich alles in Ordnung, ich heirate eine Deutsche !!!

    Ja, meine Lieben, ein deutsches braves Mädchen, daß ihm ermöglicht, im Handumdrehen Staatsbürger unseres Landes zu werden. Eine Deutsche, die viele Kinder bekommen wird, die nach dem Koran erzogen werden, die sicherlich schon konvertiert ist oder mindestens den Tschador trägt, ohne zu begreifen, daß die viertausend Euro für die Einrichtung der Wohnung, in die sie einziehen wird, von Blut triefen. Vom Blut ihrer Landsleute. Ohne zu merken, daß ihre Welt in Flammen steht, mit unserer Vergangenheit, unserer Gegenwart, unserer Zukunft lichterloh verbrennt.

    Oder ist da jemand, der den Brand löschen möchte?

  17. crackerjack schreibt am 30. März 2010 um 15:16

    Es ist schon sehr erstaunlich wie kritik- und vorbehaltslos die Jerusalem Diktion israels Ultra Nationalisten und Radical Religiösen in manchen gebildeten Kreisen übernommen wird. Ob dieses aus Unwissenheit oder Absicht geschiet ändert nicht an dessen Realitätsferne und Unrichtigkeit.

    Zur Klärung.

    Israels Hauptstadt heißt Tel Aviv. Jerusalem ist NICHT der ungeteilte Hauptstadt Israels und wird von kein einzige Nation oder Int. Institution deiser Erde als solches Anerkannt. Nicht mal G.W bush verlegte die US Botschaft von Tel Aviv nach jerusalem.

    East Jerusalem ist ein Int. Annerkanntes Besetztes Gebiet. Gleiches gilt für West Jordan, Golan und das unter Belagerung stehene Gaza.

  18. andrej schreibt am 30. März 2010 um 18:37

    Belagerung in Gaza,@ Cracker???
    Naja, Cracker, Schlagzeilen wie diese klingen so gar nicht wie Belagerungszustand:
    AmeriCares Medical Aid For Gaza Approved

    AmeriCares delivery of more than $1.4 million in lifesaving aid has been approved by the Israeli government for delivery to Gaza.
    http://www.americares.org/newsroom/news/?related_regional_area=middle-east

    The Gaza City plant provides about a quarter of Gaza’s electricity, while most of the rest comes over lines from Israel. Egypt also provides a small amount.
    http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2008/11/200811117591938268.html

    Gaza: Israel opens 2 crossings for fuel and aid
    http://www.paltelegraph.com/economics/pal-economics/4962-gaza-israel-opens-2-crossings-for-fuel-and-aid

    Emergency food supplies for children in Gaza
    January 9, 2009
    International Orthodox Christian Charities (IOCC) is providing fortified biscuits and milk for about 23,000 children in Gaza.
    http://saintsilouan.org/2009/01/emergency-food-supplies-for-children-in-gaza/

  19. andrej schreibt am 30. März 2010 um 18:39

    Eine echte Belagerung, Cracker, sieht so aus :
    “During nine hundred (!) days a few million people city of Leningrad suffered from cold and hunger, being deprived of almost all supplies of food and fuel. Many thousands died, those who survived remember this not very willingly. The situation with food was so heavy, no food was sold/distributed among people except a few grams (not even tens or hundred grams) of bread, and not each day, that people had to eat stuff that they would never eat in normal life, like making soups of leather boots (because leather is of animal origin) or boiling the wallpaper because the glue with which they were attached to walls contained a bit of organic stuff. Of course many occasions of cannibalism occurred.”
    http://englishrussia.com/index.php/2009/01/26/2235/

    Oder wie hier geschildert mit britischer Beteiligung. Wahrscheinlich erwägt Browns Regierung deshalb noch Waffenlieferungen an die
    eigene Marine zu stoppen, wenn sie nicht hoffentlich demnächst vorher abgewählt wird:
    http://gh.oxfordjournals.org/cgi/pdf_extract/11/2/161

  20. crackerjack schreibt am 30. März 2010 um 20:49

    @andrej

    “…Of course many occasions of cannibalism occurred.”

    Und bestimmt nicht nur Kannibalismus, sondern auch Mundraub, Gewalt, Bandenbildung u.s.w. So ist das nun mal bei Occupation, Besatzung und Belagerung. Die Zivilgesellschaft zerfällt. Ob Christlich oder Islam mach kein Unterschied.

