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Jetzt ist es Obamas Guantanamo-Problem
Washington, 30-03-2009
Heute morgen konnte ich mir ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen. Der Hauptverantwortliche für alles Böse auf diesem Planeten ist zurück auf seiner Ranch in Crawford/Texas und der Heilsbringer sitzt im Weißen Haus. Eines seiner vielen Wahlversprechen war es, Guantanamo sofort zu schließen. Jetzt ist zunächst eine dreiköpfige Kommission mit den hierzu relevanten Fragen befaßt. Ziel sei es, das Gefangenenlager innerhalb eines Jahres zu schließen. Ich nehme Wetten an, daß das nicht geschieht ! Das in Guantanamo erklärte, überzeugte Massenmörder einsitzen, die stolz auf ihre Taten sind, interessiert eine bestimmte, gewöhnlich dem linken politischen Spektrum angehörige Klasse von Mitbürgern nicht. Auch die Tatsache, daß selbst die von der Bush-Adminstration freigelassenen Guantanamo-Häftlinge in großer Zahl in den Kampfgebieten wieder aufgegriffen wurden, ist scheinbar gleichgültig. 37 der 41 nach Afghanistan entlassenen Häftlinge wurden am Hindukusch von Koalitionstruppen erneut gefangen genommen.
Heute morgen nun fand sich eine tolle Truppe in schicken orangen Overalls vor dem Weißen Haus ein, um auf die grausamen, unmenschlichen und degradierenden Zustände in Gitmo aufmerksam zu machen. Eine solche Demonstration vor dem von Obama bewohnten Weißen Haus hätte sich die Welt vor kurzem wohl noch nicht so recht vorstellen können. Und Erfolg wird die jämmerliche Truppe mit ihrem Anliegen wohl auch nicht haben. Und das ist gut so !
© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2009
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Kommentar von Hessenhenker zu:
Deutschland freut sich auf Gäste aus Guantanamo
OK, es scheint also Galgenhumor im Beitrag enthalten zu sein. MÃ... ..mehr