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Irans Außenminister will Krebsgeschwür entfernen
Der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki ist ein Moderater in Wort und Bild. Ein Verhandlungspartner, wie man ihn sich nur wünschen kann, wenn man den Iran von seinem Atomprogramm abbringen möchte. Zur Untermauerung ein kurzes Zitat von Mottaki vom vergangenen Wochenende, als er sich mit den anderen ehrenwerten Mitgliedern der Organisation of the Islamic Conference (OIC) traf:
“The Zionist regime is the primary threat to the Middle East and efforts must be made to remove this cancerous tumor in the region.”
Man sieht, daß die Neujahrsansprache von Obama tüchtig gefruchtet hat. “Die USA wollen, dass die Islamische Republik Iran ihren rechtmäßigen Platz in der Gemeinschaft der Nationen einnimmt”, sagte der US-Präsident in der Video-Botschaft zum iranischen Neujahrsfest Norouz. “Sie haben dieses Recht - aber es ist von realer Verantwortung begleitet, dieser Platz kann nicht mit Terror und Waffen erreicht werden, sondern durch friedfertige Handlungen, die die wahre Größe des iranischen Volkes darstellen”. Offenbar hat man sich das in Teheran sehr zu Herzen genommen.
© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2009
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Autor: Steinhöfel | Kommentare: 1 |
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Ja, bei solchen Leuten lacht das Herz des aufrechten Linken! Schließlich sind die USA und ihre Verbündeten das Böse schlechthin, und Anti-amerikanische Regierungen sind somit die “Guten”. Seltsam nur, dass praktisch alle Errungenschaften der Moderne, ob technologisch oder zivilisatorisch, dem bösen Kapitalismus zu verdanken sind.