    So geschehen auch in 40 jährige Besatzung in Gaza und West Bank. Der Unterschied zu Leningrad ist das hier die Zivilisierte Welt wohlwollen zuschaut und zuläßt das die Belagerer sich zur Opfer erklären. Und aus der Gaza desaster wurde nichts gelernt, in West jordan und Golan gehts munter weiter, angetrieben von eine kleine radikaler Gruppe “Groß Israel” lunatics mit Unterstützung der Likud nebst Ultra religiöse/Nationalistische Splitterparteien.

  21. Schroeprom schreibt am 31. März 2010 um 10:50

    Die Situation in Palästina, Irak, Iran, Pakistan und Afghanistan vermittelt den Eindruck, als konzentrierten sich derzeit die wichtigsten internationalen Konflikte in dieser Region der Welt. “Mit offenen Karten” zeigt die Hintergründe und Zusammenhänge dieses geopolitischen Puzzles auf.

    http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=3117814,scheduleId=3093562.html

    nur noch bis Samstag online abrufbar!

  22. Albrecht Klein schreibt am 31. März 2010 um 15:41

    @andrej

    Wahrscheinlich besteht die “Belagerung” darin, daß die Palästinenser die Lieferungen, die sie haben wollen, gefälligst bezahlen sollen. Ist ja auch wirklich unverschämt.

  23. Michal schreibt am 31. März 2010 um 17:18

    “Der Unterschied zu Leningrad ist das hier die Zivilisierte Welt”wohlwollen

    Jetzt hat er sich endlich mal so richtig verplappert:

    Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext:

    Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis.

    Eine Arbeits-Definition von Antisemitismus
    nach der European Union Agency for Fundamental Rights (ehemals EUMC)*
    (Januar 28, 2005)

  24. Nina Mawed schreibt am 1. April 2010 um 10:26

    @Zahal

    Ich habe geschrieben, dass 42% der Westbank für Palästinenser nicht betretbares Territorium sind. Das ist etwas anderes “als die Siedlungen umfassen insgesamt ” 42%, deshalb ist Ihre Anmerkung überflüssig und zudem einfach nicht korrekt. Um die Aussage noch präziser zu machen: Israeli settlements, including their bypass roads and security zones currently occupy 42% of the Westbank. Karten gibt es hier http://www.ochaopt.org hier http://www.btselem.org/english/ hier http://en.wikipedia.org/wiki/Israeli_West_Bank_barrier und hier http://en.wikipedia.org/wiki/Israeli_settlement.

    The lenght of the Green Line - the border between Israel and the Westbank - is 315 kilometers. The path of the Wall is 670 kilometers long. http://www.youtube.com/watch?v=LSPatKNo-3Q

    Was ich zu den “Palarabern” im Libanon sage? und zu den arabischen Israelis? In case you didn’t recognise, es ging in dem Artikel um den Siedlungsbau in der Westbank und um die Behauptung, dass die israelischen Apartments kein Friedenshindernis sind. Nur weil dieser Artikel einen bestimmen Gegenstand behandelt, heisst das nicht das mich ein anderer Gegenstand “einen Dreck interessiert”. Sie entziehen sich dem Boden einer ansatzweise sachlichen Diskusion, wenn Sie sagen, was Ihr “Gegenüber” (den Sie noch nicht einmal sehen) zu einem anderen Thema sagt. That’s totaly ridiculous.

    Jeder der in der Westbank ist oder war, glaubt einfach nicht, dass eine Zweistaatelösung strukturell noch möglich ist.
    Es ist nicht so, dass die Leute keine Lust auf Frieden haben und den täglichen Terror bevorzugen, sondern das Land ist von Mauern, Stacheldraht, Checkpoints, Siedlungen und Strassen die zu Siedlungen führen derart zersplittert, das man es nicht als ein Ganzes, geschweige denn als einen Staat, betrachten kann.
    A significant number of Palestinians have been separated from their own farmlands or their places of work or study, and many more will be separated as the barriers near Jerusalem are completed. A 10-minute walk has become a 3-hour drive in order to reach a gate, to go (if allowed) through a crowded military checkpoint, and drive back to the destination on the other side. There are 605 checkpoints in the Westbank; only 26 of these are on the Green Line.
    Palästinian travel is restricted or entirely prohibited on 41 roads and sections of roads throughout the West Bank, covering a total of over 700 kilometers of roadway.

    Und ja, ich habe Charta der Hamas von 1988 gelesen und lehne diese vollkommen ab, ebenso wie Terror gegen Zivilisten, welche Zivilisten spielt dabei keine Rolle. Terror jeglicher Art ist weit davon enfernt ein Problem zu lösen. Da gibt es auch keine auch keine Begründungsmotivation bei mir, im Sinne von: die armen Palästinenser sind so verzweifelt. Doch wenn man an der Lösung des Problems interessiert ist, muss man es von verschiedenen Seiten betrachten und an verscheidenen Stellen anpacken. Das Problem ist vor allem, das die Menschen in der Westbank keine Chancen in der Zukunft sehen, sie sind hoffnungslos und haben auch nicht die Aussicht sich durch Arbeit ein angenehmes oder sogar annehmbares Lebes aufzubauen.
    Um dies zu verstehen hilft es sich die Infrastruktur anzuschauen, z.B. ist der Norden der Westbank vom Süden durch einen einzigen Checkpoint geteilt. Handel jeglicher Art zwischen Nord und Süd ist unmöglich. (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d8/Westbankjan06.jpg , die graue Linie steht für Prohibited or Restricted Palestinian vehicle use und teilt die Westbank in viele kleine Abschnitte), für Wege für die man irgendwann mal eine halbe Stunde gebraucht hat, benötigt man nun 3 Stunden und an manchen Tagen bleiben manche Checkpoints einfach geschlossen, dann kann man auch schon mal den ganzen Tag warten und am Ende das Tages wieder nach Hause gehen.

    Vielleicht ist das schwer zu verstehen, aber ein normales Leben ist einfach nicht möglich! Ins Krankenhaus in die nächste Stadt, zur Universität, zu Arbeit… Man kann auch nicht davon sprechen, das hier irgendeine eine Form der Selbstverwaltung (Politik schon gar nicht) zu stande kommen könnte. Es sieht natürlich von ausserhalb so aus als wollten die Leute nicht, aber mit 605 Checkpoints…. wie? Wie soll das gehen? Amtliche Schreiben, die mit der Post verschickt werden? Die Leute von der Westbank bekommen zum grosse Teil und seit langen auch keine Genehmigung nach Gaza zu fahren. Also wie kann man sich auf diese Weise selbst verwalten? Viele werden jetzt wahrscheinlich auch denken, ist ja besser so, das die sich nicht verwalten können, die würden doch eh nur neue Anschläge planen. Das ist falsch. Viele wollen Ruhe und Frieden. Viele lernen English um ihre Position kommunizieren zu können und viele organisieren sich in NGO’s um sich gegenseitig zu helfen. Wenn man Ihnen nur etwas mehr Möglichkeit, Wohlstand oder Hoffnung auf Frieden und ein normales Leben gäbe, würden sich auch nicht einige in die Luft sprengen. Es ist auch ein Trugbild, die Palästinenser immer als alleinige Angreifer und Terroristen zu bezeichnen und es ist auch ein wirksames Wort, dass mehr und mehr von der Politik und den Medien in die Köpfe eingebrannt wird, aber solche Stigmatisierungen sind gefährlich. Es gibt nicht nur radikale Positionen auf der Palästinensischen Seite http://en.wikipedia.org/wiki/Lehi_(group) und es waren auch nicht die Palästinenser die die ersten Terroranschläge verübten. (”…am 12. Januar 1947, als die Stern-Bande einen Lastwagen voll Sprengstoff vor einer britischen Polizeistation im palästinensischen Haifa in die Luft jagte, vier Menschen tötete und 140 verletzte. Die Stern-Bande setzte kurz darauf weitere Auto- und Lastwagenbomben ein, um Palästinenser zu töten…” http://www.lettre.de/archiv/73_Davis.html).
    Das ist aber WEDER UNWICHTIG noch ENTSCHEIDEND! sondern es zeigt das jegliche radikale Positionen egal auf welcher Seite nicht zur Lösung des Problems beitragen, sondern Terror und Krieg schaffen, den ein Großteil der Bevölkerung (egal auf welcher Seite) ablehnt.

    Und noch zur Anmerkung: Ich bin keine Deutsche, dass hätte jedoch einem aufmerksamen Leser, wie Sie anscheinend keiner sind, anhand meines Names auffallen können. Und natürlich war ich schon dort. Was denken Sie, dass ich frage ob jemand schon da war mit dem Hinweis, dass man hinfahren kann und sollte, ohne selbst dagewesen zu sein? Sehr absurd Ihr Auffasungsvermögen. Und es ist mir auch alles andere as egal wenn “Juden gelyncht” werden. Aber das ist eben das absurde an dieser Situation! Nur weil ich die Politik des israelischen Staates kritisiere (und das bedeutet, ich habe ihn als Staat anerkannt!) heisst das wirklich beim besten Willen nicht, dass es für mich “in Ordnung ist, daß an manchen Orten Juden gelyncht werden, daß es täglich Überfälle gibt”. Die Politik eines Staates zu kritisieren ist (wenn man in einem demokratischen Staatssystem lebt) eine vollkommen normale Sache, falls Ihnen dieser Umstand aus irgendeinem Grund entgangen ist. Und die Politik des Staates Israel ist natürlich auch nicht die einzige, die zu kritisieren ist, aber nur nochmal der Hinweis: das war nicht Gegenstand des Artikels.

    There are two different laws in the Occupied Palestinian Territorier, One for the settlers - civil law; one for the Palestinians - Israeli military law. http://ilanpappe.com/?p=81#more-81

    Many of the settlements were deliberately established in or near densely populated Palestinian areas in order to foreclose the very possibility of creating a viable Palestinian State, and hence the prospect of a peaceful two-state solution. Their presence has provoked constant conflict and violence between Palestinians and the Israeli army, and caused much unnecessary loss of life on both sides.

    The Israeli Peace Now movement has stated that while they would support a barrier that follows the 1949 Armistice lines, the “current route of the fence is intended to destroy all chances of a future peace settlement with the Palestinians and to annex as much land as possible from the West Bank” and that the barrier would “only increase the blood to be split on both sides and continue the sacrificing of Israeli and Palestinian lives for the settlements.”
    http://www.peacenow.org

    http://www.youtube.com/watch?v=LSPatKNo-3Q

  25. Radbruch schreibt am 3. April 2010 um 14:33

    objektiver Artikel. So sehe ich das auch.

  26. Ben schreibt am 3. April 2010 um 20:10

    Mehr als eigenartig auch die immer wiederkehrende Panikmache vor dem Iran und seinem Atomprogramm. Israel hat seit über 50 Jahren einsatzbereite AtomWAFFEN, die es im Ernstfall auch ohne 2x nachzudenken einsetzten würde. Jedermann auf Erden weiß es, aber — hui, schließlich geht`s um Israel— die dürfen das, “wegen Holocaust und so…”

    In Israel dürften auch palästinensische Kinder zum Frühstück verspeist werden und die westliche Welt wäre allerhöchstens “besorgt” und nach dem Ausdruck der Besorgnis müsste dann SOFORT nat. das Recht Israela auf “Verteidigung” bemerkt werden…

  27. Israel ben Mavet schreibt am 4. April 2010 um 09:30

    Interessante und zugleich sehr aufschlussreiche Rechtsauffassung, wonach die Opfer von Völkermord und Plünderung als Gruppe ein “Problem” darstellen.

    Dieser Meinung entgegen dürfte das Deutsche Völkerstrafgesetzbuch stehen wie auch Bestimmungen im StGB gegen das Gutheißen von Verbrechen, aber bekanntlich stehen religiös organisierte Psychopathen und ihre Freunde und Helfershelfer in Deutschland über dem Gesetz.

  28. O-Neill schreibt am 4. April 2010 um 12:13

    Wow, dieser Blog ist ja ein Tummelplatz von Stammtischparolen. Die Meldungen der Nachrichtenagenturen zum Beifahrer von Margot Käßmann machten mir den Namen des blog-enden Anwalts bekannt, aber ich stelle fest: mehr als Provokationen findet man hier nicht. Ein Forum, das denkenden Menschen leider ein wenig oberflächlich vorkommt (und damit meine ich nicht unbedingt die verschiedenen Beiträge, sondern schon eher den Blog selbst), sollte dann auch das bekommen, was es eher verdient: nämlich wenig Aufmerksamkeit. Den Lesern hier noch schöne Ostern. Und wenn Pfingsten schon nicht der heilige Geist über den einen oder anderen hier kommt, dann vielleicht wenigstens etwas Geist.

  29. realist schreibt am 4. April 2010 um 22:38

    Leute googelt mal AIPAC und den Einfluss der Israel Lobby auf die Politik der USA und damit den Druck und Einfluss auf auf die Europäische Politik,..
    Pressefreiheit besteht nur wenn man bestimmte Themen nicht anschneidet,.. wem gehöt die Meinungsbildende Presse in den USA oder Deutschland?
    wem gehört z.B. ProSiebenSat.1 Media AG: http://de.wikipedia.org/wiki/Haim_Saban

    Ariel Sharon. Am 3. Oktober 2001: “Jedesmal wenn wir etwas tun, sagen Sie mir, dass Amerika das und jenes tun wird…..Ich möchte Ihnen etwas sehr klares sagen: Kümmern Sie sich nicht um Amerikas Druck auf Israel. Wir, das Jüdische Volk, kontrollieren Amerika, und die Amerikaner wissen das.”
    ,..

    Wir vertauen auf die Pressefreiheit stellen diese nicht in Frage und sind somit manipulierbar wir ein kleines Kind.

    “Bild” dir deine “eigene” Meinung

  30. Zitate! « abseits vom mainstream – heplev schreibt am 5. April 2010 um 15:23

    [...] Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ist nicht territorial, er ist existenziell. Israel ist im Wesentlichen bereit, mit einem palästinensischen Staat an seinen Grenzen zu leben. Umgekehrt gilt das nicht. Für die Hamas ist Tel Aviv nichts anderes, als eine Siedlung auf der West-Bank. Die Palästinenser sind das Problem, nicht Israel. Bret Stephens, zitiert von J.N. Steinhöfel, 30.03.10 [...]

  31. moni schreibt am 5. April 2010 um 16:05

    schlimm wenn opfer sich wehren,wenn palästinensische bauern es wagen ohne beschuß israelischer soldaten ihre ernte einbringen wollen,wenn palästinensische kinder sauberes trinkwasser wollen statt der verseuchten brühe die ihnen isreal überlässt,wenn palästinenser fordern das israel ihnen den strom wieder einschaltet,ein wahres verbrechen ist es geradezu,wenn palästina fordert das israel sich an die beschlüsse des un menschenrechtsrates hält,z.b.der den bau einer grenz mauer untersagt,die erschliessung weiterer siedlungsgebiete,und ebenso die aufhebung der blockade des gaza verlangt.
    ich bin jetzt zum erstenmal in ihrenm blog,aber auch zum letzten mal,wirkliche informationen zu diesem thema lese ich auch in zukunft im semit,einer unabhängigen jüdischen zeitung,die sich sehr einsetzt für gaza,für das volk palästinas.wenn ich hetzparolen lesen möchte,kann ich die normalen tageszeitungen aufschlagen,oder in diverse foren gehen im internet.deutschland liefert die waffen nach israel,finanziert somit den krieg gegen die palästinenser.wer sehen will was mitdeutschen raketen passiert bevor isrelis sie auf den gaza abschiessen,in youtube gibt es zahlreiche filme darüber,sie zeigen z.b.wie israelische kinder die raketen bemalen,sie mit grüßen versehen an die kinder die kurz darauf sterben werden in gaza..darüber berichten sie nichts,das würde ihre leser ja auch verschrecken wenn gleichzeitig so heftig werbung für diesen krieg gemacht wird in ihrem blog.
    es ist beschämend,das gerade jüdische bürger es sind,die uns darauf aufmerksam machen,wieviel unrecht tag für tag in palästina auch mit unserer hilfe geschieht,sie uns über mißstände in israel aufklären,sie um hilfe bitten für gaza.
    es scheint mir,als ob der “semit”neben einiger linken zeitungen,die einzigen sind die nicht von den bilderberger dieses landes beeinflusst werden…

  32. Zahal schreibt am 7. April 2010 um 15:57

    Moni,

    bei Ihrer Art von Rechtschreibung, Satzstellung und Argumentation können Sie sich auch nur beim antisemitischen Semit wohlfühlen. Und das darf man sagen laut Gerichtsbeschluss.

    Nichts stimmt von Ihren Behauptungen, es ist Pallipropaganda…….aber bei Ihrer Denke kann man nicht annehmen, daß Sie sich hinterfragen, ich mache Ihnen einen Vorschlag, ich finanziere sogar Ihre Reise, aber gehen Sie dorthin und leben sie dort, aber bitte, lassen sie aufgeklärte Menschen mit Ihrem Unsinn in Ruhe…….genau wie die anderen Dummies……Gut, daß Juden nicht mehr wehrlos zum Abschlachten freigegeben sind.

  33. Nina Mawed schreibt am 10. April 2010 um 22:14

    Zahal,

    Sie scheinen mit Intellligenz gesegnet worden zu sein,
    denn Ihre wahnsinnig hieb- und stichfeste Argumentation hat auch mich letztendlich überzeugt. Ihr Argument lautet:
    “Nichts stimmt von Ihren Behauptungen, es ist Pallipropaganda…”
    Wau! Prämissen, Konklusion, alles in einem! und auch der deduktive Schluss, den Sie hier gewählt haben, müsste auch den letzten Zweifler wirklich überzeugen!

    So, genug Ironie.

    Für all diejenigen denen dieser nicht unwichtige Fakt entgangen ist:
    Semiten sind alle Völker, die eine semitische Sprache sprechen.
    Semitische Sprachen sind Hebräisch, Arabisch, die neuaramäischen Sprachen und ein paar andere.
    Jetzt sprechen wir von antisemitischen Semiten??? Hallo!!?!
    Wie kann es denn sein, dass immer wenn es um konkrete politische Probleme in der Westbank oder Gaza geht, wie z.B. Wasserversorgung, Land, Hausbau, Recht, whatever, irgendjemand laut ‘Antisemitismus’ schreit?

    Wer hat hier was von Juden abschlachten gesagt? Ausser Ihnen natürlich…
    Ich zeige Ihnen jetzt mal wie ein Argument WIRKLICH aussieht,
    also ein Argument mit IHRER “Logik”:

    Wenn wir Menschen in der Westbank und Gaza ein menschenwürdiges Leben ermöglichen,
    dann geben wir Juden wehrlos zum Abschlachten frei.
    Wir wollen Juden nicht wehrlos zum Abschlachten freigeben.
    Daraus folgt (mit Ihrer gestörten Logik und Modus tollendo tollens),
    das wir Menschen in der Westbank und in Gaza kein menschenwürdiges Leben ermöglichen.

    So, wenn ich jetzt dieses Argument, das Sie natürlich eher implizit und nicht explizit geäußert haben, angreifen wollte, dann wäre das ganz einfach und zwar ist schon die erste Prämisse totaler bullshit. Woher nehmen Sie diese Abhängigkeit von einem menschenwürdigen Leben auf der einen Seite und Juden abschlachten auf der anderen? Das ist nur eine zynische Frage, auf die ich von Ihnen keine Antwort haben möchte, da ich eh keine konstruktive oder ernstgemeinte Antwort, geschweige denn ein wirkliches Argument von Ihnen erwarte (und das ist noch sehr schmeichelhaft ausgedrückt).

  34. Jane schreibt am 4. Juli 2010 um 09:43

    Unfassbar, diese Verzerrung der Realitäten. Da bleibt einem glatt die Spucke weg.
    Wenn ich meinem Nachbarn sein Land klaue, ist das kein Problem. Wenn der Nachbar sich dagegen zur Wehr setzt, dann ist das hingegen sehr wohl eins - im Prinzip sogar das einzige. Das ist der Inbegriff einer Unrechtsstaats-Apologetik, da jegliches Rechtsstaatsprinzip auf den Kopf stellend.
    Der Autor hätte sicherlich einen prima Funktionär in leitender Position in jedem Propaganda-Ministerium abgegeben.

  35. Jane schreibt am 4. Juli 2010 um 09:53

    Und das als Anwalt, der den deutschen Rechtsstaat repräsentiert - welch ein Skandal!
    Herr Steinhöfel: Wie können Sie einerseits in einem Rechtsstaat aufgewachsen sein und heute darin dessen Prinzipien alltäglich herunterbeten, und dann gleichermaßen Willkür, Terror, Mord und Raub verteidigen und die hilflose Gegenwehr dagegen schamlos als “Terrorismus” brandmarken?
    Muss man Sie wirklich darauf hinweisen, dass Raub, Mord und Freiheitsberaubung nach unseren und den Gesetzen jeder anderen Demokratie rechtswidrig und damit zu bestrafen sind? Dass jeder Mensch das Recht hat, sich gegen aggressive Handlungen, die dazu geeignet sind, ihm nach Besitz oder Leben zu trachten, zur Wehr zu setzen?

  36. Chaim Levinson schreibt am 1. September 2010 um 20:47

    …die beiden ersten Kommentatoren mögen zwar gern weiterhin in ihrem Zynismus schwelgen, doch Tatsache ist, daß Jerusalem selbstverständlich ungeteilt die Hauptstadt des jüdischen Staates Israel ist und bleiben wird. Judäa und Samaria gehören ebenso selbstverständlich zu Israel wie die Golanhöhen, und der längst existierende Palli-Staat heißt Jordanien… - nicht gewußt?

    @ A. Melzer, sind Sie etwa der hochverehrte Lieblings”verleger” des lieben Henryk Broder? Ich lach mich schief…

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